Das Märchen von Prinz Rodorian 2

Prinz Rodorian und der Zaubersee

Ohne Diener und übermäßiges Gepäck verließ Rodorian am nächsten Tag erst gegen Mittag das Schloss. Der Abschied von Mutter und Schwester war für ihn sehr traurig, sehr zärtlich und sehr verlangend gewesen. Seine Mutter und seine Schwester wollten ihn nicht ziehen lassen, ohne noch einmal die Kraft seiner Lenden zu spüren. Das erregte zudem den König, seinem Sohn ebenfalls einen Reisegruß zu geben, an den er im Sattel seines Pferdes denken würde. Seine Mutter hatte ihm einen besonderen Gürtel gestickt, in den sie heimlich eine Vielzahl königliche Goldstücke als stille Reserve eingenäht hatte, wer weiß, wozu es nützlich war. Der König hatte seinen Sohn längst vorsorglich mit einem prallen Beutel ausgestattet. Außerdem würde er Anweisungen in die größeren Städte senden. Rodorian versprach, regelmäßig Post mit den Kutschen zu schicken. König Farlango übergab ihm für das Jahr sein königliches Vorrecht, außerhalb der Hauptstadt Recht zu sprechen. Seine Mutter wies ihn flüsternd darauf hin, dass er damit zugleich das jus prime nocti erhalten habe, das königliche Recht, Jungfrauen zu jungen Frauen zu machen. Dann nahmen nach vielen Umarmungen alle für längere Zeit Abschied voneinander. Seine kleine Schwester Soleya wurde tröstend mit ins Schlafgemach der Eltern gezogen.

Rodorians Weg führte ihn in südliche Richtung, weil er zu Beginn seiner Reise kein festes Ziel hatte und deshalb seinem treuen Hengst freien Lauf ließ. Doch der trabte schnurstracks die ihm bekannte Strecke zum Waffenschmied, dessen Anwesen am Rande der Stadt lag. Mehr als freundlich wurde er empfangen und genötigt, den Rest des Tages und die Nacht da zu verbringen, eine lange Strecke war in dieser Tageszeit mit Sicherheit nicht mehr zu schaffen. Warum sollte er also nicht am Morgen ausgeruht seinen Weg fortsetzen? Rodorian war froh, sich noch einmal persönlich für den wunderbaren Degen bedanken zu können, den Martolo Andarte für ihn geschmiedet hatte. Noch nie hatte er ein so kostbares Stück gesehen außer bei seinem Vater. Trotz des morgendlichen Intermezzos mit Mutter und Schwester sah er sich am Abend rasch gedrängt, wie zu seiner Lehrzeit die Frau des Schmiedes zu erfreuen. Ein sehr ungewohntes Gefühl, eine schwangere Frau hatte er noch nie. Zwei Männer zugleich wie vor Monaten konnte sie sicher nicht mehr schaffen, doch es kam bereits Hilfe. Nicht umsonst hatte der Schmied seine älteste Tochter zum Königspaar in die Liebesschule geschickt. Nun nahm sie willig ihre Eltern. Zuvorderst kümmerte sie sich jedoch um den verschleimten Schwengel, den der Prinz aus ihrer Mutter zog, und nahm ihn in ihrem Mund auf, so dass er sich bereits wieder erhob. Noch mehr erregte es ihn, dass sie danach zwischen die Schenkel ihrer Mutter eintauchte und aus der nassen Spalte seinen Samen saugte. Der Schmied hatte sich derweil in seine Tochter gedrängt und durchpflügte sie mit langen Stößen. Bevor es ihm kam, wechselte er in den Mund seiner Frau, die seinen Erguss noch ein wenig hinauszögerte, um ihn länger zu genießen. Inzwischen war Rodorian bereits tief in die Tochter eingedrungen. Sie war noch eng, weil sie erst vor kurzer Zeit in die fleischliche Liebe eingeführt worden war. Der König und die Königin, ihr Vater und ihre Mutter hatten bisher mit ihr das Bett geteilt, heute genoss sie ihren ersten jungen Mann. Daran wollte sie sich mehr als gewöhnen. Sie beschloss, noch öfter ihr hübsches Köpfchen zu drehen, wenn die schmucken Burschen ihr nachschauten.
Hoffentlich habe ich nach der Mutter nicht die Tochter geschwängert, dachte indessen der Prinz, als er sich in der jungen Frau ausgespritzt hatte. Dieses Mal übernahm die Mutter den Liebesdienst, stülpte ihre Lippen über Rodorians Glied und wechselte danach zwischen die Schenkel der Tochter, die bereits den Vater im Mund hatte. Dann teilten sich die Paare. Der Schmied legte sich seitlich zu seiner Frau und stieß ihn sie, während die Tochter sich über den Prinz hockte und sein schlankes Glied zu ihrem Hintereingang dirigierte. Sehr viel angenehmer als die dicken Stößer des Königs und des Vaters! Danach waren die Männer erschöpft, aber die Schmiedstochter wollte dem Prinzen unbedingt noch etwas zeigen, was ihr die Königin gelehrt hatte. Der Samen ihres Vaters lief langsam aus der mütterlichen Spalte. Sie stieß einige Finger in sie und salbte ihre Hand damit, dann drängte sie die Hand langsam hinein. Die Mutter konnte ihr nicht entkommen, weil ihr Vater sie unterstützte und die Brüste seiner Frau umfasste. Bisher hatten die beiden Frauen gestöhnt unter den Männern, jetzt stöhnte die Mutter sehr laut und schrie sogar, als die Hand der Tochter plötzlich bis weit über das Handgelenk in ihr verschwand. Bald gewann die Lust die Oberhand und die Mutter floss aus. Fasziniert beobachtete Rodorian, wie die fast durchsichtige cremige Flüssigkeit förmlich aus ihr schwappte, als die Hand aus ihr rutschte. Nicht nur seine Kinderfrau Arantxa schien diese Form der Lust auszuhalten.
„Meine Frau verträgt diese Dehnung immer besser. Es ist erst die dritte Hand, sie nimmt sie bereits klaglos und kommt so herrlich dabei. Bis zur Geburt wird sie noch meine Hand in sich spüren. Rodorian, möchtet Ihr diese Erfahrung machen? Sie ist so schön offen, nehmt von ihrer Nässe für Eure Hand.“
Die Frau wollte abwehren, doch sie wurde weiter festgehalten, zudem spreizte die Tochter ihre Mutter extrem auf und führte die Hand des Prinzen in das offene Loch. An seinem Handballen spürte er den Widerstand der gedehnten Spalte, doch die Tochter drückte ihn energisch weiter in ihre Mutter, bis er plötzlich in ihr war. Behutsam tastete er in der Höhle, die ziemlich ausgefüllt war von dem großen Besucher. Die Tochter nahm sich den kleinen Knubbel vor, der am oberen Ende der aufgespannten Schamlippen thronte. Die Mutter stöhnte bereits wieder wollüstig. Die Tochter bedeutete dem Prinzen, schneller in ihre Mutter zu stoßen. Er machte eine Faust, damit seine Finger nicht das weiche Innenleben beschädigen konnten, dann spürte er, wie die ungeduldige Tochter seinen Arm umfasste und das Tempo seines Stoßens noch mehr erhöhte. Da schrie die Mutter bereits. Erschrocken wollte er seine Hand aus ihr ziehen, doch sie wurde bereits förmlich heraus gerissen, um einer weiteren Hand Platz zu machen. Der Schmied hatte seine Hand reichlich mit einer Salbe eingeschmiert und stieß sie kraftvoll in seine Frau. Dieser Schrei war kein Lustschrei mehr, doch die dritte Hand steckte in der längst geschafften Frau und begann zu stoßen. Jammernd und stöhnend musste sie ihren Mann ertragen. Es schien unglaublich, doch es mischten sich bereits wieder Laute der Lust in das Jammern und Stöhnen. Wild bäumte sie sich auf und umspülte die Hand. Ein kleiner Bach schien aus ihr zu fließen, als die Hand sie freigab. Völlig geschafft schaute die Mutter lächelnd ihre drei Grottenbesucher an.
„Es hat mit jeder Hand ein wenig mehr wehgetan, doch es wurde zugleich immer intensiver. Ich bin geflossen und abgestiegen von meiner Erregung, als unsere Tochter mich zum Höhepunkt geführt hat und war doch so schnell wieder oben, als ein erster Mann in mich eingedrungen ist. Ich war bereit, erneut zu opfern, da kam dieser irre Schmerz, als Martolos Hand mich durchstieß. Und dann zog es auf, unumkehrbar wie ein Gewitter. Es blitzte in mir und alle Schleusen öffneten sich wie bei einem Wolkenbruch. Mädchen, gehst Du weg da, ich bin völlig fertig, Du darfst mich nicht mehr reizen!“
„Ich lecke Dich doch nur ganz sanft, damit Du zur Ruhe kommst. Dein Wolkenbruch schmeckt übrigens köstlich. Du schließt Dich schon wieder. In ein paar Minuten sieht man keine Spur mehr davon, wie heftig wir mit Dir waren und wie heftig es Dir gekommen ist.“
„Für den Rest der Woche habe ich mehr als genug. Und drei Hände brauche ich schon gar nicht wieder.“
Erschöpft drehte sie sich zur Seite und schlief auf der Stelle ein.
„Seht Ihr, Prinz, was für eine kluge Entscheidung es war, unsere Tochter in die königliche Liebesschule zu schicken? Wo sonst hätte sie es so gut mit Männern und Frauen lernen können? Wir bekommen unsere Große ins Bett und müssen ihr nicht viel beibringen, eher lernen wir von ihr. Tochter, Du darfst Dich von mir aus nach einem Liebsten umsehen, doch bring uns nur einen, dem die Familienliebe nicht fremd ist. Von Deinen Brüdern lässt du die Finger, die sind noch zu jung dafür. Mutter wird entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für sie sein wird.“
Das Mädchen nahm sich den Platz zwischen dem Prinz und ihrem Vater, dann schliefen sie ein in dem großen Ehebett. Rodorian war froh, dass der Abschied unkompliziert war am nächsten Morgen. Die Frau des Schmieds war immer noch geschafft und hatte keinen Bedarf auf ein Stück Mann, der Schmied und Waffenmeister musste in seine Werkstatt, die Tochter hatte sich um die jüngeren Geschwister zu kümmern. Mit der Versicherung, dass er jederzeit willkommen sei, entließ ihn die Familie auf seine lange Reise.

Wiederum vertraute Rodorian seinem Hengst und ließ ihm die Entscheidung. Der hatte einen kaum befestigten Weg gewählt, an dessen Rändern allerlei schmackhafte Gräser und Kräuter wuchsen. Der Prinz ließ ihn stets geduldig eine Weile grasen, ehe er sein Pferd zur Weiterreise drängte. In Gedanken erlebte er die Geschehnisse mit seinen Eltern, seiner Schwester, seiner Zofe noch einmal wie auch das frische Erlebnis in der Familie des Schmieds. Es waren wunderbare Erinnerungen. Doch ihn lockten längst die Abenteuer, das Unbekannte, mehr noch als in seiner ersten Reise nach Attilandis. Deshalb war er seinem Vater sehr dankbar, dass er ihm nach Attilandis diese weit größere Bewährungsprobe gegeben hatte.
Vorerst jedoch geriet er schon kaum zwei Stunden nach seiner Abreise in einem kleinen Dorf mitten in eine handfeste Auseinandersetzung. Nur mühsam konnte er die Streithähne trennen, noch mühsamer war es für ihn, den Grund des Händels zu erfahren, weil sich die Hitzköpfe gegenseitig ins Wort fielen, einander der Lüge ziehen und bereits wieder aufeinander einschlagen wollten. Da half wohl nur ein Machtwort. Mit metallischem Zischen fegte sein Degen aus der Scheide und zeigte auf die streitenden Parteien.
„Schluss jetzt! Ihr setzt Euch an den linken Straßenrand, Ihr an den rechten. Wer die Linie übertritt, die ich in der Mitte des Weges ziehe, hat sein Recht verwirkt auf eine unparteiische Rechtsprechung.“
„Das königliche Wappen, seht, auf dem Degen ist das königliche Wappen“, rief plötzlich ein junger Mann aus der Menge. „Das ist Prinz Rodorian!“
Mit einem Schlag verstummte jegliches Geschrei. Unsicher wollten etliche Dorfbewohner den Streitplatz verlassen, doch Rodorian gebot ihnen, noch einen Augenblick zu bleiben.
