Beziehungsunfähig 5

Nochmals vielen Dank für die positiven Resonanzen…

So wird es denn nun Zeit für den fünften Teil dieses Abschnittes.
Er stellt zugleich den vorletzten Part dar.

Es empfiehlt sich, die voran gegangenen Teile zu lesen; sonst hat das Alles keinen Sinn…

Na dann; viel Spaß!

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Das Sarah-Abstraktum

Unter der Dusche stehend, versuchte ich mir einen Reim auf die Nachricht von Sarah zu machen. Beziehungsweise deren Bedeutung.

Gut, sie hatte wirklich hier übernachtet.
Aber was von dem Geschehenen war Traum, und was Realität?
Hatte sie mir allen Ernstes einen … Nein, dass konnte nicht sein.
Nicht Sarah.
Nicht dieser Engel.

Meine Rekonstruktion ließen eigentlich nur eine plausible Schlussfolgerung zu:
Ja, sie hat hier geschlafen.
Ja, sie lag dabei mit mir in einem Bett. Einer Couch.
Aber den Rest hab ich dazu geträumt. Ihre körperliche Nähe wird wohl mein Unterbewusstsein dazu verleitet haben, eigene Wege im Traum zu gehen.

So und nicht anders musste es gewesen sein.
Ende der Diskussion.

Mit dieser Version konnte ich leben. So wurde schließlich über niemanden Schande gebracht.

Ich nahm wieder den Zettel, den ich am Spiegel fand. Und las ihn erneut.
Im Grunde recht unverfänglich.

Über ihr Postskriptum musst ich schmunzeln.
„Du kommst doch heute wieder zu mir, oder?“

Nach dem ich ein, zwei mal Schmunzelte dachte ich, selbst wenn die Antwort Nein lauten würde, müsste ich ja zu ihr gehen, um es ihr zu sagen.
Echt süß.

Mein Herz schwang sehr hoch, wenn ich an das Geschriebene dachte. Zwar spürte ich immer wieder ein beklemmendes Gefühl. So, als ob ich bei meiner Theorie etwas vernachlässigt hätte.
Aber ich drückte das erfolgreich weg. Wer weiß.

Anscheinend mochte mich Sarah. Vielleicht nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.
Aber ich war mit allem zufrieden, was sie mir gab.

Und wenn ich es irgendwie schaffte, weniger wie ich zu sein… wer weiß, wohin das führen konnte.
Dieses ‚Wer Weiß‘ hatte allerdings auch einen dumpfen Nachhall.

Der Tag rann dahin. Äußerst zäh.
Immer wieder erwischte ich mich dabei, wie ich einfach nur da saß und an Sarah dachte.
An die wirklich erlebten Umstände.
Gut, auch ab und an an das Geträumte.
Verklagt mich doch.

So gegen halb fünf machte ich mich auf den Weg. Da es heute recht warm war, entschied ich mich für ein leichtes T-Shirt und eine bequeme Shorts. Alles wie gewohnt luftig.

Ich überlegte, was ich wohl sagen sollte. Wenn sie überhaupt daheim war.
‚Was machte ich, wenn niemand da war?‘
‚Später wieder kommen?‘
‚Warten?‘
Ich beschloss, das hinzunehmen, was ich nicht ändern konnte.

Schließlich kam ich an. Mal wieder.
Merkwürdiger weise hatte ich das Gefühl, als wäre ich seit Wochen nicht hier gewesen.

Die Haustür stand offen; also ging ich die paar Stufen zur Wohnungstür und klingelte. Es dauerte nicht lang, da wurde sie geöffnet. Diesmal von Sarah selbst.

„Hi!“ Sie nahm meine Hand und zog mich in die Wohnung. So trottete ich an ihrer Hand mit in ihr Zimmer. Dort angekommen ließ sie mich los.

„Schön, dass du schon da bist. Ich hab was für dich.“ Sie grinste. „Setz dich schon mal!“

Ich wand mich Richtung Schreibtisch, stellte jedoch fest, dass der Stuhl fehlte.
Ich fragte danach.

„Och, der ist kaputt gegangen. Kannst dich ruhig auf mein Bett setzen.“
Mit einem „Bin gleich wieder da.“ huschte sie davon.

Ich sah mich im Zimmer um. Alles normal soweit. Also setzte ich mich auf die Kante ihres Bettes.
Ich war echt gespannt, was sie für mich hatte.
Da kam sie auch schon wieder.
In ihrer Hand hielt sie einen Gürtel. In meinem Kopf wurde die Standheizung angeschaltet.

Grinsend hielt sie ihn mir hin. „Bitte schön!“
Mit vorglühendem Kopf nahm ich ihn.

Das entging Sarah natürlich nicht. Sie gluckste.
„Ich dachte, weil Hosenträger nicht immer die perfekte Lösung sind.“
„Ja ich weiß. Tut mir leid.“ Murmelte ich.

Mittlerweile hatte mein Kopf Kerntemperatur erreicht. Nicht mehr lange, und meine Birne musste gewechselt werden.

Ich hielt den Gürtel in meinen Händen, betrachtete ihn. Mit hängenden Schultern. Viel demütigender konnte es nicht mehr werden.
Aber ich würde mich eh gleich durch den Erdboden brennen.

Sarah kniete sich vor mich, nahm meinen Kopf in ihre Hände und zog ihn hoch; bis wir uns ansahen.
Sie wirkte verwundert über mein trauriges Gesicht. Dann strich sie mit ihrer Linken durch mein Haar.

„Hey, was ist denn?“

Ich senkte meinen Blick wieder auf den Gürtel, dann sah ich sie wieder an.

„Nix.“ sagte ich mit belegter Stimme. Ich konnte nicht verhindern, dass meine Augen ein wenig feucht wurden.
Sie sah mich lange an. Ganz ernst.
Dann nahm sie den Gürtel wieder an sich.

„Tschuldigung“ flüsterte sie „Ich wollte nicht…“

Ich unterbrach sie durch ein Kopfschütteln. „Ist schon ok.“
Alles schon mal erlebt. Immer anders, immer gleich.

Nach einer Weile richtete sie sich auf; stand ein wenig unschlüssig wirkend vor mir. Sie hielt ihren linken Arm mit der rechten Hand am Ellenbogen und blickte auf mich herab; der Gürtel pendelte vor mir.
Sie machte fast den Eindruck, als hätte sie sich diese Szene anders vorgestellt.
Wenn ja, dann: Willkommen im Club!

