Beziehungsunfähig 2

Da die ersten Reaktionen nicht so negativ ausfielen, wie gedacht (danke schön!), habe ich mich entschlossen, das „Experiment“ hier drin fort zu setzen.

Das sie nicht jedem gefallen wird, ist mir durchaus bewusst; wie schon bei meinem ersten Post bin ich für Kritik empfänglich; sowohl positiv als auch negativ. Nur konstruktiv sollte sie sein.

Mir ist ebenfalls klar, dass ich die Klientel, welche auf der Suche nach „Ram-Bam-Thank-You-Mam“-Geschichten sind, nicht befrieden werde.
Macht aber nichts; dass hatte ich eh nicht geplant.

Wie schon geschrieben versuche ich, dass ganze so realistisch wie in solchen Geschichten möglich aufzubauen. Ohne das Ganze unnötig auszubremsen.
Das dieser Spagat nicht ganz einfach ist, wird der geneigte Leser vielleicht verstehen. Und hier und da Nachsicht üben.
Im Grunde genommen habe ich mir als Ziel gesetzt, eine Geschichte zu schreiben, wie ich sie selbst mal wieder gerne lesen würde.
Mal schaun, obs mir gelingt…

Zum eigentlichen Inhalt und zum Verständnis.

Ich versuche es so auf zu bauen, dass sich der Protagonist, während der Ereignisse und der Zeit, mit der Geschichte entwickelt. Also bitte keine unnötige Ungeduld an den Tag legen.

Ich arbeite auch verhältnismäßig oft mit dem Mittel des inneren Dialogs. Diesen werde ich versuchen, kursiv dar zu stellen. Dieses Bord hier bietet da recht gute Möglichkeiten.

Wie andere Autoren auch bitte ich, eventuelle Fehler, in Sachen Rechtschreibung als auch Ausdruck, nach zu sehen. Egal, wie oft man einen Text durch geht und korrigiert, nach dem man ihn veröffentlicht hat, findet man noch was. Jedes mal ärgerlich.

Vielleicht noch als Hinweis: ich bin ein rechter Freund des Wortspiels und der Wortschöpfung; also nicht alles, was wie ein Ausdrucksfehler anmutet, ist auch einer. Humor halt.
Ich lasse das den Leser entscheiden, ob es gelingt.

Na denn, genug des Geschwafels.
Viel Spaß bei Teil Zwei.
Oder auch nicht…


Ramov

——————————————————————————————

Das Sarah-Desaster

Da saß ich nun. In all meiner Verwirrtheit.

‘War Sarah nun wütend auf mich? Das ich ihre Notlage ausgenutzt hatte, in dem ich mich an ihrer Nacktheit berauschte? Wenn auch unbeabsichtigt.’
‘Aber das wird ihr egal sein; spannen ist spannen.’
‘Sollte ich lieber gehen? Mich klammheimlich verpieseln?’
‘Aber dann wäre sie wahrscheinlich noch wütender, wenn sie mich nicht mal für meine Unverschämtheit zusammen stauchen konnte.’
‘Also doch lieber bleiben, mein Schicksal harren, meine Strafe erdulden?’
Und wieso hatte ich, trotz meiner Gewissenskonflikte, das Gefühl, dass es sich irgendwie gelohnt hatte?
‘Was stimmte nicht mit mir? War ich wirklich so ein Schwein?’
‘Aber dieser Busen!’
‘Jetzt reiß dich zusammen!’
‘Sollte ich lieber gehen? Mich klammheimlich verpieseln?’
‘Aber dann wäre sie wahrscheinlich noch wütender…’

Mitten in diesem fesselndem inneren Zwiegespräch hörte ich das unverkennbare Geräusch, wenn ein Stöpsel gezogen wird.

‘Oh nein, gleich geht’s los! Flieh!’
‘Jetzt schrei nicht so!’

Na gut, die Entscheidung war getroffen. Ich sprang auf, wollte zur Tür eilen; musste jedoch feststellen, dass ich immer noch saß. Meine Beine hatten irgendwie vom Abmarschbefehl nichts mitbekommen.