„Ihr habt eine Stunde, Euch für eine Partei zu entscheiden. Überlegt, was gut und richtig ist, dann setzt Euch auf die eine oder andere Seite. Inzwischen will ich mich kundig machen. Junger Mann! Ja, Ihr, Ihr habt mich erkannt, kommt zu mir und erklärt mir, warum sich die Bewohner dieses Dorfes ohne Not die Köpfe einschlagen wollen. Wie heißt Ihr?“
„Mein Name ist Giacinto, mein Prinz, entschuldigt, ich wollte Euch nicht in unsere Streitigkeiten hineinziehen. Doch mein Bruder Tiago liebt die Tochter des reichen Bauern Carnevaro und sie ihn, doch ihr Vater will sie nicht an einen armen Schlucker geben, wie er immer wieder sagt. Und Margaritas Schwester hat das gleiche Problem. Sie traut sich nicht einmal, ihrem Vater zu sagen, dass sie Steffano liebt, weil er noch ärmer ist als wir.“
Schritt für Schritt erfuhr Rodorian die ganze Geschichte, die seit fast einem Jahr das Dorf spaltete. Einige hofften, sich das Wohlwollen Carnevaros zu erkaufen, wenn sie sich auf seine Seite schlugen, doch die meisten Dorfbewohner hielten zu den Liebenden. Heute war wieder einmal die Sache aufeinander geprallt, weil der Bauer seine Tochter schon am Morgen mit dem armen Burschen erwischt hatte, mitten im Dorf hinter der Schenke. Dabei war er wohl früher ebenso ein armer Schlucker und müsste wissen, wie schwer es war, eine Frau zu bekommen, die reicher war als er. Rodorian war sehr froh über die vielen Informationen und belohnte den jungen Mann mit einem Goldstück. Dem fielen fast die Augen aus dem Kopf, keinesfalls wollte er es annehmen.
„Seid Ihr so reich, habt Ihr einen Beruf, der viel einträgt, dass Ihr es abschlagt?“
„Im Gegenteil“, bekannte der junge Mann ehrlich, „wenn der große Bruder armer Schlucker geheißen wird, was soll dann der jüngere haben? Ich helfe meist mit auf unserem kleinen Bauernhof, doch da ist nicht Arbeit für drei Männer, vor allem von November bis Februar. Deshalb fahre ich mit der Mutter in die Hauptstadt zum Markt, dort habe ich Euch gesehen, mein Prinz. Ich würde gern einen Beruf lernen, der seinen Mann sicher ernährt und seine Frau und Kinder dazu, Bäcker oder Fleischer vielleicht.“
„Ich wüsste eine Gelegenheit. Geht in die Hauptstadt zu unserem Hofbäcker, er soll Euch in die Lehre nehmen.“
Der junge Mann blickte skeptisch. „Ich habe es bereits bei zwei anderen Bäckern versucht, die haben mich nicht genommen. Bis zum Hofbäcker habe ich mich nicht mehr getraut, er hätte mich wohl sicher ebenfalls abgewiesen.“
„Nun, das sehe ich anders. Geht morgen oder am nächsten Markttag hin zu ihm, bestellt ihm einen Gruß von mir. Sagt ihm, dass Ihr von mir geschickt worden seid, damit das Brötchen seiner Frau stets gut aufgeweicht ist. Giacinto, ich suche ehrliche Menschen in unserem Land, die mir helfen, dass es in Montesinien gerecht zugeht. Da will ich keine traurigen Menschen, wenn sie denn fröhlich sein können. Ihr werdet neben der Arbeit durchaus Euer Vergnügen in der Bäckerfamilie finden. Lasst uns wieder zur Straße gehen.“
Dort hatten sich inzwischen alle Dorfbewohner versammelt. Die meisten von ihnen saßen auf der rechten Seite, Carnevaro hatte nur wenige Begleiter. Unsicher schaute der zum Prinzen.
„Nun, Carnevaro, mit den Fäusten regelt man nichts. Ihr wisst, dass ich das Recht der ersten Nacht habe und Eure Töchter mit zum Schloss nehmen kann. Wollt Ihr das wirklich? Warum heißt Ihr nicht Eure künftigen Schwiegersöhne willkommen, junge kräftige Burschen, die Euch eine verlässliche Hilfe sein werden? Ihr wart doch früher in gleicher Situation, wie mir berichtet wurde. Habt Ihr das schon vergessen?“
Carnevaro war völlig überrumpelt worden vorhin, dass seine andere Tochter ebenfalls einen Nichtsnutz erwählt hatte, wie er bislang sagte, doch die Erinnerung des Prinzen an seine eigene Vergangenheit zeigte wohl Wirkung. Noch erbat er sich Bedenkzeit, um nicht sein Gesicht zu verlieren. Die nutzten seine Töchter allerdings anders, als er es sich vorstellen konnte. Margarita und Consuela waren sich sehr schnell einig, den schönen Prinz zu nehmen, nie wieder hätten sie die Gelegenheit, einen anderen Mann ohne Zustimmung ihres Ehemanns zu bekommen. Doch Rodorian hatte vorerst anderes im Sinn.
„Wartet mit Euren Liebsten hier, ich will zuerst mit Eurem Vater sprechen. Es ist besser, wenn er freiwillig Eurer Wahl zustimmt. Carnevaro, ich möchte allein mit Euch und Eurer Frau reden.“
Eilfertig begleitete der gescholtene Vater den Prinz zu seinem Haus, wo ihnen eine schöne, so gar nicht bäurische Frau entgegen kam.
„Das ist meine Frau Sophia, Euer Hoheit. Sophia, Prinz Rodorian beehrt uns mit seinem Besuch.“
Der Prinz betrachtete die Frau wohlwollend. Keine derben Züge, viel eher elegant, fast zartgliedrig und sehr anmutig. Und die Töchter hatten viel davon bekommen. Da bot sich eine innerfamiliäre Lösung geradezu an. Rodorian hatte wohl gemerkt, wie eifersüchtig der Vater reagiert hatte, als seine Töchter bei den jungen Männern standen. Er beschloss, die Frau des Hauses in die Verantwortung zu nehmen.
„Seid gegrüßt, Frau Sophia, ich bin leider in einer schwierigen Mission bei Euch. Es geht um Eure Töchter. Wieso lasst Ihr es zu, dass sich Euer Mann wie ein eifersüchtiger Gockel benimmt zum Gespött der Leute? Das fällt auf Euch zurück. Er muss dereinst ein wesentlich verständigerer Mann gewesen sein, wenn Ihr ihn erwählt habt.“
Nur kurz zögerte sie, dann hatte sie sich entschlossen, das Familienproblem dem Prinzen anzuvertrauen, doch vorerst bat sie ihn ins Haus und kredenzte eine Erfrischung. Rodorian hörte fast ungläubig, wie sich die Dinge in dieser Familie entwickelt hatten. Sophia und Carnevaro hatten wohl zu viel ihres eigenen Temperaments an die älteste Tochter vererbt, nicht die Eltern mussten beginnen, sich vorsichtig der Tochter zu nähern, sondern Margarita zeigte ihren Eltern bei jeder Gelegenheit, dass sie deren Nähe suchte. Unbefangen sprang sie mit ins Bett, wenn die Eltern sich liebten und betastete, was so unterschiedlich an Männern und Frauen war. Die Eltern widerstanden ihrer heißblütigen Tochter nicht lange. Bald lag das gelehrige Mädchen mit gespreizten Beinen zwischen ihnen und empfing die Liebkosungen der Mutter und des Vaters, um diese umgehend der Mutter und mit Hilfe der Mutter dem Vater zu erwidern. Sie ließen eine letzte Barriere. Der Vater nahm die Tochter nur hinten, doch eines Nachts passierte es, als Margaritas Kopf im schwarzen Dreieck der Mutter lag, dass der Vater den verbotenen Eingang nahm und seine Tochter zur Frau machte. Seitdem gab es ein sehr großes Problem. Die Mädchen sollten als Jungfrauen zum Schloss gehen oder mindestens ihrem Auserwählten diese Blume schenken. In den Dörfern nahe der Hauptstadt wurde noch sehr darauf geachtet. Das war unwiderruflich vorbei. Deshalb sperrte sich Vater Carnevaro gegen Margaritas Verehrer, um die Tochter nicht zu beschämen. Das Mädchen stürzte sich nur noch mehr auf ihre Eltern und weckte zudem die Lust ihrer Schwester.
„Ihr wisst schon, dass Ihr in Eurer Gier selbst die Misere verschuldet habt. Irgendwann ereilt die zweite Tochter das gleiche Schicksal. Ich sehe nur einen Weg für Euch, den Streit noch friedlich beizulegen. Ich nehme Eure Töchter beide, damit sollte das Problem der Jungfräulichkeit umgehend aus der Welt geschafft sein. Dann rede ich mit Euren künftigen Schwiegersöhnen und erkläre ihnen ganz unverhohlen, dass sie ihre Bräute bekommen, wenn sie gewillt sind, mit den Eltern zu teilen und der Schwiegermutter im Bett ihre Aufwartung zu machen. Natürlich werden Eure Töchter untereinander bald die Männer tauschen, wenn sie so heißblütig sind, wie Ihr es gesc***dert habt. Was spricht dagegen, drei Frauen haben drei Männer und umgekehrt? Kann man einen Streit schöner beilegen? Wenn Ihr einverstanden seid, gehe ich jetzt zu den Paaren und vertusche den Fehltritt. Doch Eure Frau möchte ich in dieser Nacht als Dank für meine Bemühungen, Carnevaro. Ihr habt zwei Frauen genossen in letzter Zeit, sie hat einen zweiten Mann verdient. Künftig sollte das kein Problem mehr sein, Eure Schwiegersöhne werden Euch gern zu Euren Töchtern lassen, wenn sie dafür die schöne Schwiegermutter haben dürfen.“
„Ich bin mehr als einverstanden, Prinz. Ihr löst unsere Sorgen wie Wolken über der Wüste auf. Wollt Ihr nicht vielleicht meine Frau sofort beglücken? Ich bin begierig darauf zu sehen, wie ein Mann in sie drängt und sie erfreut. Das kenne ich nicht. Natürlich nur, wenn Du einverstanden bist, meine Liebste.“
Sophia hütete sich zu widersprechen, in fast verdächtiger Eile hatte sie den Prinz und sich entkleidet und nahm ihn mit einem tiefen Seufzer der Befriedigung in sich auf. Sie floss allein von der Vorstellung, dass ihr Mann zusah, wie sie von einem anderen Mann genommen wurde. Rasch machte sie ihm verständlich, dass sie ihn ebenfalls in sich wünschte, zwei Männer zugleich, ein weiterer geheimer Wunsch wurde Realität und würde es immer wieder, wenn der Prinz es schaffte, die Schwiegersöhne in die Familie zu bringen. Gemeinsam brachten sie die Mutter der Töchter rasch zum Fließen.
„Noch einmal müsst Ihr Euch überwinden, Carnevaro. Ihr werdet in der Schenke für heute Abend eine doppelte Verlobungsfeier herrichten lassen. Ladet das gesamte Dorf ein, damit jede Missgunst verschwindet. In der Zwischenzeit wird Eure Frau ihre Schwiegersöhne erkennen. Die beiden Töchter werden Euer Lohn sein in Zukunft.“

„Nun, meine Lieben, die Zeit der Schlägereien ist vorbei, wenn Ihr kompromissbereit seid“, lächelte Prinz Rodorian, als er auf dem Rückweg vom Hof die beiden jungen Paare im Garten hinter der Dorfschenke traf.
Sie hatten die Zeit nicht ungenutzt gelassen und sich bereits sehr heiß gemacht. Consuelas Busen hing aus ihrer Bluse und lag in Steffanos Hand, während Margaritas hochgeschobener Rock alles offenbarte, was nicht durch Tiagos Hand verdeckt war. Dafür waren die Hände der Mädchen bereits tief in die Hosen der Männer geschlüpft, um dort ziemlich rhythmische Bewegungen zu vollführen.
„Der Kompromiss beginnt damit, dass Ihr tauscht! Nur wenn Ihr teilt, werdet Ihr alles gewinnen. Tiago, Steffano, nur wenn Ihr bereit seid, die Schwestern miteinander zu lieben und ohne Eifersucht zu teilen, werdet Ihr sie als Eure Frauen bekommen. Margarita, Consuela, an Euch geht die gleiche Frage.“
Die Mädchen wechselten wie selbstverständlich zum anderen Partner und die jungen Männer zeigten keine Eifersucht, als ihre Freundin in andere Hände kam. Trotzdem huschten alle blitzschnell hinter die Sträucher des Gartens, als sie den Vater der Mädchen sahen, der geradewegs in die Schenke ging.