„Ich hol uns erst mal was zu trinken.“ Brach sie das Schweigen.
„Ok.“

Ich überlegte, ob ich nicht besser ging. Aber meine Beine waren zu schwer, um aufzustehen. Und ein Teil von mir wollte trotz allem bleiben. Und sei es nur, um Sarah zu zeigen, dass ich kein schlechter Verlierer war.

So ließ ich mich mit dem Rücken an die Wand sinken.
Und wartetet auf Sarah. Wie ich es eigentlich schon immer getan hatte.

Sie kam mit zwei Gläsern Wasser zurück; reichte mir Meins. Ich nahm es und trank einen Schluck. Ich hatte zwar Probleme, an meinem Klos vorbei zu schlucken, aber wenigstens war mein Mund nicht mehr so trocken.
Sarah stand immer noch vor mir und sah mich nachdenklich an, während sie trank.

Mein Durst war schnell gestillt und ich sah mich nach einer Abstellgelegenheit um. Ich wollte mich gerade aufrichten, um das Glas auf den Schreibtisch zu stellen.
„Warte kurz.“ sagte Sarah.

Sie kniete sich mit dem linken Bein neben mich auf das Bett und nahm mir mein Getränk ab, streckte sich und stellte beide Gläser auf das Regal über dem Bett.

Damit fertig stützte sie sich an der Wand über meinem Kopf ab und sah auf mich herab.

Sarah zog nun auch ihr rechtes Bein auf das Bett, so dass beide Knie ungefähr bei meiner Hüfte zur Ruhe kamen. Und ließ sich herab.

Sie saß nun auf meinem Schoß; die Hände immer noch an der Wand, dicht über mir. Ihr Gesicht war auf der selben Höhe wie Meins. Und sie sah mich immer noch nachdenklich an.

Dann sanken ihre Hände auf meine Schultern.

Wie lange wir so da saßen, kann ich nicht sagen. Die Zeit schien ihren Fortschritt eingestellt zu haben.
Sarah saß auf meinem Schoß.
Und es war einfach nur himmlisch, ihr Gewicht auf mir zu spüren. Ihre rechte Hand glitt von meiner Schulter zu meinem Ohr. Ihr Daumen rieb über meine Ohrmuschel, die Finger gruben sich in meine Haare ein.
Ich hätte nie geahnt, wie gut sich diese einfache Bewegung anfühlen würde.

Sarah beugte sich leicht nach vorn. Ihr Gesicht war nun nur noch Zentimeter von Meinem entfernt.
Sie sah mir in die Augen.
Ihr Blick.
So tief wie ein Brunnen. Gefüllt mit den Wünschen, die ich nie auszusprechen gewagt hatte.
Ich versank chancenlos darin.

„Ich wollte mich noch für gestern bedanken.“ flüsterte sie.
Dabei kam sie mir noch näher; den Blickkontakt nicht abreisen lassend. Mir wurde kalt und heiß.
Ich war wie paralysiert.

Unsere Nasenspitzen berührten sich.

„Das musst du nicht…“ kam es heiser von mir.
„Doch, dass muss ich.“ hauchte sie zurück; beugte ihren Kopf leicht nach rechts. Ich spürte, wie ihr linker Nasenflügel an Meinem entlang strich. So leicht und ewig wie der Flügelschlag eines Kolibris.

Dann trafen wir uns. Erst tupften ihre Lippen ganz leicht an Meinen. Dann erwiderte ich ihren Gruß. Bis wir in Einklang fielen.

Ich nahm die Welt nicht mehr wahr. Es gab nur noch ihren Mund.
In meinen Ohren hörte ich das donnernde Rauschen des Meeres; eine stete Brandung der rauen See, welche sich gegen zerklüftete Klippen verlor.
Und so verlor auch ich mich in ihrem Kuss.

Ganz wie von selbst fuhren meine Hände an ihr hoch.
Über ihre Beine, welche sich in der engen Jeans sagenhaft anfühlten.
Bis zu ihren Po.
Ich zog ihren Unterleib näher zu mir, bis unsere Körper sich trafen.
Spürte ihre Wärme an mir. Ihren weichen und gleichsam festen Hintern in meinen Händen.

Wenn das ein Traum war, sollte er nie enden.
Aber so realistisch konnte kein Traum sein.

Sarah umschlang mich mit ihrem Armen, wobei ihre rechte Hand meinen Kopf hielt.

Ich vergrub die Finger beider Händen in ihrem Po, was sie mit einem Schnauben quittierte. Während ich ihren Hintern anfangs sanft knetete, steigerte ich allmählich den Druck. Ich bemerkte, wie Sarah darauf reagierte. Sie begann, ihr Becken vor und zurück zu bewegen; passte sich meiner Po-Massage an.
Dann ließ ich meine Hände langsam ihrem Rücken auf und ab gleiten. Und zog sie so enger an mich, bis sie an mich gepresst war; ihr Busen drückte sich weich an mich, nur die Brustwarzen machten die Ausnahme. Ich fühlte, wie sie in meine Brust stachen. Aber alles andere als schmerzhaft.

Der Kuss schien nun schon ewig zu dauern. Und er hätte ewig weitergehen können.

Doch langsam wurde der Druck ihrer Lippen auf den Meinen sanfter; bis sie sich ganz von mir lösten.

Es folgten von ein oder zwei Kleinere. Nach gehaucht.
Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, wie viele es waren.

Schließlich entzog sie sich mir, kam mit ihrer Stirn an Meiner zu liegen. Beide atmeten wir schwer.
Sie hatte noch die Augen geschlossen. Ihre Wangen war gerötet; ihr ganzes Gesicht fühlte sich wundervoll heiß an. Und noch immer waren wir eng umschlungen.

Dann öffnete sie ihre Augen. Ihr Blick schien erst auf unendlich fokussiert, bis sie mich fixierte.

„Das … war … einfach …“ krächzte ich.
„Ja, das stimmt.“ lächelte sie mich an und küsste meine Nasenspitze.
„Nicht mehr böse wegen dem Gürtel?“ fragte sie mich leicht ernster werdend.
„Welcher Gürtel?“ kam verständnislos zurück. Worauf sie wieder lächelte.

Da hörte ich schlüsselklimpernd die Wohnungstür aufgehen.
Sarah schnippte wie eine gespannte Feder von mir hoch, richtete ihre leicht verrutschte Kleidung.

„Bleib wo du bist!“ feixte sie mich an und hüpfte aus dem Zimmer.