‘OK, aber jetzt! Sie muss sich noch abtrocknen und anziehen; du hast also bloß noch 2 Minuten, höchstens drei!’

In diesem Moment ging die Tür auf, und Sarah kam herein; bekleidet mit einem Bademantel.
Damit hatte ich nicht gerechnet. Das schien an dem Tag langsam die Regel zu werden.
Völlig verdattert saß ich auf meinem Platz.

„Sorry, ich hab meine Klamotten vergessen.
‘Gott sei dank hat sie nicht bemerkt, wie erschrocken ich bin!’
„Ist irgendwas? Hast n Gespenst gesehen?“
‘Mist’
„Ben? Alles klar?“

Langsam fing ich mich wieder. „Ja, alles klar“ antwortete ich, gewohnt eloquent.
Jedenfalls so eloquent es mir möglich war; jetzt mit diesem Fabelwesen im Frotteemantel vor mir.
Er ging ihr bis zum Knie, kein Spalt breit Haut war zu sehen. Aber über dem Band, dass den Mantel zusammen hielt, wölbte sich ihr sagenhafter…
‘Jetzt reiß dich zusammen!’

„Ja, alles cool“ ‘Cool?’

Sie sah mich noch kurz prüfend an. „Alles cool?“ Dann schloss sie wohl das Thema ab.
„Na gut, ich zieh mir nur schnell was an.“

‘Was, etwa hier?’ Das würde ich nicht überstehen. Zu meiner Beruhigung holte sie sich jedoch ihre Sachen aus dem Schrank und ging wieder in das Badezimmer.
Na gut, die Situation war erst mal gemeistert. Offensichtlich hab ich wohl etwas überreagiert. Vielleicht fand sie es auch gar nicht so schlimm. Hatte sie es möglicherweise gar nicht gemerkt?
Und mal so rum gefragt, was war schon passiert? Ich hab ihr geholfen. Nichts weiter.
Punkt.
Nachdem das geklärt war stellte sich eigentlich nur noch die Frage, warum ich dann immer noch so nervös war.

Dann kam Sarah auch schon wieder.
Sie hockte sich vor mich auf den Fußboden. „Wo waren wir stehen geblieben?“

‘Wir? Du hattest mir gerade deine rechte Brust…’
„Du hattest von deinem Ferienjob erzählt“ sagte ich. Vielleicht ein wenig zu scharf.

Wieder dieser prüfende Blick. Diesmal von unten.

„Na gut“ sagte sie schließlich, und erzählte weiter. Ich bin mir sicher, dass sie das ein oder andere vorhin schon mal erzählt hatte. Aber egal. Sie saß direkt vor mir auf dem Boden. Ihr Haar war immer noch feucht; sie hatte es wohl nur flüchtig getrocknet. Aber wie das nasse Haar ihr engelsgleiches Gesicht umrahmte…
Sie hatte sich etwas bequemes raus gesucht. Eine weite, helle Shorts und ein noch weiteres, dunkles Shirt. Diese Kombination kannte ich schon. Bislang wusste ich allerdings nicht, was sie damit kaschierte.
Und, was ich auch nicht wusste, dass dieses T-Shirt, aufgrund seiner Übergröße, sehr gut einzusehen war. Und zwar von oben. Wo ich jetzt war.
So kam es, dass sich mein Blick immer wieder in ihr unbeabsichtigtes Dekolletee stahl.

Wie Sarah so vor mir saß; ihr nasses Haar, geschmiegt an ihr bezauberndes Gesicht.
Ihr formvollendet geschwungener Hals.
Ihr üppiger Busen, der bei jeder Bewegung mitging. Der immer wieder beim gestikulieren zusammen gepresst wurde, nur um dann wieder in seine natürliche Form zurück zu kehren und mir seinen Spalt durch den Ausschnitt des Shirts darbot.
Da sollte man annehmen, das ich in dieser Situation, bei diesem Anblick und dann noch bei dem Geschöpf, dass ich seit Jahren anhimmelte, glücklich, oder zumindest zufrieden war.
Jedoch wuchs meine Nervosität immer mehr. Und, wie ich feststellen musste, wuchs noch etwas anderes. Was wiederum meine Nervosität anheizte. Ein Teufelskreis.