„Oh, Vater Carnevaro ist keine Gefahr mehr für Euch. Er bestellt gerade eine Verlobungsfeier für heute Abend und wird das ganze Dorf einladen. Steffano, Tiago, Ihr werdet bis dahin zu Eurer künftigen Schwiegermutter gehen und tun, was sie von Euch wünscht. Ich denke, es wird Euch nicht schwer fallen, den Wünschen zu folgen, wo Euch die Mädchen bereits so schön vorbereitet haben. Sie gehören Euch diese Nacht, doch denkt daran, keine Eifersucht, die Lust wird sich verdoppeln, wenn Ihr teilt. Und vergesst nicht, den Stall Eures wilden Pferdes zu schließen, wenngleich sicher nur für Minuten“, wies der Prinz sie lächelnd darauf hin, dass es wohl besser wäre, nicht mit offenem Hosenstall durch das Dorf zu marschieren.
Die jungen Männer gaben die künftige Schwägerin nur ungern aus der Hand, doch wenn die Chance bestand, die Liebste zur Frau zu bekommen, folgten sie den Anweisungen des Prinzen ohne Murren. Ihnen war klar, dass er sich die Mädchen nehmen würde. Was sollte es. Die Schwägerin, die Schwiegermutter als Ausgleich würden sie mehr als entschädigen dafür. Die ältere Schwester nahm Rodorian fest in die Arme, als die jungen Männer verschwunden waren.
„Danke, mein Prinz, ich habe es verstanden, dass Ihr es nur für mich macht, dass Ihr mir die Schmach ersparen wollt, warum tut Ihr das?“
Der Prinz war gerührt von dem hoffnungsvollen und dankbaren Blick der jungen Frau, so dass er unvermittelt ins Du verfiel.
„Es hängt doch nicht an diesem Stückchen Haut und einigen Blutstropfen, Margarita, wenn Du einen Mann liebst, mit dem Du das Leben teilen möchtest. Consuela muss mir allerdings ihre Jungfräulichkeit opfern, es wäre unwirklich, wenn ich nur eine Schwester nehme. Du bist sehr heiß, Margarita, haben mir Deine Eltern erzählt, bereite Deine Schwester vor auf ihren Eintritt in die Welt der Erwachsenen, sie soll es schön erfahren durch uns. Danach möchte ich Dich in die Arme nehmen und als Frau erkennen. Zeig uns einen Platz, an dem wir ungestört sind.“
Wenige Minuten später lag Consuela mit schamrotem Gesicht, aber weit geöffneten Schenkeln im Heu einer Scheune, während ihre Schwester sie mit dem Mund auf ihre Frauwerdung vorbereitete. Die erfahrene Margarita merkte, wie erregt ihre Schwester war, nicht nur durch die schwesterliche Zunge, sondern vor allem deshalb, weil sie sich so schamlos offen einem fremden Mann zeigte. Margarita öffnete die Bluse der Schwester, damit die üppigen Kugeln wieder heraushingen, dann fiel das Beinkleid des Prinzen. Sie konnte nicht umhin, ihren Mund kurz über das längst steife Teil zu stülpen, ehe sie mit einer Hand die Schamlippen der Schwester spreizte und mit der anderen Hand zielsicher den kleinen Prinz dazwischen einführte. Mehr Hilfe bedurfte Rodorian wahrlich nicht. Sekunden später kündete ein heller Aufschrei davon, dass Consuela die Schwelle zur Frau überschritten hatte. Rodorian ließ es langsamer angehen, damit sie nach dem Schmerz die Lust erfuhr, die ihr ein Mann bereiten konnte. Die hilfreiche große Schwester verstärkte die Empfindungen, indem sie intensiv die Brust der Schwester saugte und knetete. Sie schafften es, die kleine Schwester in ihrer ersten Begegnung mit einem Mann fließen zu lassen. Mühsam überwand sich Rodorian und zog vor dem Abspritzen heraus. Die erfahrene Margarita öffnete den Mund, als sich das Glied ihrem Gesicht näherte, Consuela machte es der Schwester einfach nach. Die ersten Schübe landeten in Margaritas Mund, dann presste er das Glied kurz ab, brachte es zum Mund der kleinen Schwester und ließ sie den Rest kosten. Eine feine Einrichtung, dieses Recht der ersten Nacht! Aber die große Schwester musste sich den Prinz verdienen und ihn erst wieder aufrichten. Doch wozu hatte sie die Erfahrung mit ihrem Vater? Schnell säuberte sie ihn mit einem Tüchlein, dann nahm sie Mund und Hände zu Hilfe. Consuela wollte mithelfen und hatte ihre zweite Premiere mit dem Mann, der sie zur Frau gemacht hatte, den sie soeben gekostet hatte und den sie jetzt tief in ihren Mund einließ. Der so behandelte kleine Prinz war wieder bereit zu großen Taten. Erwartungsvoll öffnete sich Margarita für ihn. Wenig später schrie sie plötzlich auf. Rodorian hatte sie unvermittelt zugleich in die Schamlippen und in eine Brustwarze gekniffen. Verwundert und entrüstet schaute sie ihn an.
„Das musste leider sein, mein Mädchen, als keusche Braut musstest Du schreien wie Deine Schwester. Sicher haben es einige neugierige Dorfbewohner gehört.“
Dann erfüllte der Prinz sich einen Wunsch. Abwechselnd stieß er in die Schwestern und ließ seine Hände dabei auf der anderen spazieren. Ungewollt verteilte er so Consuelas reichliches Jungfernblut auch in ihre Schwester, wie diese kichernd feststellte. Er hielt sich zurück und spritzte nicht in die Mädchen. Rodorian war sich nicht sicher, ob er sie sonst nicht ungewollt schwängerte, außerdem würde der Verlobungsabend sicher lang. Er wollte den Abend ohne ein Zeichen von Schwäche überstehen. Consuela hängte sich fast verliebt an ihn, als der Prinz die Mädchen aufforderte, mit ihm zu ihrem Elternhaus zu gehen, um sich für ihre Verlobung vorzubereiten. Sie hatte keine Hoffnung gehabt, ihren Steffano zu bekommen, jetzt würde er ihr Mann und weitere Männer würden sie erfreuen. Margarita war nicht minder glücklich und bedauerte bereits, dass der Besuch des Prinzen in ihr wohl nur einmalig war. Als sie zum großen Gehöft kamen, warteten dort nicht nur die Mutter der Schwestern, sondern bereits die künftigen Schwiegermütter. Wie ein Lauffeuer hatte sich die Wendung des Streits herumgesprochen. Den Prinz schien der Teufel zu reiten, als sie ihm vorgestellt wurden.
„Dann seid Ihr sicher bereit, Euren künftigen Schwiegertöchtern behilflich zu sein, sie für das Verlobungsfest anzukleiden, vorher jedoch müsstet Ihr sie einer speziellen Reinigung unterziehen, das ist Frauensache.“
Wissend nickten die Frauen und entführten die Mädchen ins Bad, wo sie rot auf weiß die Bestätigung fanden, dass die künftige Schwiegertochter unberührt war, bis das Siegel königlich gebrochen worden war. Gehört hatten sie Schreie aus einer Scheune wohl, als sie durch das Dorf eilten. Jetzt konnten sie diesen den Grund zuordnen. Prinz Rodorian bat Sophia um den gleichen Dienst, nachdem die vier Frauen verschwunden waren und fragte zugleich, ob die Schwiegersöhne ihren Antrittsbesuch gemacht hatten. Begeistert berichtete sie, erneut zwei Männer zugleich erlebt zu haben, und das im doppelten Sinne. Beiden Schwiegersöhnen war es überhaupt fremd gewesen, eine Frau zu nehmen und dann noch von hinten im zweiten Gang, so wollte jeder wenigstens einmal die neue Erfahrung haben. Als gute Schwiegermutter hatte sie sich diesem Ansinnen natürlich nicht verweigert und würde es auch künftig nicht.

Das ganze Dorf legte seinen Feststaat an und strömte zur Dorfschenke. Drinnen und draußen waren bald alle Plätze gefüllt, als Carnevaro und seine Frau Sophia die Mädchen von der einen Seite heranführten, während Tiago und Steffano mit ihren Eltern von der anderen Seite kamen. Rodorian hatte den beiden jungen Männern jeweils drei Goldstücke zugesteckt, damit sie einen nennenswerten symbolischen Brautpreis zahlen konnten. Sie wollten abwehren, doch er stimmte sie rasch um.
„Auch ein Prinz braucht verlässliche Freunde. Es ist gut zu wissen, wo man sie findet. Heute konnte ich helfen, zu gegebener Zeit vielleicht Ihr.“
Die Nacht nach dem Verlobungsfest verbrachte Prinz Rodorian auf dem Gehöft von Sophia und Carnevaro. Die meisten Dorfbewohner feierten weiter in der Schenke, doch die Verwandten zogen sich irgendwann zurück auf das große Gehöft der Brauteltern. Er hatte Mühe, einen freien Platz zu finden in einer der anwesenden Frauen, als es ihn nach einem zärtlichen Abschluss des turbulenten Tages gelüstete. Das Abfallen aller vorherigen Spannungen schien Energien anderwärts freigesetzt zu haben, alle Frauen waren in Beschlag. Schließlich fand er Tiagos Mutter frei werdend, die sich ihm gern und willig ergab. Verschämt erzählte sie ihm, nachdem er sie sehr, sehr nass gemacht hatte, wie lustvoll dieser Tag für sie gewesen war. Es hatte sie erregt, die Schwiegertochter zu berühren, gab sie unumwunden zu, dazu soeben den Vater des anderen jungen Mannes, der eine der Töchter bekam, und nun noch so einen jungen Mann wie den Prinzen, der ihr Sohn sein könnte. Fiebernd hörte sie ihm widerwillig und lüstern zugleich zu, als er ihr vorschlug, die Schwiegertochter weiter zu berühren, deren Mutter dazu, schließlich den eigenen Sohn, die übrigen Männer und alle, die in dieser neuen Verwandtschaft waren. In der Schwiegermutter ihres Sohnes würde sie eine Verbündete finden, die sogar ihren Mann an sie auslieh. Sehr verwirrt und sehr erregt war sie, als Rodorian sie verließ und er Sophia fand. Sie berichtete ihm glücklich, wie ihr Mann jetzt viel ruhiger und entspannter war und wie sie es genossen hatte, kurz mit ihm gemeinsam ihre jüngere Tochter sehr intensiv zu berühren. Auch ihr flüsterte er mehr als überzeugend den Gedanken ein, das Verwandtschaftsverhältnis intensiver zu gestalten und führte sie zur Schwiegermutter ihrer älteren Tochter. Die wollte nicht glauben, dass die Idee so schnell zur Tat werden sollte, doch was sollte sie gegen den prinzlichen Befehl tun, der ihr gebot, die Röcke zu heben, die Bluse zu öffnen und das bei Sophia gleichfalls zu tun. Das Weitere erledigte die erfahrene Sophia, wo ihr der Prinz eine so leichte Beute beschert hatte.
„Schämt Euch nicht, genießt es, es gefällt Euch, Ihr haltet mehr als still“, beruhigte er sie weiter. „Bald wird es Eure Schwiegertochter sein, die zwischen Euren Schenkeln liegt, Sophia wird Euch zeigen, wie Ihr aktiv sein werdet. Dann bekommt Ihr Euren Sohn Tiago. Irgendwann wird Giacinto nach Euch Verlangen tragen. Spürt Ihr bereits, wie es ist, so vielfach begehrt zu werden? Sorgt mit Sophia dafür, dass niemand ausgeschlossen bleibt in der neuen Verwandtschaft. Als Frauen habt Ihr Möglichkeiten genug, Männer zu verlocken. Ich werde irgendwann zurückkehren in dieses Dorf. Ich will Euch miteinander glücklich sehen.“
Vorerst allerdings spähte er nach der dritten Mutter. Sie schien ihm die zurückhaltendste von allen zu sein. Nach einigem Suchen fand er sie zwischen den zwei verlobten Pärchen. Wie man sich täuschen konnte! Noch sträubte sie sich, den verdorbenen Wünschen der jungen Leute willfährig zu sein, doch sie ging nicht weg, als ihr Sohn sie küsste und an der Brust berührte, sie blieb oder musste bleiben, als die jungen Frauen ihr die Bluse öffneten und umgehend beide an ihr saugten. Sie drückten sie dabei zu Boden und Tiago schob ihr den Rock ganz nach oben. Sie spürte das Eindringen eines Mannes und wusste, dass es nicht ihr Mann war. Noch einmal bäumte sie sich auf, als sie sah, dass Tiago in ihren Mund wollte. Dann war es ihr Sohn Steffano, dem sie sich soeben ergab, zwar mit nachhaltiger Hilfe der jungen Leute, und doch ziemlich freiwillig. Und das am Tag seiner Verlobung! Sie ahnte, was das für die Zukunft bedeutete. Nicht erst der Zukunft, merkte sie, nachdem sie den Männergruß ihres Sohnes empfangen hatte, denn umgehend spürte sie, wie eine der jungen Frauen diese Grüße mit langer Zunge in ihr suchte.