Schlagartig spürte ich, wie die Stellen kühler wurden, an denen Sarah bis vor wenigen Momenten an mir war. Ich mochte mir gar nicht ausmalen, wie kalt mir werden würde, wenn sie nie wiederkommen sollte.

Durch die Tür hörte ich, wie sie ihre Mutter begrüßte.
Diesmal überhaupt nicht pampig.
Ich verfolgte, wenn auch ohne Absicht, das Gespräch durch die geschlossene Tür.
Jedoch verstand ich nur Teile des Gesagten. Aber das war mir egal.
Noch immer saß ich in meiner rosa Dampfglocke.

Allerdings entging mir nicht das freudige Erstaunen, in der dennoch ein Hauch Skepsis klang, Sarahs Mutter über die freundliche Begrüßung durch ihre Tochter. So wie es aussah, war das wohl nicht die Regel.

„Was ist denn in dich gefahren, Kind? So gut gelaunt?“
„Wieso? Ist doch ein schöner Tag heute. Super Wetter, keine Ferienarbeit!“
„Das ist schön.“

Kurze Pause.

„Was hast du heute noch vor?“ Kam von Sarahs Mutter.
„Nix weiter. Ich hab grade Besuch.“
„So, von wem denn?“ Etwas neugieriger Unterton?
„Och, is nur Ben.“

‚Nur Ben?‘ in mir fing etwas an zu schrumpfen.

„Ach so.“ Ich konnte fast das Lächeln Sarahs Mutter beim Sprechen hören. Dann sagte sie etwas, was ich nicht verstanden habe. Akustisch.
Worauf ein fast schon entrüstetes „Mutti!“ von Sarah kam.
Langsam fühlte ich mich unwohl. Wie immer, wenn von mir gesprochen wird. In meiner Abwesenheit. Und ich was davon mitbekomme.

‚Der Lauscher an der Wand, hört seine eigne Schand.‘

Noch während ich diesen Sinnspruch dachte, wurde die Tür geöffnet, und Sarah stand wieder darunter. Ich hätte wetten mögen, dass sie gerade eben noch mit den Augen gerollt hatte.
Dahinter sah ich ihre Frau Mutter, welche sich die Jacke auszog; mit einem Grinsen im Gesicht.

„Hallo Ben!“
Ich begab mich wieder in aufrechte Position.
„Guten Tag, Frau Schüttler.“
„Na wie geht’s dir so?“
„Ganz gut, danke.“
„So so, ganz gut!“ grinste sie in meine Richtung, mit der Jacke über ihrem Arm.

Sarah drehte sich zu ihrer Mutter um. Mit einem „Und halt!“ warf sie die Tür zu.

Dann kam sie wieder zurück zum Bett und warf sich mit einem „Oh man“ und dem Rücken darauf. Allerdings nicht seitlich, wie ich saß, sondern der Länge nach. Mit angewinkelten Beinen und den Füßen in meine Richtung.
Sobald sie in Ruheposition war, legte sie ihren rechten Arm über ihre Augen und brummelte „Wie peinlich ist das denn…“
Da ich ja nichts gehört hatte, tat ich ahnungslos.
Ich ließ sie erst mal in Ruhe in ihre Armbeuge grummeln.

Und selbstverständlich wusste ich nicht, was ich tun sollte.

Nach einer Weile hob sie ihren Arm von den Augen, lukte mich an und sagte „Niemand kann einen mit solch spielerischer Leichtigkeit in Verlegenheit bringen wie die eigene Mutter.“
„Bestätige.“ nickte ich.
Sarah feixte.
„Da kannste bestimmt auch n Lied von singen.“
„Wird wohl mehr ne Oper.“ feixte ich zurück.

Sarah nahm nun ihren Arm von ihrem Gesicht, den Anderen hoch und verschränkte sie hinter ihrem Kopf. Dann streckte sie ihre Beine aus, sodass ihre Füße auf meinen Schenkeln zu liegen kamen.

So wundervoll ich mich gefühlt hatte, als sie das Zimmer verließ, so unsicher war ich nun wieder.
‚Was nun?‘ Ich legte meine rechte Hand auf ihren linken Fuß.
‚So, das hätten wir.‘

Sarah sah zur Zimmerdecke. Sie wirkte gedankenverloren.
Langsam begann ich damit, ihre Füße zu streicheln. Sie schloss ihre Augen. Genoss sichtlich meine Zuwendungen.

„Magst du dich ein wenig zu mir legen?“
Sarah hatte sich auf den linken Ellenbogen gestützt, den Kopf auf ihrer Hand und sah mich an.
Ihre Worte rissen mich regelrecht aus meinem Trance ähnlichen Zustand. Ich war so auf die kleinen Zärtlichkeiten, die ich ihr zuteil werden ließ, vertieft, dass ich das gar nicht bemerkt hatte.

Meinen leer glotzenden Blick erwiderte sie mit einem Lächeln. Und klopfte auf die für mich bestimmte Stelle ihres Bettes. Zwischen sich und der Wand.

Diese Geste schien mir so vertraut, dass ich nicht einen Moment zögerte.
Wie ganz selbstverständlich robbte ich zu ihr. Bis ich neben ihr lag; in einer ähnlichen Haltung wie sie. Seitlich, mein Rücken berührte fast die Wand.
Sarah drehte sich so, dass sie ebenfalls auf der Seite zu liegen kam. Den Kopf immer noch auf die Hand gestützt.
So lagen wir uns denn gegenüber. Vis-a-vis. Mein Herz schlug bis zum Hals. Ich verlor mich erneut in ihren Augen.

„Willst du mir irgendwas sagen?“ raunte sie mir zu.
Als Antwort beugte ich mich vor und küsste sie. Sie erwiderte meinen Kuss, als hätte sie nur auf ihn gewartet.
In unserer Innigkeit vereint merkte ich einen sanften Druck auf meinem Schenkel. Sarah hatte ihr rechtes Bein angewinkelt und schob es langsam auf mich, bis ihr Knie kurz vor meiner Hüfte zur Ruhe kam.
Ich ließ meine Hand auf ihr Knie gleiten, langsam ihrem Bein herauf; letztlich kam sie auf ihrer Hüfte zu liegen. Während dessen wanderte Sarahs Hand meinen Arm hinauf. Kurz vor der Achsel umfasste sie die untere Seite, drückte sie leicht in dem Rhythmus, in dem ich ihre Hüfte knetete.
Während all das geschah, lösten wir unseren Kuss nicht.