In diesem Moment dankte ich der Fügung für meine Neigung, stets zu große Hosen zu tragen. Immer eine Nummer zu groß. Dadurch war ich zwar zu Hosenträgern verdammt, aber das hatte trotzdem Vorteile. Man sah dann, so dachte ich jedenfalls, nicht so sehr, wie dick ich war. Zum anderen hatte ich ja auch schon erwähnt, dass ich mit der Beschaffenheit von meinem ‘kleinen Ben’ nicht gerade glücklich war. Und zu große Hosen gaben mir die Gewissheit, dass hier alles unentdeckt blieb. Bis zur Hochzeitsnacht.
Also saßen hier zwei im Raum, die Verstecken spielten.
Bei diesem Gedanken musste ich lächeln.

„Was ist so lustig?“ Riss mich Sarah aus meinen Gedanken.

‘Verdammt!’ „Och nix. Ich musste nur gerade an einen Witz denken.“

„Oh ja, erzähl!“

‘Verdammt!’ Wo nimmt man auf die Schnelle einen Witz her? „Der ist aber nicht ganz jugendfrei…“
‘Vielleicht mag sie ja keine jugendfr…’

„Noch besser, erzähl!“

‘Verdammt, verdammt!’

„Also gut“ ‘Denk denk denk’
„Kennst du den wo“ ‘Denk denk denk denk denk’ „zwei Männer an der Ostsee lang laufen?“ ‘Ahh, dem Himmel sei dank!’

„Nein“

„Und da liegt n Mädchen, vielleicht so 17 Jahre, auf dem Badetuch? “ ‘Oh oh, ich weiß nicht, ob der so gut ankommt’

„Ne, kenn ich nicht. Erzähl!“ ‘Mist, sie hat Interesse.’

„Und da ruft der eine Mann: Mensch, hat die Kleine einen fetten Arsch!“ Sarahs Augen zogen sich kurz zusammen. Zu spät, da muss sie jetzt durch.

„Das Mädchen fängt an zu weinen. Da sagt der zweite Mann zum ersten: Mensch, dass kannst du doch nicht machen! Die ist vielleicht erst 17 Jahre alt, du gibst ihr ja nen Schaden fürs Leben mit! Geh hin und entschuldige dich bei ihr!“
Kurze Pause inklusive Abbruchchance.

„Und, weiter?“

Na gut.

„Der erste Mann sieht das ein. Er geht also zu dem Mädchen und sagt: Hier, tut mir leid, dass ich das gesagt habe. Du hast gar nicht so n dicken Hintern. Aber weil dein Busen so klein ist, wirkt dein Hintern so groß!“
Bei dem Satz zuppelte sich Sarah unbewusst am Shirt herum. Hab ich zum Glück aber nicht bemerkt.

„Darauf das Mädchen: Was kann ich denn dafür, dass mein Busen so klein ist“
Wieder zuppeln seitens Sarah.

„Da gibt’s nen Trick, das der Busen wächst! Du nimmst ganz normales Toilettenpapier und reibst damit, so 2 bis 3 mal am Tag, für eine halbe bis eine ganze Minute, auf der Brust! In der Mitte, auf dem Brustbein. Davon wächst der Busen!“
Sarahs rechter Augenwinkel ging hoch

„Das Mädchen darauf: Und das soll klappen?“
Mittlerweile recht skeptischer Gesamteindruck bei meinem Eine-Person-Publikum.

„Darauf der Mann wieder: Na, bei deinem Arsch hats doch auch geklappt!“

Kurze Pause. Ängstliches Warten. Wars das jetzt für den Nachmittag?

Dann brach es aus Sarah los, laut und herzlich. Man, mir fiel erst jetzt auf, wie groß der Stein war, als er von mir fiel. Ich war so erleichtert, dass ich in ihr Gelächter einfiel, als hörte auch ich den Witz das erste mal.