Bis in den späten Vormittag schliefen alle. Prinz Rodorian erhob sich leise, trank nur einen Saft und ging zu seinem Pferd. Wieder ließ er es nach dessen eigenen Vorstellungen traben, obwohl der Weg in Richtung der Wüste zeigte. Heute gedachte er, eine längere Strecke zu schaffen. Seine Reise würde nicht sehr viele Ergebnisse zeitigen, wenn er jeden Tag über und in willige Frauen fiel. Schon am Abend war er tief in der Steppe am Rand der Wüste, die sein Land bedrohte. Er schlug ein Nachtlager auf und wärmte sich an seinem Pferd, weil die Nächte selbst im Sommer hier kühl wurden. Wenig überzeugt überließ er am nächsten Tag erneut seinem Pferd die Führung. Wieder trabte es weiter in südliche Richtung, geradewegs in die Wüste, allen seinen versuchten Korrekturen zum Trotz. Schließlich sah er abends am Horizont eine kleine Bergkette, auf die sein Pferd zuhielt. Er hatte keinen Grund, den Weg zu versperren, den sein Pferd nahm. In der Hitze des nächsten Tages würde er dort Schatten finden. Noch einmal mussten sie von den gespeicherten Energien leben bis zum nächsten Morgen, ehe er erneut mit seinem Pferd aufbrach. Der Tag wurde heiß, weit heißer als alle vorhergehenden. Der Prinz war vernünftig genug, nicht weiter in die Wüste zu reiten und sich und sein Pferd der flirrenden Hitze auszusetzen. Er hielt direkt auf die Berge zu. Sie kamen an der Bergkette an und suchten den Schatten der Felsen. Gegen Mittag schreckte ihn ein lautes Knirschen in den Felsen auf. Offensichtlich war die Hitze derart groß, dass sich verschiedene Felsen so dehnten, dass einige förmlich zersprangen und ein einzelner kleiner Fels von oben in die Spalte zwischen zwei Felsen rutschen konnte und diese weiter auseinander drängte.
Neugierig untersuchte der Prinz nach einer Stunde des Wartens die neue Öffnung und wollte das Innere der Spalte erkunden. Sein Pferd musste draußen bleiben. Vorsichtig kletterte er hinein und war überwältigt von dem Anblick. Ein traumhafter See mitten in der Wüste, der zwischen Eisgrün, Blaugrün und tiefem Blau wechselte, bot sich seinen Blicken dar. Von hoch oben kam das Licht zwischen den Felsen herein und zauberte das Farbenspiel in den See. Am liebsten hätte er sich hineingestürzt nach den heißen Tagen, aber etwas hielt ihn zurück. Er fühlte sich zu staubig und zu schmutzig für das klare Wasser. Diese wundervolle Farbkombination wollte er nicht stören. Er zog sich am Rand des Sees völlig aus, um sich zu reinigen. Langsam begann er, seine Hände zu waschen, das glühende Gesicht, die Arme, die brennenden Schultern, die Brust, die Beine, schließlich sein Geschlecht. Was für ein Gefühl! Weiter ließ er das Wasser über seinen Bauch zu seinem trotz oder wegen der angenehmen Kühle des Wassers aufragenden Glied laufen.
„Komm herein in mich“, lockten die Wellen.
Verwundert schüttelte er den Kopf. Die Hitze verursachte wohl Halluzinationen, aber das betraf doch die Augen, nicht die Ohren. Vorsichtig tauchte er seine Hände wieder ins Wasser. Keine Einbildung, der See war da.
„Komm zu mir“, rauschte es wieder deutlich hörbar.
„Ich muss erst mein Pferd tränken, Du wunderbarer See, gib mir ein wenig von Deinem Wasser für ihn“, ließ er sich auf dieses unwirkliche Spiel ein.
Eine jadegrüne Welle rauschte heran und füllte seinen Wassersack. Rodorian war sich sicher, dass es nur die Hitze und seine überreizten Nerven waren, aber das Locken blieb. Rasch ging er hinaus und tränkte sein Pferd, dann erinnerte er sich, wie herrlich sich das Wasser an seinem Glied angefühlt hatte, deshalb verschaffte er seinem Hengst die gleiche Wohltat. Freudig wieherte das Tier auf.

Der Prinz schlüpfte durch den Felsspalt zurück und tauchte vorsichtig in den See ein. Er ließ sich treiben, spürte das Wasser überall. Wasser oder Hände? Es war nur das Wasser nach der Hitze der Wüste, das seine Sinne verwirrte, war sich Rodorian sicher, aber der Lockruf blieb und die Berührungen wurden deutlicher. Langsam, sehr langsam wurde er in die Mitte des Sees gezogen. Ohne einen Finger zu rühren erlebte er alles intensiv wie von seiner Mutter.
Sein Kopf tauchte unter, er wurde von einem Wassermund geküsst, er vermeinte, eine zarte fremde Zunge zu spüren. Etwas berührte ihn, er spürte, wie Hände ihn verwöhnten und seinen Liebesspeer größer werden ließen als je zuvor. Wellen schienen den Wassermund davon zu tragen, Hände glitten tiefer, dann war der Mund wieder da, aber zwischen seinen Beinen. Der Wassermund umschloss den gar nicht mehr so kleinen Prinz, saugte ihn aus, während seine Hände eigentlich ohne sein Zutun nach elastischen Brüsten griffen, die sich sanft in seine Handflächen schmiegten.
„Gib mir Deinen Samen“, flüsterte der See und der Prinz erlag den saugenden Reizen, spritzte alles in den unwirklichen Wassermund. Doch sein Glied erschlaffte nicht, Rodorian spürte das Verlangen, weiter zu lieben. Der Wassermund löste sich von seinem Glied und der Prinz fühlte, wie es in eine Spalte gezogen wurde, die sich fast herrlicher anfühlte als das heiße Geschlecht seiner Mutter. So tief war er noch nie in einer Frau gewesen. Er versuchte, dieses wundervolle Gefühl festzuhalten, wollte sich zurückziehen, um die Erregung zu kontrollieren, doch umsonst, drängend stieg sein Sperma wiederum in ihm empor.
„Ja, gib es mir wieder“, flüsterte der See unruhig, er lag nicht mehr völlig still, sondern warf leichte Wellen. Kaum hatte Rodorian geopfert, schien ihn der See auf ein weiteres Erlebnis vorzubereiten. Er drehte sich ohne eigenes Zutun im Wasser oder er wurde gedreht und er vermeinte, auf dem Rücken einer Wasserfrau zu liegen, da waren wieder diese wundervollen Brüste in seinen Händen, andere Hände drängten seinen Luststab zwischen sich willig öffnende Backen in einen unvergleichlich engen und doch nachgiebigen rückwärtigen Eingang. Erneut ergab er sich völlig seinen Lustgefühlen, zumal sein Hintern gleichzeitig unglaublich verwöhnt wurde. Er spürte, wie ein Wasserphallus wie ein Aal in ihn glitt und ihm völlig neue Gefühle bescherte, weit zärtlicher als sein Vater und doch so fordernd und ausfüllend. Viel zu schnell entströmte ihm sein Samen zum dritten Mal. Nicht erschöpft aber genießend hing Rodorian dem Erlebnis nach und schwamm zum Ufer zurück.

Danach nahm der gesamte See eine tiefblaue Farbe an. Eine Welle stieg empor und aus der Welle kam eine Frau auf ihn zu. Sie trug nur ein fast durchsichtiges Gewand in den Farben des Sees, ihre Augen strahlten in einem Grünblau, wie er es noch nie gesehen hatte. Der Prinz schämte sich plötzlich und versuchte, mit den Händen seine Blöße zu bedecken. Sein Glied war wirklich deutlich größer geworden.
„Warum willst Du ihn verstecken, mein Erlöser? Ich kenne ihn bereits, Du warst überall in mir.“
„Dann war das Wirklichkeit, kein Traum?“, fragte er fassungslos. „So eine gierige Geliebte hatte ich noch nie, es war unsagbar schön, leider ging es viel zu schnell.“
„Du bist seit dreihundert Jahren mein erster Mann, das erklärt vielleicht meine Gier“, lächelte sie ihn an. „Warte, ich erkläre Dir alles, aber zuerst sag mir, wer Du bist, mein schöner Retter.“
„Mein Name ist Rodorian, Prinz von Montesinien. Ich will ein Jahr unser Land erkunden, nach dem Rechten sehen, Bedrängten helfen. Ich bin erst vier Tage unterwegs gewesen, bevor heute dieses unglaubliche Abenteuer begann.“
„Montesinien gibt es noch, das ist sehr schön. Ich bin die Nixe Celestine, mein Reich ist das unterirdische Meer, aus dem Quellen ans Tageslicht sprudeln, um Bäche und Flüsse zu speisen und in welches ein Teil des Regenwassers und des Schmelzwassers der Berge zurückkehrt. Wir Nixen haben einen bösen und mächtigen Feind, den Zauberer Drywar. Er hat mich wie manche andere Nixen gefangen und jede mit einem anderen Fluch belegt, so dass wir nicht mehr überall den Wasserkreislauf sichern konnten. Er ließ zahlreiche unserer Bäche und Flüsse versiegen, um immer mehr Land zu verwüsten. Die Wüste, ob Sand, ob Stein, ist sein Herrschaftsgebiet, er hasst alles Grün und Blau.
Er hat mich vor dreihundert Jahren in diesem Felsgebirge eingeschlossen. Ich war kurz unter den Menschen, um mich dann wieder unserem schwierigen Wasserkreislauf zu widmen. Doch da hatte er bereits hier den Zugang zum unterirdischen Meer abgeriegelt, so dass nur noch sehr wenig Wasser nach oben steigen konnte. Er ließ die Felsen zusammenrücken, als er mich gefangen hatte und setzte mich in den See, wo ich zusehen musste, wie er mit Freude den Abfluss zerstörte, so dass ein weiterer Fluss versiegte. Dann fuhr er auf in den Schacht zwischen den Felsen ins gleißende Sonnenlicht. Dabei schallte sein Bann zu mir herunter, durch die Felsen widerhallend. Nur einmal in hundert Jahren sollte sich nach seiner Verwünschung ein Spalt nach draußen öffnen, den ich nicht aus eigener Kraft durchschreiten könnte, doch wenn niemand genau zu dieser Zeit vorbeikommen und Wasser mitnehmen würde, schlösse er sich wieder für ein ganzes Jahrhundert. Du hast den Bann gebrochen, als Du Deinem Pferd das Wasser gebracht hat. Nun musst Du mich nur hinaustragen wie eine Braut. Es hat magische Kräfte. Schau ins Wasser, wie kräftig Du geworden bist, überall“, setzte sie mit leisem Lachen hinzu.
„Hast Du ihn so groß gemacht?“, fragte der Prinz verwundert.