Sarah ließ sich wieder nach hinten sinken, bis sie auf ihrem Rücken lag.
Ich folgte ihr, nun über sie gebeugt. Meinen Oberkörper an ihrem. Ich spürte, wie ihre Brüste an mich gepresst waren. Fest. Groß.
Wir sahen uns an. Ihr Blick huschte von meinen Augen zu meinem Mund. Und wieder zurück. Ihre Wangen glühten rosig.
Und wieder überkam mich der Drang, sie zu küssen.
Ich gab ihm nach.

Sarahs linke Hand, welche vorher ihren Kopf gehalten hatte, umfing nun den Meinen. Mit ihrer Rechten hielt sie immer noch meinen Arm; klammerte sich fast daran.

Meine Hand wanderte nun von ihrer Hüfte zu ihrem Bauch. Anschließend wieder zu ihrer Seite bis zu ihrem Rippenbogen. Dann langsam zu ihrem Oberkörper. Kurz, bevor sie den Ansatz ihres Busens erreichte, drückte Sarah meinen Arm und hielt ihn so. Ich vernahm ein kaum merkliches Kopfschütteln. So ließ ich ab und meine Hand wieder zu ihrer Seite gleiten; worauf sich Sarahs Griff wieder lockerte.
So lagen wir eine Ewigkeit, die Welt existierte nur unsretwegen.

Plötzlich griff mir Sarah in die Haare und zog meinen Kopf hoch. Ich sah sie überrascht an.
„Ich muss mal.“ Kam es ein wenig verlegen von unten. Ich ließ sie frei.

Schwungvoll glitt sie aus dem Bett und zur Tür hinaus.
Ich drehte mich auf den Rücken, die rechte Hand hinter dem Kopf.

So lag ich nun und harrte der Dinge, die da kommen. Ich konnte es nicht vermeiden; gedanklich ließ ich die letzten Tage Revue passieren.

Wie konnte das Alles in so kurzer Zeit geschehen? Ich verstand die Welt nicht mehr.
Nicht, dass ich was gegen die Entwicklung gehabt hatte; ich verstand sie einfach nicht.

Da himmelte ich Sarah so lange an. Solange ich mich erinnern konnte. Ohne jemals mit Erfüllung rechnen zu können. Und dann – rums bums.
Keine Ahnung, wie ich das hinbekommen hatte.

Aber vielleicht war das Alles gar nicht real? Hatte ich eventuell einen Unfall gehabt und lag nun irgendwo komatös vegetativ herum? Und das Ganze war nur ein langer Traum?
Wenn ja, hätte ich mich schon längst mal über meinen eigenen Haufen fahren lassen sollen.

Oder war ich ganz und gar tot? Und das hier mein persönliches Elysium? In dem alles exakt so ab lief, wie ich es wollte? Ohne das ich es aussprechen musste?
Das wäre ja sogar noch besser; dann gab es wenigstens nicht die Gefahr, irgendwann aufzuwachen. Und alles wäre vorbei.

Aber egal, was es nun war. Ich wollte auf keinen Fall, das es aufhörte.

So in Gedanken versunken fand mich Sarah vor, als sie von ihrem Geschäftsgang zurück kam.
Sie war bald wieder an meiner Seite, legte ihren Kopf an meine Schulter und umschlang mit dem rechten Arm meinen Torso; während ich sie umschloss.
Wie vertraut das alles schon war.

„Woran denkst du gerade?“ kam es nach einer Weile von ihr.
Sie blickte mich von unten an. Ich erwiderte ihren Blick. Diese Augen!
„An nichts und alles.“ Diese Antwort war das Ehrlichste, was ich ihr geben konnte.
Sie nickte langsam.

„Denkst du an gestern Nacht?“ Hakte sie nach.
„Auch.“ Das gehörte ja schließlich zu Alles.

Ich merkte, wie sie etwas unruhig an mir wurde. Ihre Finger zupften an meinem seitlichen Shirt.

„Da bin ich dir wohl noch eine Erklärung schuldig.“

Ich sah nach unten.
Sarah schaute nicht mehr hoch zu mir; sie fixierte vielmehr das Muster der Raufasertapete. Ich konnte eine leichte Rotfärbung ihres Antlitz erahnen.

„Erklärung.“ wiederholte ich. In erster Linie für mich. Was meinte sie?

„Na ja, weißt du“ kam es zögerlich von Sarah „Gestern als ich bei dir eingeschlafen bin.“
„Ja?“
„Ich bin irgendwann wach geworden. Weil mir so warm war oder so.“

So drucksend kannte ich sie gar nicht.

„Zuerst dachte ich, ich geh lieber heim. Aber ich war sooo müde.“
Kurze Pause.
„Und es war so kuschelig, bei dir zu liegen.“
Etwas leiser diesmal.
„Und da blieb ich. Und weil ich meine Bluse nicht so zerknittern wollte, hab ich sie ausgezogen. Und mich dann wieder zu dir gelegt. Bist nich mal wach geworden.“

Ich lauschte ihr einfach nur, strich ihr geistesabwesend über den Rücken.

„Und da hab ich mich wieder an dich dran gekuschelt.“ fuhr sie schließlich fort. „Und an deiner Seite hoch und runter gestreichelt. Da hast du so schön gebrummt bei.“
Ich hörte, wie sie bei dieser Erinnerung lächelte.
„Und dann plötzlich, lag meiner Hand auf deinem … “ sie sah mich verlegen an „du weißt schon.“

Ich wusste zwar nicht genau, worauf sie hinaus wollte, nickte aber dennoch. Das, was sie da erzählte, harmonierte nicht ganz mit meiner Version der Wahrheit.

„Und du hast weiter geschlafen. Und ich weiß auch nicht, was mich dann geritten hat.“
Sarah richtete wieder ihren Blick gen Wand. Ihr Gesicht schien eine Nuance an Farbe zu gewinnen.

Nach einer kurzen Pause, in der wir anscheinend beide darüber grübelten, wie es wohl weitergehen solle, sagte ich „Wie meinst du das, ‚was mich geritten hat‘?“

Sarah zuppelte wieder an meinem Shirt.

„Na ja, weiß auch nicht. Irgendwie wurde ich… neugierig.“
„So?“
‚Neugierig?‘
„Ja, neugierig.“ kam es leicht trotzig von unten.

Ich strich ihr wieder über den Rücken.

„Ist doch ok. Du musst dich nicht erklären.“

Sarah sah mich an.
„Ich will aber.“ kam es etwas streng von ihr.

Sie sah wohl in meinem Gesichtsausdruck, dass ich etwas überrascht war von ihrer Strenge. Sie streichelte wieder meine Seite und fuhr sanfter fort.