Wieder einmal konnte ich durch Humor ablenken. Schade nur, dass die lustigen Typen nicht unbedingt die Begehrtesten bei den Frauen sind. Dann wäre ich auf der Gewinnerseite.

Wie dem auch sei, ich hab mich da raus gewunden. Durch das Erzählen war bei mir auch alles wieder im Normalzustand. Die Gefahr einer Blamage war erst mal gebannt.

So ging der Nachmittag noch dahin. Wir erzählten miteinander, wir lachten zusammen. Langsam kam es mir vor, als wäre das Erlebte nie passiert. Oder zumindest schon ewig her.

Wie saßen mittlerweile beide auf dem Fußboden und spielten Karten. Dadurch hatte sich zwar mein Einblick stark eingeschränkt, allerdings war auch meine Nervosität wie verflogen. Ich konnte sie wieder ganz normal anhimmeln; alle Ressourcen standen wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Sarah schimpfte beim Spiel immer wieder auf ihren Ferienjob. Ich hatte einmal kurz eingeworfen, ob sie ihn dann lieber abbrechen sollte. Was sie nur mit einem „Spinnst du?“ abtat. Irgendwie stach mich dieser Satz.
Sie begann auch langsam über Rückenschmerzen zu klagen. Was eindeutig an der höllischen Arbeit lag.
Sie tat mir richtig leid. Zeigte das aber nicht zu deutlich, weil ich wusste, dass sie das nicht mag.

Irgendwann fragte ich sie, aus einem unüberlegtem, freundschaftlichem Impuls heraus, ob ich ihr was Gutes tun könnte.
Noch bevor mir die Frage leid tun konnte sagte Sarah: „Kannst du mich ein wenig massieren?“

‘JA! Auf gar keinen Fall!’

„Wie bitte?“ Mein ungläubiger Blick muss sie irritiert haben, denn sie hakte nach:
„Ich hatte vorhin schon Rücken-Aua“ Gott wie süß. „Und da dachte ich, durch das Bad wird’s besser. Ist aber schlimmer geworden.“
„Aha. Ok.“
„Wenn du also so lieb wärst…“
„Ähmm“
„Büütte“

Egal, wie sehr ich mich innerlich gegen ihren Wunsch sträubte, diesem büütte konnte ich nichts abschlagen. Noch nie.

„Ok, na gut“ Gewohnt lässig. Wenn nur mein Mund nicht so trocken wäre. „Wie wollen wir das machen?“

„Machen?“ Ich musste hart schlucken. Und vor allem laut.
„Am Besten du setzt dich hinter mich. Von vorn wird’s zu umständlich“ Ein Lächeln umspielte ihre Lippen.

„Ok, na gut“ Man, war ich lässig. Nur leider nicht alles von mir. Meine Wurst begann sich schon wieder zu regen. Jedenfalls lag sie nicht mehr ganz so geschmeidig an meiner Hüfte.
Aber wiederum: Ein Hoch auf die weiten Hosen!
So konnte ich mich noch blamagefrei hinter sie setzen; sie im Schneidersitz, ich hinter ihr, die Füße neben ihrem Becken, den Rücken an die Wand gelehnt.

Sarah saß vor mir, kerzengerade. Ich bezweifelte zwar, dass eine Massage so zum Ziel führt, fing aber dennoch an. Erst mal an den Schultern. Ich merkte, wie verspannt diese waren. Durch ihre steife Haltung hatte ich aber nicht den Eindruck, dass meine Bemühungen irgendeinen Erfolg erzielten. Ich wollte sie ja nicht belehren, aber offensichtlich hatte sie noch weniger Ahnung von Massagen als ich.

Meine Wurst war an dem Punkt zwar noch nicht so sehr verspannt, ich würde das aber dennoch weg massieren müssen. Daheim. Auf jeden Fall merkte ich, dass sie von der Situation nicht ganz unbeeindruckt blieb. Aber alles noch im grünen Bereich.