„Und so stark. Du kannst eine Frau oder viele Frauen oder einen Mann so oft beglücken wie Du willst, er wird Dich nie im Stich lassen.“
„Was Du unbedingt probieren musstest. Es war fantastisch, Du bist sehr offen, hast mich gleich in allen drei Eingängen empfangen. Wie ging das überhaupt? Sind Nixen nicht zur Hälfte Fisch?“
„Nicht immer. Eine andere Reihe unserer Schwestern, die Meerjungfrauen, benutzen zumeist diese praktische Fischkombination, weil sie weite Strecken zurücklegen in den Meeren und Ozeanen und fast nie an Land gehen. In unserem unterirdischen Meer tun wir das ebenfalls. Wasser ist unser Lebenselixier, aber wir können unsere Gestalt ändern, Du hast mich als Wasserfrau kennen gelernt. Dabei hast Du gleich für einige neue Nixen gesorgt. Wir sind ein sehr kleines Volk und können uns nur vermehren mit Hilfe der Menschen. Der böse Zauberer Drywar hat bereits zu viele von uns in seiner Gewalt, wir brauchen dringend neue Nixen, die unsere Aufgaben erfüllen können. Schön, dass Du so vieles zugleich für mich getan hast. Der Zugang zum unterirdischen Meer ist ebenfalls wieder offen, seit wir uns begegnet sind, andere Wasserfrauen holen unsere Kinder und behüten sie. Du hast mich erlöst, Du hast mir eine unglaubliche Lust beschert. Das Ergebnis unserer Begegnung wird von den Wasserfrauen in die unterirdische See gezogen, wo die neuen winzig kleinen Nixen jahrzehntelang behütet aufwachsen werden, ehe sie bereit sind, ihre Aufgabe zu bekommen. Das Wasser wird nunmehr immer und überall Dein Freund und Deine Freundin zugleich sein und Dir helfen. Jetzt möchte ich für einige Zeit unter die Menschen nach diesen langen Jahren. Wir Nixen haben nicht wie die Menschen so lebhafte Beziehungen untereinander. Es gibt keine Männer in unserem Reich. Deshalb bitte ich Dich, dass Du mich mitnimmst zur nächsten Stadt, zum nächsten Dorf, ich möchte einige Zeit unter Menschen leben und mich lieben lassen.“
„Willst Du Dich nicht von mir lieben lassen?“
„Du hättest bald ein Problem damit, dass ich unersättlich bin. Obwohl ich Dir ewige Kraft für Deine Lenden geschenkt habe, könnte ich Dir nie treu sein. Treue kennen wir Nixen nicht. Ich würde von Dir ins Bett Deines Bruders, Deiner Mutter, Deines Vaters, Deiner Schwester wandern, mich mit allen vergnügen. Das will ich Dir nicht antun.“
„Kannst Du auch nicht, weil ich keinen Bruder habe, alles andere kenne ich. Nur meine Schwester ist noch ziemlich jung. Wir haben uns erst gefunden, bevor ich abgereist bin. Nein, Celestine, es ist die Liebe, die Du nicht kennst, nicht die Treue. Meine Königseltern lieben sich ganz ohne Treue im engeren Sinn, oft genug nutzen sie das Recht der ersten Nacht, mitunter sogar gemeinsam. Trotzdem verbindet sie das Band der Liebe.“
Die betörende Nixe schaute ihn nachdenklich an, als er sie aufhob und mit ihr aus den Felsen heraustrat. Eine Träne stahl sich in ihr Antlitz, als ihre Augen den blauen Himmel und die unendliche Weite sahen. So eine lange Zeit! Sie musste sich an den strahlend blauen Himmel gewöhnen, wo sie doch nur das wenige Licht kannte, welches die Felsen herein ließen.
„Hilf mir, den Gang neben dem Eingang innen am Felsen zu vertiefen und die Steine wegzutragen, damit der See wieder ablaufen kann und vor allem der direkte Nachschub der Quelle aus dem unterirdischen Meer sprudeln kann. Seit dreihundert Jahren ist der Abfluss durch Drywar blockiert gewesen. Es herrscht ein gewaltiger Druck. Der Fluss wird rasch neu entstehen. Ja, leg diese Steine zur Seite, so öffnest du den Quellenmund. Er wird aus dem unterirdischen Meer ständig Nachschub bekommen, wenn der unnatürliche Wasserdruck des Sees nachlässt. Das Wasser wird sich seinen Weg in das alte Flussbett bahnen wie vor über dreihundert Jahren, und das Land wird wieder grünen und blühen.“
„Davon habe ich in den alten Geschichten gelesen, dass dieser Teil Montesiniens einst eine fruchtbare Landschaft gewesen sein sollte. Die Leute werden sich wundern, wenn plötzlich aus dem Nichts ein Fluss kommt.“
„Sie werden dem Regengott danken, der nach vielen, vielen Jahren auf diesen Landstrich einen Wolkenbruch und einen tagelangen Regen herablässt, der die lange verschüttete Quelle des Flusses wieder freigespült hat.“
„Ich gönne es ihnen von Herzen, dass die Ebene und die Täler wieder fruchtbarer werden, aber werden sie nicht nach der Quelle suchen und vielleicht dem See schaden? Er ist zu wundervoll, um ihn zu zerstören.“
Die Nixe küsste ihren Erlöser dankbar und merkte dabei, dass schon ihre körperliche Nähe dem kleinen Prinzen erneut eine spontane Versteifung einbrachte.
„Es ist schön, dass Du an unser Wasserreich denkst. Das zeigt mir, dass Du wirklich ein besonderer Mensch bist. Sie werden das Original nicht finden. Der Fluss hat sich bereits früher unterirdisch das erste Stück seines Weges gesucht, unter Sand, Steinen, Felsen. Erst weit von hier, in einer Schlucht vor dem Horizont, an der nächsten Bergkette, tritt er ans Tageslicht, wie aus einer unterirdischen Quelle. Es dauert Tage, ehe sich dort wieder ein neuer See in der Tiefe des Tals bildet. Die Schlucht wird die erste grüne Oase in der Wüste sein. Danach windet der Fluss sich zu weiteren Bergen hin, wo Bäche ihn speisen. Allein konnten sie den Fluss nicht mehr ernähren, als die ursprüngliche Quelle verschwand, sie verdunsteten und versickerten allmählich im Bett des Flusses. Jetzt werden sie dem Fluss wieder Kraft geben. Lass mich bitte einen Moment allein, ich muss dem Regengott sagen, dass ich wieder da bin und ihn um den großen Wolkenbruch bitten.“
Celestine ging weg von den Felsen in die karge Wüstenlandschaft, hob ihr Gesicht zum Himmel und begann einen seltsamen Gesang. Es hörte sich an wie die langgezogenen vollen Laute einer Gitarre, wenn man nur eine oder zwei Seiten anschlug und ausklingen ließ. Sie hatte kaum geendet, da schlugen in unmittelbarer Nähe zwei Blitze ein, obwohl der Himmel strahlend blau war. Nein, nicht ganz, weit hinten am Horizont hatte sich eine Wolke gebildet, die rasch aufzog und immer größere Wolken in ihrem Gefolge hatte. Die junge Frau kam zu ihm gerannt.
„Schnell zurück in die Felsen. Es wird ein riesiges Unwetter geben. Unser Regengott hat mir geantwortet. Ein Blitz ist dafür, dass er froh ist, mich endlich wieder bei sich zu haben. Der zweite Blitz sagt, dass er sofort meinen Wunsch erfüllen wird. Komm, zieh Dein Pferd tiefer unter den Felsvorhang. Oh, hast Du Deinem Pferd nicht nur zu trinken gegeben von dem Wasser des Sees?“
„Es war so erfrischend und als ich mich ganz gewaschen hatte, verspürte ich eine große Lust, als ich mein Glied damit begoss und es wusch. Deshalb wollte ich ihm mit den letzten Händen des Wassers, das ich ihm zum Saufen brachte, ein bisschen Vergnügen bereiten als Dank für seine treuen Dienste. Aber nun sehe ich es auch. Ist in dem Wasser etwas, das, mir ist er doch ebenfalls gewachsen, ich sollte nicht wieder in den See steigen“, war Prinz Rodorian völlig verwirrt.
Inzwischen wurde der vordem so strahlend blaue Himmel immer dunkler, Wind machte sich auf und trieb Sandkörner vor sich her. Das Pferd hatte sich instinktiv eine geschützte Stelle unter den Felsen gesucht, die Nixe zog den Prinz wieder in die Felsen zum See.
„Ich muss Dir noch einiges erklären, Rodorian. Dieses unglaubliche Gefühl, endlich nach so langer Zeit bald frei zu sein, hat mich so euphorisch gemacht, dass ich einen sehr kräftigen Zaubertrank in den See geschüttet habe, als ich Dich sah. Wieder einmal sprangen die Felsen auf, doch zum ersten Mal erschien ein Mensch. Ich konnte Dich noch nicht erkennen, weil Du das Sonnenlicht, das durch den schmalen Felsenspalt drang, fast verdecktest. Diese Mixtur wirkt bereits in geringen Dosen und heilt Verletzungen, körperliche Gebrechen oder fördert eben auch die Möglichkeiten eines Mannes oder einer Frau. Du warst so hochgewachsen, aber Dein Glied war so schlank. Ich habe erst später gesehen, dass Du noch so jung bist, es hätte sich von allein entwickelt, nun hast Du schon jetzt einen Großen, und weil Du Deinem Pferd das Vergnügen verschafft hast, wird es ein begehrter Deckhengst werden. Du kannst unbesorgt in den See gehen, die Wirkung hat sich inzwischen in der Größe des Sees verteilt und hält nicht sehr lange an in der Fülle des Wassers, wo es doch bereits abfließt, er wird nicht mehr weiter wachsen, sonst glaubst Du noch, Dir rennen die Frauen vor Schreck davon, wo sie jetzt sicher begehrlich schauen. Er wird überall passen und freundlich empfangen werden, selbst wenn es nicht so aussieht.“
„Er ist gleich heftig gewachsen, nicht nur in die Länge, sondern vor allem im Umfang. Mutter würde mich bestimmt nicht mehr so unbefangen im Hintereingang begrüßen wie bisher, und ob ein junges Mädchen ihr erstes Erlebnis in guter Erinnerung behält, wenn sie von einem solchen Riesen aufgespaltet wird, kann ich mir nicht vorstellen. Irgendwann geht das Recht der ersten Nacht auf mich über, arme Mädchen. Ich hoffe, Du behältst Recht, Celestine.“
Celestine war begierig, mehr davon zu hören, vor dreihundert Jahren gab es diese Sitte nicht. Amüsiert und erbost zugleich schüttelte sie den Kopf, als sie die Geschichte gehört hatte.
„Ein schönes Recht habt ihr herrschenden Männer euch da geschaffen, jede Jungfrau muss für einen alten Knacker die Röcke ausziehen, um endlich ihren Liebsten zu bekommen. Ich kann an der Sache nur ein Gutes finden. Das Mädchen bekommt zuerst einen erfahrenen Mann, der es ihr vermutlich besser macht als ein junger Heißsporn ohne Erfahrung. Das wird sie den Männern hoffentlich noch geneigter machen im Bett.“
„In Montesinien üben mein Vater und meine Mutter das Recht gleichermaßen aus. So stellen sich die jungen Burschen wenigstens nicht ungeschickt an, wenn sie endlich auf ihre Liebste kommen, sie müssen sich zudem nicht mit Blut und Geschrei befassen in diesem schönen Spiel. Ich glaube, manche Mutter und mancher Vater möchten in der Situation meiner Eltern sein und ihre Kinder behutsam in die Liebe einführen. Ich habe es gerade vor Tagen erlebt.
Doch ich habe einen Wunsch, meine schöne Nixe. Ich habe Dich als Wasserfrau erlebt. Schenkst Du Dich mir in menschlicher Gestalt? Diesen schönen Ort können wir derzeit nicht verlassen, Dein Wettergott scheint sein Versprechen mehr als zu halten.“
„Ich habe Dir vorhin keine ausreichende Antwort gegeben, als Du gefragt hast, warum ich mich nicht auf Dauer von Dir lieben lasse. So lange wir hier in der Einsamkeit sind, von Herzen gern und so oft Du möchtest. So oft Du kannst, brauche ich nicht mehr zu sagen. Ich freue mich darauf, eine Wasserfrau empfindet anders als eine Menschenfrau, es ist lange her für mich. Doch ich kann nicht mit Dir leben. Niemand darf wissen, dass ich eine Nixe bin. Wir sind unsterblich und müssen deshalb nach Jahren zurück in unser Element, wir können nicht ansehen, wie ein Mensch, mit dem man lebt, alt wird und stirbt. Und niemand darf zudem argwöhnen, warum wir nicht altern. So ist unseres Bleibens nicht sehr lange an einem Ort, zehn Jahre, fünfzehn höchstens nach der Rechnung der Menschen. Unsterblichkeit und Liebe gehen nicht zusammen bei verschiedenartigen Wesen auf dieser Welt. Unsere Verwandten, die Feen, die Elfen, haben die Wahl, Zeitlosigkeit oder die Liebe zu einem Menschen und mit ihm irgendwann zu sterben.“
„Aber Du hast mir vorhin gesagt, ich hätte mit Dir als Wasserfrau kleine Nixen gezeugt, ein Sterblicher mit einer Unsterblichen. Was sind diese kleinen Nixen dann?“
„Sie sind Halbsterbliche, wie ich. Sie brauchen eine lange Zeit, erwachsen zu werden. Wir halbsterbliche Nixen sind verflucht, die Liebe nie kennen zu lernen, um ewig zu leben oder zu lieben und Schritt für Schritt sterblicher zu werden. Auf der einen Seite erwartet uns das Geschenk ewiger Jugend, wenn wir auf die Liebe verzichten. Doch warum sollten wir ewig jung bleiben, getrieben von unseren Sehnsüchten, die uns irgendwann doch in die Arme der Menschen treiben? Ewig ist ein unfassbarer Begriff.