„Ich möchte nicht, dass das zwischen uns steht. Oder wieder hoch kommt. Irgendwann.“
„Ok.“ nickte ich, wobei ich über ihren Nacken strich. „Dann erzähl es. Ich unterbreche dich auch nicht mehr.“ Dann schob ich noch ein „Unnötig.“ nach.

Sie legte ihren Kopf wieder an meine Brust und überlegte, wo sie stehengeblieben war.

„Jedenfalls wollte ich dich nicht ausnutzen. Das du schläfst mein ich.
Und mich hat irgendwie die Neugier gepackt. Und da wollte ich wissen, wie groß er ist.“

Ich nickte, obwohl ich mir bewusst war, dass sie das gar nicht sehen konnte.
‚Was meint sie bloß damit, wie groß er ist?‘

„Ich hab ja schon was gemerkt, als du damals … nach der Massage halt.“

Ich schluckte. Ihre Finger spielten nun abwesend zwischen meiner Seite und meinem Bauch.

„Und gestern Nacht wollte ich es einfach nur mal spüren. Ich konnte nichts dagegen machen. Wie bei Heißhunger auf irgendwas.“
Sarah sah kurz hoch und lächelte mich verlegen an.
„Weißt schon.“

Wieder ein Nicken meinerseits. Das passte nun überhaupt nicht mehr zu meiner Rekonstruktion der gestrigen Geschehnisse.

„Und dann“ fuhr sie fort „wollte ich ihn unbedingt mal anfassen. So in Echt. Und da du noch geschlafen hast, wollte ich heimlich in deine Shorts fassen, um ihn mal zu berühren. Nur ganz kurz. Aber irgendwie hat mir das noch nicht gereicht. Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist.“

Ich staunte ihr weiterhin zu.

„Aus irgendeinem Grund wollte ich das sehen, was ich da fühlte. Und da hab ich versucht ihn raus zu holen. Ohne dich zu wecken. Und nur mal kurz an zu schauen.“ kurze Pause. „Hat ja nicht so gut geklappt, wie du weißt.“ kam es leise von ihr.
„Dann bist du aufgewacht. Und den Rest kennst du.“

Nach dem Ende ihres Geständnisses presste sie ihr Gesicht zwischen meinen Arm und Brustkorb.

„Mim imm mimm?“ kam es gedämpft.
„Wie bitte?“
Sarah zog ihr Gesicht wieder hervor, sah mich an und wiederholte ihre Frage.
„Bin ich schlimm?“

„Nein.“ antwortete ich ohne zögern. Selbst wenn sie mir gestanden hätte, dass sie Katzenjunge geopfert hätte, um an gewünschte Informationen zu kommen, hätte ich diese Frage verneint.

„Danke für deine Aufrichtigkeit.“ sagte ich stattdessen ernst.
Langsam entspannte Sarah sich wieder; es war sogar ein Hauch von Lächeln um ihre Augen.
Ihren wundervollen Augen.
Sie wirkte erleichtert.

Während ich noch an der Korrektur meiner Wahrheit arbeitete, strich sie wieder an meiner Seite entlang.
Eine Frage drängte sich immer mehr auf, brannte regelrecht in mir.

„Sarah?“
Sie sah wieder zu mir „Ja?“
„Aber warum hast du nicht aufgehört, als du gemerkt hast, dass ich wach war?“

Sie dachte darüber nach. Dabei biss sie auf ihre Unterlippe.
„Ich weiß es nicht.“ schlussfolgerte sie letztlich. Dann sah sie mich an.
„Ich weiß es wirklich nicht.“

Gut, da waren wir schon Zwei.

Nachdenklich lag ich da. Immer noch Sarahs Kopf auf meiner Brust. Ihren Rücken streichelnd.
Mir gingen tausend Dinge durch den Sinn.

Sarah schien es nicht viel anders zu gehen. Gedanken verloren strich sie immer wieder über meine Seite. Schließlich richtete sie sich wieder etwas auf ihrem Arm auf, um mich anzusehen.

„Ben?“
„Ja?“
„Du bist wirklich nicht sauer auf mich?“
„Wirklich nicht.“
„Darf ich dich auch was fragen?“
„Was immer du willst.“

Ihr Blick wurde aufmerksamer.

„Wirklich?“
„Wirklich.“
„Alles?“

Sie wollte einen Freibrief? Dennoch antwortete ich, wie ich es musste.

„Alles.“

Sarah grübelte kurz. Ich wartete. Hoffentlich war das so richtig.
Als ich schon glaubte, es würde doch nichts mehr kommen, sprach sie doch.

„Als du gestern aufgewacht bist, als ich … du weißt schon…“
„Ja?“
„Was hast du da gedacht?“

Nun musste ich grübeln.
Da sie bis hier hin um Ehrlichkeit bemüht war, wollte ich es ihr gleichtun.

„Um bei der Wahrheit zu bleiben: Nicht so viel.“

Fragender Blick seitens Sarah.

„In erster Linie war ich wohl überrascht.“ ergänzte ich.

Sarah schien mit der Antwort zwar leben zu können, aber nicht vollends zufrieden.

Nach einer kurzen Denkpause fuhr sie fort.

„Warum hast du nichts getan, dass ich aufhöre?“
„Ich konnte nicht.“ Ehrlich wärt am längsten.
„Warum?“
„Weil…“ wie weit konnte ich mich vor wagen? „Weil es so schön war.“ gab ich schließlich kleinlaut zu.

Wieder ging etwas Zeit ins Land.

Dann ergriff ich das Wort.
„Ich muss dir auch was gestehen, Sarah.“
Sie sah mich erwartungsvoll an. Vielleicht auch etwas ängstlich?
„Ich wurde schon eher wach. Eher als du dachtest.“

Ihre Augen wurden etwas größer.

„So?“
Ich nickte.
„Und seit wann?“ bohrte sie nach.

Ich druckste ein wenig herum.
„Eigentlich… schon … na ja.“
„Raus damit!“ kam es spielerisch ernst von Sarah. Dabei zwickte sie mich mit den Fingern in die Seite.
Ich musste lachen.
„Ist ja gut!“
Sie hörte auf, mich zu piesacken. „Also?“

„Nun ja, eigentlich schon, als du deine Hand auf mich gelegt hast.“

„So früh schon?“ sie sah mich mit offenem Mund an. „Du Schuft!“ tadelte sie mich gespielt.
„Und da hast du mich trotzdem machen lassen?“

Ich wurde etwas rot.