Nach einer Weile sagte ich „So wird das nichts Sarah. Du musst dich schon ein wenig entspannen, sonst verkrampfst du dich ja immer gleich wieder…“ Das sagte ich betont sanft.
Worauf Sarah genauso sanft erwiderte „Was soll ich machen“. Meine Entspannungsbemühungen schienen jedenfalls schon zu greifen.
„Du musst dich ganz locker machen. Wenn du so gerade dasitzt, mach ich es vielleicht nur schlimmer oder du bekommst einen Krampf. Beug dich nach vorn und mach ein Rundkreuz. Und leg deine Hände auf deine Knie.“

Sie tat wie ihr geheißen. Durch ihre Haltungsänderung musste sie jedoch näher zu mir rücken, damit ich weiterhin alles komfortabel erreichte. Dadurch berührten wir uns fast auf den Sitzpunkten. Oh man.
Ich bemerkt zweierlei Dinge:
Zum einen, wie viel besser es jetzt ging. Um wie viel leichter die deutlich spürbaren Verspannungen sich lösten.
Zum anderen, wie weich sie sich anfühlte; sogar die Muskelverhärtungen.
Wie gut sie roch. Wie sehr ich es genoss, sie zu berühren. Hatte ich sie jemals so intim erlebt? Oder sonst jemanden? Die Antwort war nein.
Ich genoss die Massage wahrscheinlich noch mehr als sie.

Auch meiner Wurst entging das nicht. War sie bislang noch eher im Was-passiert-denn-hier-schönes-Modus, ging sie nun langsam in eine Habacht-Stellung. Das war mir in dem Moment aber nicht so unangenehm wie sonst; man konnte in der Position nichts sehen. Sarah saß ja mit dem Rücken zu mir.

Ich massierte sie also, und das recht gut. Wie ich aus ihrem stöhnen und seufzen schloss.
Und ich gebe es offen zu: es machte mich an. Und auch ihn…

Meine Bemühungen fanden ganz sittlich über ihrem Shirt statt. Natürlich verhedderte ich mich immer wieder darin, wodurch meine eigentlich fließend geplanten Bewegungen immer wieder von vorn beginnen mussten. Was nicht nur ihr ein wenig den Genuss raubte. In solch einer gezwungenen Pause atmete ich augenscheinlich zu hörbar aus. Sarah fragte mich wohl deshalb, ob das Shirt stört.
„Na ja, schon ein wenig.“
„Dann massier mich darunter.“
‘Oh mein Gott.’
„Sicher?“
„Du darfst das. Büütte“
„OK“

Also lies ich meine Hände von unten unter ihr Shirt gleiten. Ich fuhr zuerst mit meinen Fingerspitzen beider Hände ganz sanft ihren Rücken hoch, was ihr ein „hmm“ inklusive Gänsehaut entlockte. Da ihr Shirt sehr weit war kam ich problemlos bis ganz nach oben. Ich hatte schon über den Shirt bemerkt, dass sie nach dem Baden auf einen BH verzichtet hatte, aber es jetzt pur zu spüren war irgendwie noch realer.

Durch einen Blick in den gegenüberliegenden Spiegel sah ich, dass meine Raumbeanspruchung hinten deutliche Konsequenzen vorne hatte. Ihr Shirt lag straff an ihr. Und zwar straff mit drei F.
Sie saß nach vorn gebeugt, mit geschlossenen Augen und einem sanften Lächeln in ihrem entspannten Gesicht da. Ein glücklicher Engel. Man hätte sie so malen können.
Das Shirt umgab sie so eng wie ein Korsett. Jede Wölbung ihres Körpers war zu sehen. Ihre großen Brüste hingen eingepresst in dieser Position; ihre Brustwarzen zeichneten sich deutlich ab. Hoffentlich war ihr nicht kalt.

Wer hätte das gedacht, dass ich heute in so eine Gelegenheit stolpern würde.

Mit diesem göttlichen Anblick vor Augen und meinen Händen auf ihren Schultern, während meine Daumen kleine Kreise beschrieben, verhärtete sich in einer gaußschen Näherungskurve mein unteres Sorgenkind. Aber noch genoss ich es, auch das Gefühl des Versteifens.