Kennst du das königliche Spiel Schach? Ja? Dann will ich es Dir so erklären. Du beginnst auf dem ersten Schachfeld mit einem Stein, einem Korn oder einem Tropfen, auf das zweite Feld kommt die doppelte Anzahl. Feld um Feld, Reihe um Reihe verdoppelt sich die Anzahl. Es dauert nicht lange, und man verliert die Übersicht, die Zahl kommt Dir unendlich vor, und doch geht es weiter und weiter. Aus dem Tropfen werden Meere, aus dem Stein Gebirge. Jetzt setze anstelle der materiellen Dinge Jahre ein. Einhundert Menschenjahre auf das erste Feld. Vielleicht erreichen alle oder fast alle von uns Nixen das letzte und vierundsechzigste Feld, nur um dann festzustellen, dass wir uns auf einem Schachwürfel befinden, wo weitere fünf Seiten mit vierundsechzig Feldern und unendlich erscheinenden Zahlen folgen, irgendwann glauben alle in der Verlorenheit der Zahlen an das Unendliche. Und dabei wissen wir nicht einmal, ob es wirklich ein Würfel ist oder nur ein weit vielseitigerer Körper mit ungezählten Flächen und Verdopplungsfeldern. Eine Kugel vielleicht, auf der wir verlorener sind als ein Insekt auf dem Erdenrund? Was spielt Zeit dann noch für ein Rolle? Doch bereits die erste Begegnung mit den Menschen wird jede von uns zu Anbeterinnen der schrankenlosen Liebe machen und wir landen auf dem Würfel auf einem bestimmten letzten Aufstiegsfeld. Es gibt keinen Aufstieg mehr, nachdem wir uns für die Liebe entschieden haben, nur noch den Abstieg mit jedem Lieben, bis wir in Tausenden von Jahrmillionen Jahren oder viel, viel später auf Feld eins landen. Ich weiß nicht, wo ich mich befinde, unsere Kinder, die geboren werden im Wasser, befinden sich im Feld unter uns. Sie dürfen aufsteigen, so lange sie nicht den Menschen begegnen, ich nur noch abwärts, aber nie habe ich es weniger bereut als mit Dir. Ich freue mich, irgendwann in irgendeiner fernen Zukunft mit einem Menschen in Liebe alt zu werden. Es wäre wundervoll, wenn er wie Du wäre.
Komm, ich will wieder spüren, wie die Menschen sich lieben, vielleicht gibt es Dinge, an die ich mich erinnere oder lehre mich Neues, was ich nicht kenne. Ihr Menschen entwickelt Euch so stürmisch vorwärts. Die Endlichkeit der Zeit scheint für Euch eine starke Triebfeder zu sein. Wir haben Zeit, in den nächsten Tagen sollten wir nur aus unserem Felsenschloss gehen, um dein Pferd zu versorgen.“
Prinz Rodorian schaute die schöne Nixe in Menschengestalt an, die sich ihm lockend öffnete. Er wollte die Brüste vergleichen, sie waren so fest und nachgiebig zugleich im Wasser gewesen. Kaum konnte er einen Unterschied erkennen, als auch seine Augen sich an die realen Brüste der Nixe gewöhnten. Nein, es war die gleiche Frau, die schließlich unter ihm stöhnte, nachdem er tief in sie eingedrungen war. Vielleicht war sie ein wenig unsicherer, sie wollte eine Menschenfrau sein nach dreihundert Jahren, und sie floss unter ihm wie jede der wenigen Frauen, die er bisher kannte. Sie brachte so viel Erfahrung aus Jahrtausenden mit, war schamlos und staunend zugleich. Drei Tage, vier oder fünf, die Rodorian wie ein paar Stunden vorkamen und in denen Celestine ihm doch alles zeigte, was er von Frauen wissen musste. Es war mehr, als seine Mutter und die anderen jungen Frauen im Schloss, die Frauen der Meister oder die Frauen im Dorf ihm geben konnten in dem reichlichen Jahr, seit seine Sinnlichkeit vehement erwacht war. Rodorian prüfte weidlich das Versprechen seiner schönen Nixe, dass er stets konnte, wann es ihm nach ihr gelüstete. Schließlich wurde es selbst ihr zu viel.
„Ich hätte Dich besser nicht so ausgestattet, doch ich war ausgehungert nach Jahrhunderten. Mach die Frauen bitte nicht zum Spielball Deiner Gelüste. Ich muss mich auf die Seite meiner weiblichen menschlichen Gefährtinnen schlagen. Halte ein für den Moment, dafür werde ich die Zeit, in der wir vor dem Unwetter Schutz suchen müssen, nutzen, um Dich weiter aufzuklären. Du bist nicht zufällig vorbeigekommen, um nach drei Jahrhunderten meinen Bann zu lösen. Jedes vorige Jahrhundert hatte sich der Spalt geöffnet, doch kein Mensch erschien.
Der Zauberer Drywar hat Angst vor den Menschen. Ihr vermehrt euch so rasch, dass er nunmehr in euch eine Gefahr sieht. Wir Meerjungfrauen, Nixen und Elfen sind sanft und friedfertig, trotzdem hatte er uns geteilt. Die Meerjungfrauen, welche die Menschen aus den Geschichten kennen, müssen in den überirdischen Ozeanen und Meeren bleiben. Sie leben in dem salzigen Wasser und können auf Dauer nicht mehr in unserem klaren süßen Wasser leben. Wir treffen sie nur eine kurze Zeit dort, wo sich Flüsse in Seen ergießen und sich das Wasser vermischt. Sie ertragen dieses Mischwasser so gut wie wir eine Zeit. Unsere anderen Schwestern, die Elfen oder Feen, hatten sich an das Leben in Flussniederungen, feuchten Auen, stillen Wäldern mit Bächen oder an kleinen Waldseen gewöhnt und kamen nur noch gelegentlich in unser unterirdisches Wasserreich, vor allem, weil ihnen der blaue Himmel besser gefiel als das Licht der Tiefe. So schien sich alles auf dieser Welt einzupegeln, die Wüsten breiteten sich aus und stärkten Drywars Herrschaft, dann erschient ihr Menschen. Viel entschlossener, aggressiver trotztet ihr jeder Gefahr, hattet Ideen, die uns fremd sind, wurdet für Drywar mit jedem Jahrhundert zur eigentlichen Gefahr, weil ihr euch sogar gegen die Wüste stemmtet, sie trotzig durchquertet. Ihr vermehrt euch so rasch, es gibt weit mehr von euch inzwischen als Meerjungfrauen, Nixen und Elfen zusammen seit Jahrhunderten. Und ihr vergrößert euer Wissen fast täglich. Das weiß ich seit meinem Leben unter Menschen vor über dreihundert Jahren. Wir bewahren unser Wissen und Können, es ist dem Eurigen noch weit überlegen, doch die Menschen holen auf, ich bin gespannt, was mich nach drei Jahrhunderten erwartet. Zugleich überfiel uns dieses Gelüst auf euch, noch nicht vor Urzeiten, doch seit vielen Tausenden und Abertausenden von Menschenjahren, auf die Männer der Menschen. Wir kannten diese Zweigeschlechtlichkeit nicht bei Lebewesen. Unter Schwestern konnten wir zärtlich sein, wir waren unsterblich und genossen es. Jetzt brannte in uns nur noch das Verlangen, diese beiden Seiten zu erleben. Doch die finstere Macht stand auf der Seite des Zauberers und hatte Drywar erlaubt, uns zu verfluchen. Ewiges Leben ohne uns zu vermehren, oder die Unsterblichkeit zu verlieren, wenn wir die Menschen erkennen und uns mit ihrer Hilfe vermehren. Viele Nixen haben es in ihrer Neugier gewagt, nicht so viele Elfen und noch weniger Meerjungfrauen meines Wissens. Ich bin eine Nixe, ich will es wieder wagen, komm, nimm mich!“
Sorgenvoll erzählte die Nixe ihm in einem der Momente, wo Rodorian nicht in ihr war, dass es für sie das Schwierigste sei, sich innerhalb der Menschengemeinschaft ohne Aufsehen einzugliedern. Schließlich kam sie aus dem Nichts, hatte keine Geschichte, keine Verwandten auf der Erde.
„Dafür wird Dir Dein wundervolles Gewand nicht hilfreich sein, solche edlen Stoffe tragen nur die adligen Damen. Die sind überall bekannt, Du kannst nicht plötzlich unter ihnen auftauchen. Du solltest wie eine junge Frau aus dem Volk gewandet sein. Ich habe eine Idee für Dein Leben als Menschenfrau. In der nächsten Stadt sorge ich für alltägliche Kleidung. Ich schicke Dich zu unserem Schloss, dort hast Du alles, Männer, Frauen in großer Auswahl. Vater wird sicher verstehen, warum Du nicht als Jungfrau ankommst, weil er sonst nur Jungfrauen in den Dienst aufnimmt und sie mit Genuss zur Frau macht. Ich schicke Dir ein Schreiben an ihn mit, dass ich Dich bereits geöffnet habe. Du solltest mit einem Dir arg verhassten älteren Mann verheiratet werden, ich habe Dich gerettet und einfach meine Belohnung kassiert. Es hilft Dir wohl, wenn ich schreibe, dass Du in den Bädern des Schlosses eine Anstellung finden solltest. Das erleichtert Dir das Leben unter Menschen und hilft Dir, Verbindung zu Deinem anderen Leben zu halten. In der nächsten Stadt trennen sich dann leider unsere Wege. Bist Du sicher, dass Du nicht mit mir zusammen bleiben möchtest? Es ist wundervoll, Dich zu lieben.“
„Ihr Menschen werdet immer einfallsreichere Lügner! Nein, nicht wegen dem Lieben. Ich glaube Dir sogar. Aber bei den Menschen muss die Liebe zuerst vom Herzen kommen, nicht von der Muschel oder diesem verwunschenen Ding zwischen den Beinen der Männer, was uns Nixen so unruhig macht. Ihr verwechselt das leider oft, wenn die Muschel oder der fleischige Spieß so viel Freude bereitet. Du kennst das Wort Muschel sicher nicht. Es ist nur ein Vergleich. Sie öffnet sich nicht immer, sie ist verletzt, wenn man sie mit Gewalt öffnet. Doch wenn sie sich freiwillig öffnet, kannst Du eine Perle finden, keine, die Du zum Juwelier trägst, sondern eine, die Du mit Deinen Fingern und Deiner Zunge zum Klingen bringst.
Den Lügner habe ich sogar anerkennend gemeint. Du verschaffst mir eine Geschichte, in der ich mich ungefährdet bewegen kann als Menschenfrau. Nur Du kennst meine wahre Herkunft und Du bist bald weit weg. Gib Dir keine Mühe, mich umzustimmen, es ist lieb gemeint, aber Dein Schicksal hat anderes mit Dir vor, das spüre ich. Ich will Dir einige Sachen schenken, damit Du auf Deinem Weg Hilfe findest. Lass uns zu Deinem Ross gehen.“
„Muschel kenne ich“, protestierte Rodorian. „So hat Vater den Schlitz meiner Schwester bezeichnet, als er ihn mir gezeigt hat.“
„Ich glaube, ich werde mich in Deiner Zeit sehr wohl fühlen“, bekam er nur zur Antwort.