„Ich war so überrascht. Ich wusste nicht, was los ist. Und als ich es wusste, war ich wie gelähmt.“ Versuchte ich mich zu rechtfertigen.

Meine Bemühungen entlockten Sarah ein Lächeln. Sie rückte etwas zu mir hoch, sodass sie wieder mit ihren Augen auf meiner Höhe lag.
„Gelähmt.“ wiederholte sie. Dann küsste sie meine Nasenspitze.

Ich erwiderte ihr Lächeln. „Stock steif sozusagen.“
Diesen Kommentar quittierte Sarah mit einem frechen Grinsen.
„Das hab ich gemerkt!“
Nun musste ich leise Lachen. Die Doppeldeutigkeit dieses Satzes fiel mir erst jetzt auf.

Sarah küsste mich auf die Wange. Dann kurz vor meinem Ohr. Dann auf mein Ohrläppchen.
„Wie war es für dich?“ kam es unerwartet von Sarah.
Ich stockte. Was wollte sie jetzt hören?
„Du hast gesagt, ich darf alles fragen.“ flüsterte sie in mein Ohr. Dann küsste sie sich ihren Weg wieder zu meiner Nasenspitze zurück und sah mir ernst in die Augen.
„Also?“ behielt sie ihren Flüsterton bei.

„Es war toll.“ flüsterte ich zurück.
Sarahs Blick wurde etwas dunkler.
„Toll?“ wiederholte sie. Wobei ihre Hand an meiner Seite abwärts fuhr.
„Ja.“ flüsterte ich erneut. Obwohl ich mir fast sicher war, dass es eine rhetorische Frage war.

Sarahs Hand war mittlerweile an meinem Glied angekommen, in welches durch die Situation etwas Leben kam. Sie legte ihre Hand darauf. Fast so, wie sie es gestern tat.

„Es hat dir also gefallen?“ fragte Sarah weiter.
Ich nickte. Sie griff zu. Ich stöhnte leise auf.
„Besser als bei den Anderen?“ fragte sie.
„Andere?“ kam es heiser von mir. Noch immer hielten wir den Blickkontakt.

„Ja, die Anderen.“ nun war auch Sarahs Stimme etwas rauer geworden. „Oder war es das erste Mal, dass jemand…?“

Ich errötete. Sie sah mich an. Mit ihren dunklen, dunklen Augen.
Lächelnd hauchte Sarah „Nicht schlimm. Für mich auch.“ Bei diesem letzten Satz begann sie, den Konturen meines Gliedes entlang zu fahren.
„Und mir hat es auch gefallen.“ ergänzte Sarah. „Sehr gut sogar.“

Sie begann mein Glied, welches immer noch in meiner Shorts war, kräftiger zu umfassen; nahm meinen sehnsüchtigen Blick mit Genugtuung.

„Weißt du, was ich jetzt machen werde?“ raunte sie mir zu.
Ich sah sie nur an, zeigte keinerlei Reaktion auf ihre Frage. Sie schien auch keine zu erwarten.
Sarah sah nach unten. Sie griff in meine Shorts, und in einem Rutsch auch in meinen Slip, wo sogleich ihre Finger meinen Schaft ergriffen.
Sie fuhr mit ihrer Hand bis zu meiner Eichel. Dort angekommen rieb sie mit dem Daumen auf dem Eichelkranz.
Mich durchzuckten sofort bekannte Blitze. Ich stöhnte auf.
Sarah stimulierte mich so etwas, wobei sie mich nicht aus den Augen ließ.

„Schön?“ hauchte sie. Ich nickte.
Sie umgriff meine Eichel; ihre Hand immer noch in meiner Hose. Drückte zu. Ich stöhnte erneut.
„Und so?“
Ohne auf eine Antwort zu warten begann sie, meine Eichel zu massieren.
Mein seufzen wurde nun durchgängig. Meine Erektion wuchs.

Dann fuhr ihre Hand wieder etwas tiefer.
Ihr Blick glitt von meinen Augen nach unten. Mit einem „Du erlaubst?“ zog Sarah mein Glied aus meiner Hose. Soweit es möglich war.
Sie hob es etwas an, so als ob sie es besser betrachten wollte.
Dann fuhr sie es der Länge nach mit ihrer Hand ab.
„Der Ben. Wer hätte das gedacht.“ flüsterte sie. Wohl eher zu sich als zu mir.
‚Allerdings.‘ dachte ich dennoch.

Sarah rutsche etwas herunter, sodass ihr Kopf wieder auf meiner Brust lag. Sie senkte mein Glied wieder herab. Die Eichel lag nun nur ein Zentimeter vor ihren Augen.
Ich fühlte, wie sie mein Glied aus ihrem Griff ließ; nur um dann mit ihren Fingerspitzen darauf entlang zu streichen. Dies jagte mir Schauer durch den gesamten Körper. Ich wurde noch härter.

Wieder an meiner Kuppe angekommen schlossen sich Sarahs Finger wieder zu einer Faust, die Spitze fest haltend. Dann schob sie meine Vorhaut herab, lies meine Eichel heraus fahren. Durch ihre Behandlung hatte sich schon etwas Vorfreude darauf gesammelt. Sarah lies ihren Damen über meine Wulst gleiten. Und wieder spürte ich eine Million Nadeln. Wie durch einen Reflex gesteuert hob ich mein Becken an; um dann wieder zurück zu sinken.

Sarah rieb weiter. Ließ meine Vorhaut wieder die Spitze umschließen. Zog sie erneut zurück. Immer wieder. Immer fließender. Mein Glied war nun fast gänzlich steif.

„Der Ben.“ kam es wieder gehaucht von Sarah. Sie rutschte mit ihrem Kopf ein wenig tiefer. Ihre Hand zog erneut meine Vorhaut herab. Hielt sie unten. Ihr Kopf ging etwas tiefer. Ich ahnte nicht, was sie vorhatte, da spürte ich ein neues Gefühl auf meiner Eichel; direkt an der Spitze.
Flüchtig. Wie tupfen.
‚Was tat sie da bloß? Küsste sie etwa..?‘

Noch mitten in diesem Gedanken kam wieder Neues dazu. Etwas Unbekanntes, Feuchtes berührte die Kuppe meiner Eichel. Umkreiste sie.
Zum verrückt werden…

Ich konnte mir ein Stöhnen nicht verkneifen.

Sarah sah zu mir hoch. Ihre Augen schienen entrückt, ihre Wangen waren gerötet. Ihre Lippen schimmerten feucht. Ihr Daumen massierte weiterhin meinen Eichelkranz.
So hatte ich sie noch nie gesehen.