Ich muss vielleicht noch dazu sagen, dass meine Wurst kaum mal richtig steif wird. Auch in jungen Jahren. Solche Beschreibungen wie „Ich lief den ganzen Tag mit einer Latte rum!“ kann ich also nur bedingt folgen. Eine ganze Zeitlang hatte ich die Befürchtung, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt, mittlerweile denke ich aber, das liegt an seiner Beschaffenheit. Vielleicht auch an der Größe. Ich hatte nie den Elan, das ärztlich diagnostizieren zu lassen.

Allerdings war dies solch ein Moment, in dem die Wurst sein volles Potenzial auszuschöpfen gedachte.
Da ich mich viel zu sehr in meine Tätigkeit mit den einhergehen Gefühlen beschäftigte, nahm ich es nur am Rande war, das er immer weiter machte.
Ich fuhr, mit den Fingern nach außen und den Daumen nach innen, wieder abwärts, so dass sie neben ihrer Wirbelsäule sanfte Drucklinien erzeugten; da drückte die Wurst schon an meinen Hosenbund.
Ich fuhr ähnlich mit meinen Händen wieder hoch, nur mit dem Unterschied, dass ich nun die Handteller kreisen lies, während ich mit den Fingerspitzen zudrückte. Was Sarah ein deutliches „Oh jahh“ entfahren lies. Augenscheinlich war ich begabt. Ich fuhr also so fort, immer wieder leicht variierend. Und Sarah schmolz regelrecht unter meiner Behandlung dahin. Die Bemühungen, die Sarah immer entspannter werden ließen, sorgten im Gegenzug zur Verhärtung bei mir. Nach dem dritten oder vierten auf und ab durchbrach mein steifer werdendes Glied meinen Hosenbund.

In diesem Moment verfluchte ich die Fügung für meine Neigung, stets zu große Hosen zu tragen.
Meine Hosenträger sorgten zwar dafür, dass ich nicht die zu großen Buchsen verlor, halfen allerdings nicht dabei, die Hosen oben enger zu machen. Warum war ich nicht auf Gürtel umgestiegen???
Aber Gott sei dank war da ja noch mein weiter Pulli, in den ich jetzt hinein wuchs. Sehen konnte man immer noch nichts. Also das wäre ja nun zu Peinlich gewesen. Aus dieser trügerischen Sicherheit heraus massierte ich die nichts ahnende Sarah weiter. Während meine Wurst immer mehr an Höhe gewann.
Als ich die Massagebewegung meiner Fingerspitzen virtuoser spielen lies, und langsam Sarahs seitlichen Rücken einbezog, berührte ich auch, unbeabsichtigt, den Ansatz ihrer Brüste. Obwohl ich mich darüber ein wenig erschrak fuhr ich fort, als wäre nicht geschehen. Ein Blick in den Spiegel beruhigte mich auch; Sarah saß immer noch mit geschlossenen Augen, allerdings mittlerweile offenem Mund vor mir und schien immer noch zu genießen. Die Uhr über dem Spiegel zeigte mir, dass wir mittlerweile 25 Minuten verbracht hatten.

Auch wenn ich es genoss und alles tat, um es so lange wie möglich zu halten, war mir dennoch klar, dass Sarah bald den maximalen Reizpunkt erreichen würde. Dann würde die Massage wahrscheinlich unangenehm werden, und das wollte ich auf keinen Fall.
Also begann ich, die letzte 5 minütige Ausklingphase einzureiben. Ich massierte nochmals seitlich, bezog dabei am Anfang immer wieder ihre Brustansätze mit ein. Sie schien nichts dagegen zu haben. Ich auch nicht. Dann kehrte ich immer mehr mittig zurück, wurde dabei immer langsam und sanfter. Eigentlich eher zärtlich.

Mein steifes Glied lag, durch die Hosen nach oben gezwungen, immer noch hart an mir, die Spitze ragte bis zu meiner Brust. So lange so hart hatte ich meine Wurst bis dahin noch nicht erlebt. Irgendwas war anders heute.
Da sie aber, wie geschrieben, durch die Hose an mich gepresst war und mein weiiiter Pulli drüber lag, konnte ich sicher sein, das Sarah nichts davon bemerkte. Das würde einen Schatten über das gerade geteilte werfen. Durch die Einpressung mittels Hose stellte ich nur leider fest, dass die Wurst nicht wieder zurück ging. Sei es drum. Würde schon gehen.

