Akte 9013 Kapitel 2

Das war zu viel
Mia betritt gefolgt von Tobias die Apotheke. Eine Frau Ende 30 begrüßt sie freundlich. » Guten Tag, was kann ich für sie tun?« Mia hält ihr ihren Dienstausweis vor. » Mein Name ist Mia Wörnant und das ist mein Jungkollege Tobias Holte. Wir haben Fragen zu einem Medikament, welches hier gestern abgefüllt wurde.«
Die Apothekerin sieht Tobias entsetzt an. Deutlich versucht sie ihre aufkommenden Gefühle zu unterdrücken. »Mordkommission?«, stammelt sie. »Geht es Rieke und Chris gut?«
»Sie wissen um wen es geht?«, fragt Mia kalt. Die Apothekerin nickt.
»Andrea«, setzt Tobias ein. »können wir uns vielleicht irgendwo in Ruhe unterhalten?«
»Andrea?«, geht es Mia durch den Kopf, »Kennen die beiden sich etwa? Warum hat Tobias mir das nicht gesagt?«
Irritiert wirft sie ihm einen verwirrten Blick zu, doch er ignoriert sie und steuert Andrea hinterher auf eine Tür hinter dem Schalter zu.
Mit einer leichten Geste weist Andrea ihnen auf den Stühlen Platz zu nehmen. Sie selbst lässt sich auf der anderen Seite ihres Schreibtisches nieder.
Als Mia sich gesetzt hat, lässt sie ihren Blick eine Weile auf dem Tisch verweilen. Sie weiß ausnahmsweise Mal nicht wie sie anfangen soll. Langsam hebt sie ihren Kopf, bis ihre Augen auf Andreas Brüsten verharren. Da steht es ja gestickt. Rot auf weiß, direkt unter dem Apothekenlogo: Andrea.
Daher wusste Tobias ihren Namen.
»Ihr Name ist Andrea…?«, beginnt Mia fragend.
»Oh entschuldigen Sie. Ja ich bin Andrea Kohlmann. Ich leite im Moment diese Apotheke.«, vervollständigt diese.
»Im Moment?«, hakt Mia nach.
»Ja, meine Vorgängerin musst vor einigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen diesen Posten leider aufgeben. Ich bin gelernte Apothekerin und habe in den letzten Jahren hier neben meinem Studium nur in Teilzeit gearbeitet. Doch jetzt musste ich spontan die Leitung übernehmen da bislang niemand anderes gefunden wurde. Und ich habe eigentlich im Moment gar nicht den Kopf dafür. In einigen Wochen will ich eigentlich mit meiner Abschlussarbeit beginnen.«
»Was studieren Sie denn?«, fragt Mia höflich.
»Medizin.«, entgegnet Andrea knapp. Ihr ist ihre aktuelle Situation und die hohe Belastung deutlich von den Augen ab zu lesen. Andrea fährt sich durch die Haare und macht sich einen neuen Pferdeschwanz. Mia mustert sie dabei. Ein dunkler Fleck hinter ihrem linken Ohr zieht besondere Aufmerksamkeit auf sich. Es sieht aus wie ein Tattoo, welches sich in den Haaren versteckt. Eine Art Schlange, die sich um etwas windet.
Ermattet zieht sich Andrea das Zopfgummi wieder aus dem Haar und lässt diese offen auf die Schultern fallen.
»Wie geht es denn nun Rieke und Chris?«, fragt sie beunruhigt und pendelt mit ihrem Blick zwischen Tobis und Mia hin und her.
»Es tut mir wirklich sehr leid.«, antwortet Mia. »Beide wurden heute morgen tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Ich habe hier diese Flasche gefunden und hoffe sie können mir in irgendeiner Weise weiterhelfen.« Mia holt einen Plastikbeutel mit der Flasche aus ihrer Tasche und reicht ihn Andrea.
»Ja. Rieke war gestern früh bei mir. Wir hatten gestern Notfallbereitschaft. Chris ist schon lange Kunde bei uns. Er hat ein schweres Herzleiden. Aber was hat das mit dem Tod zu tun und wie kann ich ihnen helfen?«
»Kann eine Überdosis dieses Medikaments tödlich sein?«, fragt Mia vorsichtig.
»Ja, auf jeden Fall. Fingerhut ist giftig und darf nur in sehr geringen Dosen eingenommen werden.«
Mia überlegt einen Augeblick. »Sie kannten die beiden ja offensichtlich. Kennen Sie jemanden, der eventuell mit ihnen Streit hatte. Oder ist ihnen gestern bei Rieke etwas ungewöhnliches aufgefallen?«
»Nein.«, antwortet Andrea. »Es war alles wie immer. Wir scherzten sogar noch ein wenig herum.«
Mia sieht sie fragend an.
»Naja, Rieke wollte so gerne Kinder haben, aber Chris ging es in den letzten Monaten nicht sonderlich gut. Seit einer Woche ist er wieder fitter und Rieke freute sich auf einen wilden Abend und hoffte, dass es nun endlich fruchtet. Sie hatte auch schon einige Striemen. Der Abend davor musste wohl auch schon wild gewesen sein.«
»Sie hatte Striemen, die Sie sehen konnten und fanden dies nicht ungewöhnlich?«, fragt Mia etwas entsetzt.
»Nein. Sie hat sich dafür immer extra eine Creme von mir anrühren lassen. Ich kann verstehen, dass es für Außenstehende etwas verwunderlich wirkt, aber…«, Andrea stockt kurz. »Ich bin Ärztin. Ich habe nicht das Recht über die Lebensweise oder die sexuellen Vorlieben meiner Klienten zu urteilen. Ich bin dafür da ihnen zu helfen. Außerdem macht dieses Spiel doch auch Spaß, oder etwa nicht? So 0815 Sex in der Missionarsstellung will doch keiner. Oder reicht Ihnen das?«
Ohne Vorwarnung springt Mia auf und schlägt Andrea mit der flachen Hand ins Gesicht. »Sehe ich etwa aus wie eine Perverse?«, brüllt Mia ehe Tobias sie wegziehen kann, der vollkommen überfordert ist mit dieser Situation.
Andrea schaut mit einem bösartigen funkeln zu ihnen herüber. »Das wird ein Nachspiel haben«, zischt sie wütend, während sie sich ihre Wange reibt.
»Ich dachte sie mögen es wild und hart.«, keift Mia zurück.
»Schluss jetzt.«, sagt Tobias mit ruhiger aber eindringender Stimme. »Was ist denn mit Ihnen los?«
Er wendet sich Andrea zu. »Es tut mir wirklich leid. Ich bitte das Verhalten meiner Kollegin zu entschuldigen. Ich weiß nicht was mit los ist. Es ist wohl besser, wenn ich sie erst einmal weg bringe und später noch einmal alleine wieder komme. Wäre Ihnen das Recht? Dann können Sie auch gerne eine Anzeige aufgeben. Ein solches Verhalten wird bei uns auf der Wache auf keinen Fall geduldet.«
Andrea nickt. Noch immer schauen sich die beiden Frauen böse in die Augen.
Tobias packt Mia an den Schultern und schiebt sie hinaus.

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