Sie nahm zwei unterschiedlich große Lederbeutel vom Pferdesattel und zog ihn wieder zum See. Ganz am Ende des Sees kniete sie nieder und füllte den großen Beutel. Schließlich zog sie ihn in den Schatten zwischen See und Felsen und tauchte den zweiten Beutel in einem fast unwirklichen Licht in den See, blau-violett-weinrot schien er hier zu sein, und das Wasser lief in den kleinen Beutel. In jeden Wasserbeutel gab sie einige Tropfen aus einer Phiole, hier eine tiefblaue, da eine smaragdgrüne. Sie nahm sich selbst ebenfalls einige Phiolen.
„Der große Beutel wird Dir hilfreich sein, wie Du es bei lieben Menschen wünschst. Eine Handvoll Wasser, und jeder Mann kann, jede Frau will, ihr Gesicht, ihre erotischen Teile werden straffer sein, damit sie und er mehr genießen können. Viel Wasser bedeutet auch viel Größe, wenig Wasser und lange Massagen verlängern die Standhaftigkeit der Männer und die Freude der Frauen, Männer zu empfangen. Du kannst schmerzhafte Verletzungen heilen oder helfen, dass sich der Körper gut entwickelt. Schau auf das richtige Maß! Finde den Weg zurück nach hier, und der See ist unerschöpflich für Dich. Dieses Wasser ist weit wirksamer als normales, zwei oder drei Tropfen aus den Phiolen reichen dazu. Tauche ab unter diesen Felsen. Du findest einen weiteren Hohlraum, wo Du genug solcher Phiolen findest. Mit dem kleinen Wasserbeutel und den blauen Phiolen geh sehr vorsichtig um. Er hilft Dir, Menschen zu bestrafen, die sich sehr schlecht benehmen, aber wäge weise ab! Der Wunsch kann fast nie gelöscht werden, darum entscheide klug, nie nur aus der Erregung heraus. Du kannst sogar Flüche und Verwünschungen ändern wie ein Unsterblicher. Sei vorsichtig und tue nur Gutes. Selbst Drywar ist klug genug und fällt keine endlosen Verfluchungen.“
„Wird er versuchen, Dich wieder einzufangen?“
„Ich glaube nicht. Es wird dauern, bis er erfährt, dass sein Bann gelöscht ist. Er hat genug damit zu tun, gegen viele zu kämpfen, um sein Reich zu erhalten oder auszubauen. Die Menschen beginnen, sich zu widersetzen. Sie glauben nicht an das Schicksal, dass die Wüste siegt. Vielleicht brauchen sie Jahrhunderte dafür, aber die Zeit zählt nicht gegen den Willen.
Ich denke sogar, er ist ein armes einsames Wesen, das in seinem tiefsten Inneren froh ist, wenn einer seiner Flüche zu Staub zerfallen ist. Ich fühle, dass Du ihm begegnen wirst. Sei furchtlos und habe zugleich Mitleid mit ihm, es wird ihn so verwirren, dass er nicht weiß, wie er Dir begegnen soll. Du bist für ihn die Menschheit.“
„Woher willst Du das wissen?“
„Ich bin eine Nixe. Wir können mitunter weit nach vorn in die Zukunft schauen. Das bezahlen wir allerdings mit dem gleichen Maß an Erinnerungsverlust. Wir Nixen kennen leider keine vollständige Vergangenheit, nur die prägendsten Momente bleiben haften. Ich wünsche mir, dass diese Tage dazu gehören, ich kann es nicht wissen. Sei mir nicht gram, wenn Du mich in einigen Monaten oder Jahren sehen solltest und ich Dich nicht erkenne. Es ist mein Schicksal. Wie sonst sollte ich Jahrhunderte in Gefangenschaft überstehen?“
„Was, wenn ich des Guten zu viel tue und der Schlauch leer ist?“
„Die Kräfte aus der Phiole wirken nur völlig in Verbindung mit dem Wasser aus diesem Zaubersee, sonst nur noch zusammen mit den heilenden Quellen in Dalazien. Einfaches Wasser braucht ein Vielfaches an Tropfen. Du musst nach hier oder dorthin kommen, wenn Dir das Wasser ausgeht und Du die Kraft nutzen willst. Doch die Phiolen findest Du nur hier.“
Verzweifelt liebten sie sich erneut und wussten bereits, dass es ein Abschied war. Am frühen Morgen des nächsten Tages brach die Sonne durch, der Regen hörte so plötzlich auf, wie er gekommen war. Sie gingen ein letztes Mal in den See, nahmen weitere Phiolen und noch mehr Wasser und rüsteten sich zum Aufbruch.

„Willst Du einen Mann aus mir machen?“, zwitscherte die Nixe vergnügt, als der Prinz ihr Kleid in eine Satteltasche steckte und ihr stattdessen Hose und Wams aus seinem Kleiderbündel gab.
Mit einem Arm hob Rodorian seine Nixe vor sich auf das Pferd. Was für einen Duft die Wüste ausströmte! Wo jahrelang nur karger Boden war, sprossen und schossen Samen auf, bildeten einen grünen Teppich, sogar Blumen blühten bereits, um die kurze Zeit zu nutzen, neue Samen zu bilden, die bis zum nächsten großen Regen warten mussten. Sie schlugen einen Weg in nordöstlicher Richtung ein, um die Wüste zu verlassen und in die Nähe von Siedlungen oder Städten zu gelangen. Am Abend bereiteten sie sich ein Nachtlager im Freien und schliefen eng aneinander geschmiegt ein, nicht ohne sich vorher eine ausgiebige Zeit der Menschenliebe hinzugeben. Rodorian erwachte mit einem sehr angenehmen Gefühl am Morgen. Seine Nixe lag nicht neben ihm. Ach ja, sie holte sich bereits ein sehr spezielles Frühstück zwischen seinen Beinen, diese Gefühle hatten ihn geweckt.
Sie kamen nachmittags in einer kleinen Stadt an, fast war es nur ein großes Dorf, aber es lag in der wichtigsten Verkehrslinie zwischen der Hauptstadt und anderen großen Städten des Landes. Rodorian bat und flehte, dass sie länger bei ihm blieb, doch Celestine bestand darauf, die nächste Kutsche in Richtung Hauptstadt zu nehmen. Sie fieberte bereits dem Leben im Schloss entgegen. Lediglich in einen Tuchwarenladen ließ sie sich führen, um landestypische Kleidung anzuziehen. Dem Besitzer fielen fast die Augen aus dem Kopf, als sich Celestine in einer Ecke ungeniert umkleidete. Sie trug nur die Sachen des Prinzen ohne Unterkleider und stand plötzlich völlig nackt da. Prinz Rodorian amüsierte sich wahrhaft königlich, als er merkte, was seine lüsterne Nixe für ein Spiel mit dem bedauernswerten Mann trieb. Er musste ihr nicht nur die neue Kleidung bringen, sondern sie ihr sogar anziehen. Sie ließ ihn prüfen, ob das Hemd richtig anlag oder ob die Brüste herausfallen konnten. Sie stellte ein Bein auf einen Hocker, als der gute Mann vor ihr kniete und sich mühte, ihr einen Rock anzuziehen. Mitten in den Himmel oder die Hölle konnte er schauen. Dieser gefiel ihr nicht, jener nicht, erst der dritte fand Gnade vor ihren Augen. Drei Mal musste er es ertragen, natürlich hatte er wieder den Sitz zu prüfen. Schließlich brachte er ihr fast erleichtert eine Bluse zum Rock. Da hatte er allerdings bereits einen großen feuchten Fleck auf seiner Hose.
Nixen und Menschenfrauen hatten wohl doch etliches gemein, denn als Celestine den großen Spiegel entdeckte, waren die beiden Männer vorerst vergessen. Rodorian bezahlte das Erworbene und meldete sich für einen der nächsten Tage an, um seine eigene Ausstattung zu vervollkommnen.
„Ist die junge Dame Euch näher verwandt, mein Herr?“
„Nein, ich begleite sie nur zu ihrem Schutz ein Stück des Weges“, antwortete der Prinz wahrheitsgemäß.
„Sie ist, wie soll ich sagen, sie ist sehr hübsch und sehr offen. Darf man ihr näher kommen?“
„Leider nein, in dieser Beziehung wird sie nicht offen sein für Euch. Sie ist auf dem Weg zum Königsschloss, erst dort wird sie sich öffnen lassen. Ihr hattet nur das Vergnügen oder die Qual, dass sie an Euch ihre Reize ausprobieren wollte. Ich kenne es schon, sie macht nicht einmal vor ihren Verwandten halt, ich bin froh, wenn ich sie in die Kutsche setzen kann, damit sie nicht auf dem letzten Stück des Weges eine Dummheit begeht und unseren König des Vergnügens beraubt. Wo finde ich einen Schuhmacher und wann fahren die Kutschen in die Hauptstadt?“, änderte Rodorian das Thema, immerhin hatte er gerade gelogen, dass sich die Balken bogen.
Der Tuchhändler beschrieb ihm den Weg und die Abfahrtzeiten der Kutschen. Der Prinz nahm seine freche Nixe bei der Hand. Die drängelte schon wieder, ihn endlich zur Station zu bringen, wo die Kutsche zur Hauptstadt abfuhr. Schließlich hatte er eine Idee.
„Ich weiß nicht, wovon Du als Nixe lebst, wir haben fast nichts gegessen und getrunken in Deinem Zaubersee, aber als Menschenfrau musst Du regelmäßig essen, trinken und schlafen. Das hast Du wohl schon vergessen nach dreihundert Jahren. Es sind von hier fast zwei volle Tagesreisen bis zur Hauptstadt. Du gewinnst nichts, wenn Du die Kutsche heute nimmst, Du müsstest an zwei Poststationen übernachten. Die Kutsche morgen Vormittag muss nur an einer Station Rast machen. Wir gehen jetzt zur Poststation und übernachten dort, auf dem Weg dahin finden wir einen Schuhmacher, der Deine Ausstattung vervollständigt.“
Er gewann sie für eine weitere Nacht. Neugierig kostete sie von den Speisen. Einige schienen ihr sehr zu gefallen, sie räumte sie komplett von der Platte ab. Am Abend schrieb er den Brief an seine Eltern, warum er ihnen die junge Frau schickte. In der üblichen Landestracht wirkte sie noch deutlich jünger als ohnehin. Er hoffte, dass sein Vater ihm abnahm, dass er für ihn den Jungfrauentest übernommen hatte. Eine letzte Nacht waren sie im Gasthaus zusammen, aber es änderte sich nichts an ihrem Entschluss. Immerhin versprach sie ihm, solche Auftritte wie im Geschäft des Tuchmachers zu unterlassen, damit ihr Ruf nicht ruiniert wurde von Beginn an. Resignierend gab er ihr am Morgen den Brief und das Geld für die Fahrt.
„Unsere Begegnung war wunderbar, aber unsere Lebenslinien haben für uns andere Wege vorgesehen. Du hast mir zu einem neuen Leben als Menschenfrau verholfen, ich habe Dir ein paar Hilfen für Dein Leben mitgeben können. Leb wohl, Rodorian, ich werde Deine Eltern von Dir grüßen. Warte, nimm dieses Amulett. Es wird Dich beschützen vor Feinden aus dem Hinterhalt, und ich werde mich an Dich erinnern, wenn sich eines Tages unsere Wege kreuzen und das Amulett aufblitzt. Du wirst schon heute oder morgen bestimmt an mich denken, wenn der Fluss wiedergeboren ist und den Menschen hier hilft.“
Sie nahm eine Kette mit einem blaugrün glänzenden Stein vom Hals und gab sie ihm. Schon stieg sie in die bereitstehende Kutsche. Das Gefühlsleben einer Nixe und einer Menschenfrau unterschied sich doch sehr voneinander. Und ein Menschenmann kam nur schwer damit klar.
Traurig trennte sich der Prinz von seiner Nixe Celestine. Nur die Aussicht, sie vielleicht in einem Jahr noch am Hof seines Vaters zu finden, bewog ihn schließlich, sie freizugeben und ihr alles Glück zu wünschen. Celestine hingegen freute sich bereits auf neue, unbekannte Abenteuer. Eine tolle Idee ihres Erlösers, sie als Angestellte auf dem Königsschloss zu empfehlen, zumal im Bereich der Bäder. Sie genoss in Gedanken als neue Menschenfrau bereits die vielfältigen Gefühlsbeziehungen der Menschen, doch kaum wirbelten die Räder der Kutsche den Staub auf und trübten die Sicht auf die Stadt, begann sie, ihr bisheriges Dasein zu vergessen, um sich voll der Zukunft zu widmen. Nixen lebten nicht in der Vergangenheit bei ihren Ausflügen ins menschliche Dasein. Prinz Rodorian schaute der Kutsche, oder besser der Staubwolke, noch lange hinterher.