Nachdem ich meine Bewegungen immer mehr zurück gefahren hatte, kam wieder erkennbares Leben in Sarah. Auch lag ihr Shirt nicht mehr so eng an, da der hintere Zugpunkt fehlte.
Sarah öffnete leicht blinzelnd die Augen. Gott, wie niedlich.
Sie sah in den Spiegel in mein, leicht gerötetes, Gesicht und lächelte.
Und wieder durchfuhr mich ein Blitz an Zuneigung für sie.
Ein perfekter Moment. In einer emotionalen Bindung, die nie von beiden Seiten würde erlebt werden. Und wieder stach es mich ins Herz.

Meine Hände fanden ihren Ruhepunkt seitlich über ihrem Becken. Immer noch halb unter ihrem T-Shirt. Herrlich. Das Einzige, das störte, war mein pulsierendes Glied an meinem Bauch und meiner Brust.

„Das war fantastisch“ hauchte Sarah – und lehnte sich zurück!
Jedenfalls wollte sie das, geistesgegenwärtig riss ich meine Hände nach oben und drückte gegen ihren Rücken.
Wenn sie sich jetzt an mich anlehnt…
Sie sah mich durch den Spiegel an, mit einer Mischung aus Entspannung und Verwirrtheit. Ihre Augen stellten die Frage, was das jetzt solle.

Aus ihrem Mund kam „Lass mich doch anlehnen, das war so schön“ Ich drückte weiter gegen, mittlerweile mit den Händen wieder über dem Shirt.
„Och büütte, nur ganz kurz anlehnen. Ich mach mich auch nicht schwer.“
‘Nein, diesmal nix büütte.’

Durch die Anstrengung schlaffte mein Glied wieder ein wenig ab, lag aber immer noch zu deutlich an mir.
Dann wandte sie ihren Rücken hin und her, sie wollte sich auf Biegen und Brechen an mich anlehnen. Warum auch immer.
Ich dachte noch kurz, dass die Massage wohl für die Katz war, da passierte es, dass meine Hände abrutschten. Und Sarah kam mit ihrem Rücken an meiner Vorderseite zum liegen. Und an meinem Glied. Es hatte zwar längst sein Maximum verlassen, ragte aber fast bis zu ihren Schulterblättern.

Unvermeidbar musste sie erkennen, was das war.
Ich dachte noch
‘Vielleicht denkt sie, das ist vielleicht ähm…’

Da drehte sie sich wie von der Tarantel gestochen um. Ob dieser blitzartigen Bewegung war ich völlig überrumpelt.
Durch ihre Anlehnung war auch mein treuer Pulli an mich gepresst. Kein Entrinnen.
Sarah hockte nun auf ihren Knien vor mir. Ihr entspannter Eindruck war völlig dahin.
Mit riesigen Augen sah sie mich an.
Ins Gesicht. Dann tiefer. Auf das, was sie gerade gespürt hatte. Wieder hoch. Ich nahm ihre Kopfbewegung nur im Augenwinkel wahr; ich war nicht fähig, sie an zu sehen. Wie ich mich schämte. Alles kaputt gemacht.

Sie sah mich immer noch an. Ich dachte, wenn sie sich nicht auf ihren Händen abstützen würde, hätte ich schon längst n paar geballert bekommen.
Aber das konnte sich jederzeit ändern. Ich blieb, wo ich war, und wartete auf meine gerechte Strafe.

Sarah fand ihre Stimme wieder. Jedenfalls partiell.

„Ich war an… ist das dein… hast du…“

Oh Gott, ich konnte ihr nicht mal ein Kopfnicken schenken. Ich blickte einfach nur zu Boden und hoffte auf ein schnelles Ende.

Sarah räusperte sich, holte Luft. Sagte aber nichts.