„Was tust du mit mir?“ fragte ich, mehr geraunt als gesprochen.
„Fühlt es sich nicht gut an?“ fragte Sarah.
„Doch, wundervoll.“
„Dann mach ich was Schönes mit dir.“

Dieser Wortwechsel erschien mir gleichsam pragmatisch wie gefühlvoll. Sarahs Worte, und vor allem so, wie sie sie sagte, ließen eine Zweifel zu.
Sie richtete ihren Blick wieder nach unten und sich etwas auf, indem sie sich auf ihren Ellenbogen stützte. Dann begann sie wieder mit ihrem Spiel.
Mit dem, was sie eben erst unterbrochen hatte.
Durch die geänderte Position konnte das, was ich sah, bestätigen, was ich vorher gefühlt zu haben glaubte.

Während Sarah wieder anfing, meine Vorhaut herunter zu schieben, führte sie ihren Mund zu meiner Eichel. Dann küsste sie sie.
Wenn ich gedachte hatte, dass das Reiben ihres Daumens Nadelstiche erzeugten, wurde ich nun eines Besseren belehrt. Jeder kleine, gehauchte Kuss ließen elektrische Ladungen auf mir entzünden. Unglaublich.
Dann öffnete Sarah ihren Mund und berührte mich mit ihrer Zunge. Ich spürte sie warm und feucht auf meiner Spitze.
Zuerst nur getupft. Dann begann sie, ihre Zunge um meine Eichel kreisen zu lassen.
Göttlich.

Was Sarah dann tat, ließ mich fast an meinen Sinnen zweifeln. Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, ich hätte es nicht glauben können.

Zuerst setzte sie ihre Lippen wieder zu einem Kuss an. Genau auf der Spitze meiner wulstigen Eichel. Wie bei den vorangegangen Malen.
Dann öffnete sie langsam ihren Mund und ließ die Spitze hinein gleiten, nur einige wenige Zentimeter.
Ich stöhnte erneut auf.
Dieses Gefühl war absolut neu.
Wieder heraus, bis sich ihre Lippen sich wieder schlossen. Dann begann sie von erneut, ein wenig tiefer. Wieder zurück.

Beim nächsten Anlauf hatte sie mich bereits bis zur Hälfte der Eichel umfasst.

Diese Wärme.
Diese Feuchtigkeit.
Was konnte besser sein?

Die Antwort folgte auf dem Fuß.

Als Sarah dieses Mal meine Eichel wieder aus ihrem Mund gleiten ließ, zog sie ebenfalls meine Vorhaut hoch. Bis diese geschlossen war. Ihre Lippen ruhten immer noch auf der Spitze.
Dann schob Sarah die Vorhaut wieder herunter, und ließ im gleichen Zug meine Eichel in ihren Mund gleiten.
Jedes Mal ein wenig mehr. Bis sie ganz in ihr war. Hielt mich darin fest. Umspielte mich mit ihrer Zunge.

Mein seufzen muss nun durchgehend geworden sein; ich hatte schon längst aufgegeben, mir zu zu hören.

Sarah entließ mich wieder aus ihrer süßer Haft und sah mich erneut an.
Ich stierte mit offenem Mund zurück.

„Ist das schön?“
Ich glotzte glasig.
„Dachte ich mir.“ – sprachs und wand sich wieder meinem Glied zu. Nur, um sogleich mit ihrer Spezialbehandlung fortzufahren.

Dazu legte sie ihren Kopf wieder auf meinen Bauch. Sehen konnte ich nun nichts mehr; aber das brauchte ich auch nicht. Ich konnte nur all zu gut fühlen, was sie tat.

Meine Eichel wurde wieder in ihrem feuchten, warmen Mund gefangen. Entlassen. Wieder in besitzt genommen.
Ich spürte, dass das nicht mehr lange gut gehen würde.

Ich war nun völlig in meiner Gefühlswelt gefangen.
Meine Hand, welche anfangs fast apathisch auf ihrer Schulter lag, fing automatisch an, Sarah zu streicheln. Ihre Schulter, bis zu ihrem Rücken. Über ihren Hals. Bis zu ihrem Kopf. Wo ich sanft durch ihre Haare strich.

Sarah verstärkte ihre Bemühungen. Variierte immer wieder ihr Zungenspiel auf meiner pochenden Kuppe. Ließ mich ungeahnte Empfindungen erleben.

Mein Glied wurde immer steifer; die Eichel wuchs mit ihm. Sie füllte Sarahs Mund fast zur Gänze aus.
Ich schwelgte dahin.
Hörte leise Schmatzgeräusche, was meine Erregung nur noch steigerte.
Ich war nun fast soweit. Auch Sarah spürte das.

Plötzlich hörte ich, wie die Wohnzimmertür geöffnet wurde; Schritte, die in unsere Richtung kamen.
Sarah stoppte abrupt; meine Eichel in ihrem Mund.

Ein leises Klopfen an der Tür. Sarah änderte ihre Position nicht.
Ich war starr. Was nun?

„Sarah?“ kam es gedämpft von ihrer Mutter.

„Hm hm?“ kam es fragend zurück.
Mein Glied hatte durch den Schreck ein wenig an Präsens verloren. Sarahs gebrummte Antwort holte es flux wieder zurück.

Die Tür öffnete sich! Frau Schüttler stand darunter. Sah zu uns.
Da Sarah mit dem Rücken zur Tür lag, war verdeckt, was sie gerade tat.

„Habt euch ein wenig hingelegt?“ fragte Frau Schüttler unsicher.
„Hm hm!“ antwortete Sarah.
‚Mit vollem Mund spricht man nicht?‘ durchzuckte es mich.
Ich sah Sarahs Mutter nur an, kaum einer Regung fähig.

„So müde?“ hakte Frau Schüttler nach.
„Hm hm!“ Sarah nickte. Dabei ließ sie die Eichel in ihrem Mund ein und ausfahren. Und mich meine Augen aufreißen.
Das entging wohl auch ihrer Mutter nicht; prüfende Blicke waren der Lohn für meine Unbeherrschtheit.

„Komm dann, es gibt gleich Abendbrot.“ sagte Sarahs Mutter, nach einigen endlos scheinenden Sekunden.

„Hm hm!“ nickte Sarah wieder. Da meine Augen sowieso aufgerissen waren, machte das nun auch nichts mehr.
Dann wurde die Tür wieder geschlossen.

Kaum, dass sie ins Schloss fiel, entließ mich Sarah aus meiner süßen Pein. Sah zu mir hoch.