Sie kniete immer noch vor mir, hatte sich aber von ihren Händen aufgerichtet, sodass sie nun auf ihren Füßen saß. Ich saß immer noch in der selben Position, ohne Chance auf Verhüllung meiner Peinlichkeit.

Nach vielleicht einer Minute, länger konnte es unmöglich gewesen sein, wie ich nach einem kurzen Blick auf die Uhr feststellte, versuchte sie es schließlich nochmals.

„Ich meine, ist das dein…“

Wir kamen nicht weiter.
Ich schaute zu ihr hoch. Sie sah mich ganz merkwürdig an. So einen Ausdruck kannte ich nicht von ihr. Ein bisschen Ekel vielleicht. Ein wenig spöttisch? Und noch was anderes.

Endlich sagte sie „Ist schon spät, du musst langsam los.“

Unter Anbetracht der Situation war das ein echt freundlicher Rausschmiss.
Schade, dass unsere Freundschaft so endete.

Sie stand auf. Wobei ihre Beine eingeschlafen sein mussten; sie beugte sich nochmals vor, stützte sich auf ihre Hände auf und schnellte dann nach oben. Unter anderen Umständen hätte diese Bewegung anders auf mich gewirkt; aber so war ich einfach nur am Boden zerstört.

Dann verließ sie das Zimmer.

Das war meine Gelegenheit. Blitzschnell stand ich auf, zupfte meinen Pulli zurecht. Die Wurst lies ich da, wo sie war. Wenn Sarah jetzt wieder rein kam und ich fummelte dran rum wäre mein Schicksal wohl endgültig besiegelt. Also nichts wie raus.

Beim Durchqueren der Wohnung sah ich Licht im Badezimmer. Das wollte ich ausnutzen.

Ich öffnete so leise wie möglich die Haustür, um meine Schuhe anzuziehen und dahin zu gehen, wo der Pfeffer wächst. Indien, glaube ich.

Und natürlich kam in diesem Moment Sarahs Mutter zurück.

„Na Ben, willst schon los?“

„Ja, schon spät.“

„Wieso, ist doch erst halb sieben?“

„Ja, schon spät.“

„Sarah, verabschiede bitte noch Ben!“

‘Verdammt’

„Na klar, Mutti“ So freundlich ihrer Mutter gegenüber kannte ich sie kaum.

Da erschien Sarah auch schon in der Tür. Alles vertan.

Dann gab es halt doch einen großen Abschied. Abschied für immer. Wie dieser Gedanke schmerzte.

Sarah sah mich immer noch so an, als sie mir die Hand zum Abschied hinhielt.
Mit diesem merkwürdigen Gesichtsausdruck.
Ich hatte wohl endgültig verschissen.

Ich nahm ihre Hand, drückte sie. Aber nicht zu fest. Jedenfalls nicht so fest wie sie. Dann zog sie mich an sich.
Da ich nicht damit gerechnet hatte, hatte sie leichtes Spiel.
Ihre linke Hand lag um meine Schulter auf meinem Rücken.
Mein linker Arm umschloss ganz natürlich ihre Hüfte.
Wir hatten uns eigentlich noch nie umarmt.
Komisch.

Unsere rechten Hände waren immer noch zu Gruß verschränkt.
Und sie schüttelte immer noch meine Hand. Wobei ich dadurch mit meiner Hand von unten gegen ihren Busen drückte. Und ihr Handrücken an meinem Glied rieb.

Das war also ihre Art, jemanden aus ihrem Leben zu verbannen…

Als Sarahs Mutter aus dem Flur meinte „Ach, ihr zwei“ nahm Sarah ihren Kopf, der bis dahin Ohr an Ohr an meinem lag, nach vorn und funkelte mich an.
Ich lies schnell ihre Hüfte los; sie lächelte, schüttelte noch einmal fest unsere Hände und sagte

„Bis bald!“

Und war weg.

Ich stand noch ein wenig baff vor der geschlossenen Tür. Ich konnte sie leise kichern hören.

‘Bis bald?’

Bir Cevap Yazın

Your email address will not be published. Required fields are marked *