„Du hast meine Mutter gehört!“ Und stülpte wieder ihren Mund über mich.

Zusätzlich begann sie damit, meinen Kranz mit ihren Fingern zu stimulieren.
So kam es, wie es kommen musste.
Beziehungsweise ich.

Mein Glied fand durch ihre Behandlung alsbald seine Kontenance zurück. Und Sarah tat nichts, um das zu verhindern.
Fester und schneller ließ sie mich nun in ihre Mundhöhle ein und ausfahren. Sie saugte immer stärker, ich wurde immer steifer. Bis ich das so bekannte Kribbeln des nahenden Endes spürte.

Auch Sarah muss das gemerkt haben. Zwar nicht das Kribbeln, aber das letzte Versteifen. Und das auch bekannte Pumpen meiner Eichel.
Und dann kam ich. Meine Hoden zogen sich bewährt nach oben. Mein Becken hob sich unwillkürlich an, sodass ich mich noch ein Stück tiefer in Sarahs Mundhöhle schob.

Als Sarah das merkte, hielt sie mit ihren Saugbewegungen inne; ließ nur noch ihre Hand meinem Glied auf und ab fahren. Ihre Zunge umkreiste immer wieder den Eichelkranz.

Ich kam in ihrem Mund.
Spürte, wie es feucht auf meinem Bauch wurde; Sarah ließ meinen Samen, während er aus meiner Eichel quoll, aus ihrem Mund fließen.

Schließlich kam ich zur Ruhe. Auch Sarahs Bemühungen ebbten zunehmend ab; ließen mich wiederholt sanft ausklingen.
Schwer atmend lag ich da, das wonnige Gewicht meines Engels auf mir spürend. Ihre Haare kraulend. Endlos.

Nach dem ich wieder ein wenig zu mir gefunden hatte öffnete ich meine Augen.
Ich konnte immer noch nur Sarahs Hinterkopf sehen. Genoss ihre letzten Liebkosungen.

Bis sie sich mir zuwandte.
Ihren Blick konnte ich kaum einordnen; auch, weil ich selbst noch entrückt war. Das Lächeln, das sie mir zeigte, hatte etwas Bestimmendes. Zufriedenes.
Mit rot glänzenden Lippen, ihr Kinn schien verschmiert. Ich konnte kaum glauben, dass ich es war, der dort an ihr herab lief.
Langsam zeigte Sarahs Lächeln Zähne.

„Das war interessant.“ Sagte sie durch dieses Lächeln.

Das wäre jetzt nicht unbedingt meine Wortwahl gewesen, aber sei es drum. Ich erwiderte ihr Lächeln.
Sarah nahm mein T-Shirt und wischte sich den Mundbereich ab.

Mit einem „So!“ richtete sie sich sitzend auf. Dann beugte sie sich zu mir und gab mir einen flüchtigen Kuss auf den Mund.

„Jetzt aber hoch mit dir!“ sprachs und gab mir einen Klaps auf die Seite.

Ich rappelte mich noch Mühsam hoch, eine wohlige Schwere hatte Besitz von mir ergriffen, da stand sie schon neben dem Bett und richtete ihre Kleidung.
Inspizierte, ob sie irgendwo was finden konnte, dass da nicht hingehörte.

Und wieder nahm sie meine Hand. Zog mich vom Bett hoch.
Noch immer leicht benommen ließ ich es über mich ergehen.

Wir kamen gerade in den Flur, als sich die Wohnzimmertür öffnete.

„Sarah, wo bleibst du de…“ kam es von Frau Schüttler; erst laut, dann, als sie uns sah, leiser werdend.

„Komm schon, Abendbrot wartet.“
„Ja Mutti.“

„Willst du was mit essen, Ben?“ An mich gewandt.
Noch bevor ich antworten konnte, schnitt mir Sarah das Wort ab.

„Nein, Ben muss los.“ und dann ergänzte sie noch „Er muss eh nicht jede Mahlzeit mitnehmen.“

Sarahs Mutter schien leicht empört.

„Sarah, sag mal!“
„Na stimmt doch!“ kam die Reaktion ihrer Tochter. Und an mich gerichtet „Wirst schon nicht gleich vom Fleisch fallen!“ Wobei sie mir mit dem Zeigefinger in den Bauch piekste.

Ich nahm diesen Dialog wie durch eine Glaswand auf. Dennoch sorgte er dafür, dass mein Hochgefühl langsam schwand. Und mein Kopf erneut an Farbe gewann.

Frau Schüttler sah eingehend ihre Tochter an, dann schüttelte sie den Kopf.
Mit einem „Kind!“ drehte sie sich um und ging Richtung Abendmahl.

„Machs gut Ben!“ rief sie noch, dann war sie verschwunden.

Ich kam mir irgendwie deplatziert vor.
Bis vor wenigen Augenblicken schien ich dort zu sein, wo ich hingehörte.
Und nun?
Ich wusste es nicht.

„Na dann!“ Sarah öffnete mir die Wohnungstür.
Ich ging hindurch. Zog meine Schuhe an.

Als ich fertig war stand Sarah immer noch so da. Mit einer Hand die Tür haltend. Ihre gesamte Erscheinung hatte etwas… abweisendes.
Irgendwas musste ich verpasst haben.

Ich sah sie einen Moment an. Wusste nicht, was ich tun sollte.

Eine Umarmung anbieten? Einen Händedruck?
Sarah stand immer noch nur da und sah mich an.

Ich schluckte laut.

„Sehn wir uns morgen?“
„Nein.“ kam es prompt von ihr „Da kann ich nicht.“

Kurze Denkpause.

Und wieder versuchte ich mein Glück.

„Wann denkst du, dass…“
„Weiß ich noch nicht, ich meld mich bei dir.“ schnitt Sarah meinen Satz erneut ab.

Mit einem kurzen „Tschüss.“ schloss sie die Tür. Noch bevor ich etwas erwidern konnte.

Ich stand ein, zwei Momente unentschlossen da. Dann wandte ich mich um um setzte mich in Bewegung.
Nach ein paar Schritten ging die Tür wieder auf und Sarah rief meinen Namen.
Ich drehte mich überrascht herum, sie kam auf mich zu.

„Du hast was vergessen!“
Sie drückte mir den Gürtel in die Hand.
Und einen Kuss auf die Wange.
Und war wieder fort.

Wieder stand ich dumm da.
Irgendwas musste ich verpasst haben!

Schließlich machte ich mich auf den Heimweg.
Leicht verwirrt.

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