Um sich abzulenken, beschloss er, seine Schritte erneut in das Tuchgeschäft zu lenken, um seine Ausstattung so zu vervollkommnen, dass er nicht bereits an seiner höfischen Kleidung erkannt wurde. Der Händler erkannte ihn sofort wieder und freute sich. Er empfahl ihm strapazierfähige Stoffe, als er erfuhr, dass der junge Mann das ganz Land bereisen wollte. Er nahm Maß und gab die Maße und Stoffe in einen hinteren Raum, wo zwei ältere Frauen nähten.
„Es wird einige Stunden dauern, bis Ihr die Sachen mitnehmen könnt. Seid mein Gast inzwischen, wartet einen Augenblick, ich rufe einen meiner Söhne, dass er mich hier vertritt.“ Doch er kam mit zwei jungen Männern zurück. „Die jungen Herren finden es langweilig, wenn jeder allein in einem Raum sitzt. Sie meinen, dass sie das Anbringen von Knöpfen, Schnallen und Verzierungen an fertige Stücke ebenso gut hier machen können, so lange keine Kunden kommen. Kommt mit nach oben bitte.“
Prinz Rodorian folgte dem Händler gern. Er schien im Alter seines königlichen Vaters zu sein und die Söhne zählten wohl um die zwanzig Lenze. Suchend sah er sich in dem reich ausgestatteten Wohnzimmer um.
„Mir fehlt sie auch, seit fünf Jahren. Die Lebensfäden der Menschen sind vom Schicksal verschieden gewählt“, hörte er überrascht die Stimme seines Gastgebers.
„Fürwahr, ich hatte wirklich daran gedacht, der Dame des Hauses entgegenzutreten. Sie ist von Euch gegangen in der Blüte der Jahre?“
„Leider, das große Fieber hat sie nicht verschont. Ich hatte unsere Söhne erstmalig mitgenommen auf eine Geschäftsreise, als wir unterwegs hörten, dass die Krankheit wütete. Wir brachen umgehend unsere Reise ab, wir kamen nur noch rechtzeitig zu Hause an, damit sie von ihren Söhnen und mir Abschied nehmen konnte. Jahrelang habe ich getrauert um sie, ich habe immer noch keine neue Frau. Ihr versteht vielleicht, dass mich der freizügige Auftritt Eurer Begleiterin ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht hat.“
„Es tut mir sehr Leid für Euch, doch ich denke, Eure Frau hat nicht gewollt, dass Ihr das Leben als Witwer beschließt. Nehmt es als ein Zeichen, dass Ihr ohne Berührung zum Abschuss gekommen seid.“
„Derartige Zeichen hat sie mir dann wohl schon öfter geschickt. Ich wäre bereit für eine neue Beziehung, aber mir fehlt die Zeit, eine Frau zu suchen. Bei den geschäftlichen Reisen habe ich nur Augen für Stoffe und Zierrate, in unserem kleinen Marktflecken findet sich keine Frau für mich. Vielleicht könnt Ihr für mich der Brautwerber sein, wenn Ihr durch die Lande zieht. Wie darf ich Euch nennen, mein Herr? Mein Name ist Vicario Elentes.“
„Ich bin der Graf von Attilandis.“
„Was nicht gelogen ist, Prinzliche Hoheit, diesen Titel tragt Ihr seit Eurer Geburt.“
Rodorian war selten verblüfft. Jetzt suchte er nach Worten, zu überraschend kam seine Enttarnung.
„Woher wisst Ihr? Da wird die Idee meines Vaters, mich inkognito reisen zu lassen, wohl ein böser Fehlschlag.“
„Nein, Hoheit, sorgt Euch nicht. Ich bin einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige Bewohner unseres kleinen Städtchens Madriroma, der Euch kennt. Unser Dorf, wie die meisten Einwohner zu unserer Stadt sagen, hat Zukunft. Es liegt im Schnittpunkt der größten Städte Montesira, Alvenutra und Carterango. Wenn wir nur ein wenig mehr Wasser hätten, vor allem unsere Bauern müssen es teuer vom Grafen Costarte kaufen, durch dessen Ländereien der einzige Fluss in der Gegend fließt.
Ich kenne Euch, weil meine Geschäfte mich oft nach Montesira führen. Ich habe die Ehre, die Uniformen der Schlosswache zu liefern und auch sonst werden meine Tuche und fertigen Stücke in der Hauptstadt gern gekauft. Vor sechs Jahren, da wart Ihr noch ein Knabe, reisten Eure königlichen Eltern mit Euch und Eurer Schwester wieder durch das Land, wie es seit Urgedenken bei den Königen von Montesinien Sitte und Brauch ist. Damals beehrten sie unseren bescheidenen Flecken mit ihrem Besuch. Der Königin gefiel ein Seidentuch, der König kaufte es. Ich wollte es Eurer Mutter natürlich schenken, doch Euer Vater bestand darauf, es zu bezahlen. ‚Es gibt Bedürftigere als uns, wenn Ihr großmütig Geschenke verteilen möchtet’, war seine Antwort. Seitdem war ich mehrfach auf dem Schloss und bin beim Personal gut bekannt. Für mich war es die Krönung, als mich der König vor drei Jahren beauftragte, ihm einen Jagdanzug ohne allen Pomp zu schneidern, keine Schnüren und Bordüren, wie er spöttisch bemerkte. Kein Stoff schien mir gut und edel genug dafür, wenn schon jegliches Blendwerk verboten war. Dann kam mir die Idee, Hirschleder zu verwenden. Gab es Passenderes zur Jagd? Es wurde ein ganz weicher Anzug, vom Schuhmacher ließ ich dazu Wildlederstiefel fertigen. Hüte oder andere Kopfbedeckungen fertigte ich sonst nicht, doch das musste hier sein. Erneut in Wildleder, Ton in Ton mit den Stiefeln, beides ein wenig dunkler als der Anzug. Ich darf in aller Bescheidenheit sagen, dass der König begeistert war. Er gebot mir, vom Balkon aus zuzuschauen, als sich die Edelleute zur Jagd versammelten. Euer Vater ritt als letzter ein auf dem Schlosshof. Ein vielstimmiges Murmeln der Bewunderung erhob sich und der König grüßte zu mir hinauf auf den Balkon. Ohne die übliche Zurückhaltung ritten die Herren zum König, um seine Bekleidung zu betasten.
Glaubt mir, mein Prinz, kein Geld der Welt kann so einen Augenblick ersetzen! Seine Jagdbegleiter bestürmten ihn, den Schneider zu verraten, doch er ließ sich nicht erweichen. Auf mich kamen sie nicht, ich war nur der Tuchhändler. Jetzt träume ich davon, unserer Königin noch ein edles Kleidungsstück zu gestalten.“
„Ich denke, da kann ich Euch behilflich sein. Ich erinnere mich an jenes Jagdwochenende, Euer Anzug hat wirklich für reichlich Aufsehen gesorgt, ich denke, mein Vater hat nichts dagegen, wenn Ihr mir gelegentlich ein ähnlich gutes Stück anmesst. Lasst mich schnell zu meinem Pferd gehen, ich hätte etwas für Euch, vermutlich müsst Ihr es bügeln, doch sonst denke ich, dass es meiner Mutter sehr gefallen könnte.“
Eilig lief er die Treppen hinab und hinter das Haus des Tuchhändlers, wo sein Pferd friedlich im Garten graste, doch längst die Nüstern hob ob der Stuten auf der Koppel in der Nähe. Aus einer Seitentasche nahm er das Kleid seiner Nixe. Daran würde sie sich bestimmt nicht erinnern, wenn er ihren Worten glaubte. Der Tuchhändler breitete das Kleid aus, befühlte es, beroch es und schüttelte verzweifelt den Kopf. Nicht die Spur eines Knitters, schmeichelnd floss das Gewand an seiner Hand entlang.
„Ist das Gewand einer Königin nicht würdig, weil Ihr den Kopf schüttelt?“
„Im Gegenteil, ich glaubte, alle Stoffe zu kennen, die aus dem Orient zu uns gekommene Seide ebenso wie die feinen Stoffe aus der Mitte des Kontinents oder Stoffe aus den neuen Erdteilen. Doch so zarte Gespinste sind selbst mit Seide kaum möglich, denke ich. Natürlich würde dieses Gewand mehr Aufsehen erregen als der Jagdanzug des Königs vor Jahren, nur glaube ich nicht, dass die Königin dieses traumhafte Gewand öffentlich tragen kann. Es verhüllt und gibt preis zugleich.“
„Dann ist es doch genau richtig, mein Vater wird seine Frau neu genießen. Fragt nicht weiter, Vicario, ich kann Euch selbst keine Antwort geben, woher das Gewand kommt, aber ich wünsche mir, dass Ihr einer meiner Verbündeten werdet. Ihr seid weit gereist, ich brauche Hilfe, wenn ich das Land studieren will und für Gerechtigkeit sorgen soll. Darf ich für Euch den Hochzeitsbitter machen, wie Ihr angedeutet hattet?“
„Es wäre, mit Respekt, Euer Hoheit, bestimmt zu viel verlangt, doch wenn Ihr herumkommt im Land, vielleicht gibt es eine Frau, eine Witwe mit Kindern auch. Doch ich muss Euch dafür einiges erzählen, es dürfte nicht leicht werden, so eine Frau zu finden, wie ich sie mir vorstelle.“
„Brecht Euch keine Verzierung ab, ich möchte nicht als Prinz erkannt werden auf meiner Reise, Ihr vergesst den Prinz, ich bin nur Graf Attilandis. Nun erzählt.“
„Wie ich sagte, der Tod meiner Frau und der Mutter meiner Kinder stürzte mich und meine Söhne in eine tiefe Verzweiflung. Doch das Leben forderte, dass es weiter geht. Wir vertieften uns in die Arbeit. Ihr Platz musste ausgefüllt werden. Im Geschäft gelang das irgendwie. Wir nahmen uns eine Köchin, denn was wir Männer kochten, war, nun ja, decken wir den Mantel der Nächstenliebe darüber. Das eigentliche Problem rebellierte irgendwann zwischen den Beinen. Meine Söhne wurden älter, andere junge Männer in ihrem Alter waren mitunter bereits verlobt oder gar verheiratet, sie noch Jungfrauen, wenn ich den Begriff hier anwenden kann. Zu allem Ungemach verkündete unsere Köchin, dass sie in drei Monaten kündigen möchte, ihr Mann beendete dann nach zwanzig Jahren seinen Armeedienst, sie wollten eine der Poststationen übernehmen.
Es war doppelt schlimm für mich, sie hatte mir zwei Jahre vorher erklärt, dass sie das Elend nicht mehr ansehen könne. Ihren Mann sah sie höchst selten, also konnte sie unbedenklich sich meiner Not annehmen und gleichzeitig die Hitze zwischen ihren Beinen löschen.
Ich machte ihr wenige Wochen vor Ende ihres Dienstes einen Vorschlag, wenigstens noch meine Söhne zum Mann zu machen. Ehe sie ihre Sprachlosigkeit überwunden hatte, bot ich ihr dafür Geld an. Sie konnte es brauchen für die Übernahme der Station, zudem reizte sie sicher ein Erlebnis mit den jungen Burschen. Eine Woche vor ihrem Dienstschluss war unser Handel perfekt. Sie hatte sogar ihren Mann gefragt und der gab ihr frei dafür. Jede Stange, die sie einließ in sich, brachte ihr einen Wochenlohn, einschließlich meines ihr längst bekannten Schwengels. Sie wollte sich in die Kammer legen und warten, doch ich hatte anderes vor. Sie bekam eine so knapp geschnittene Schürze, dass weder ihre Brust noch ihr Wäldchen verdeckt war. Das war ihre ganze Bekleidung. Meine Söhne bekamen große Augen und noch größere Schwengel, als sie so unser Mittagessen am Sonntag servieren musste. Die Jungen glühten vor Erregung, sie vor Scham. Unsicher schauten sie zu mir, ich nickte nur. Selten wurde eine Frau so rasch hintereinander gefüllt, es lief zwischen ihren Schenkeln heraus, als meine Söhne ihre Unberührtheit an unsere liebe Köchin verloren hatten. Ich nutzte die Pause, mich in ihrem Mund wohl zu fühlen, um anschließend hinten in sie zu dringen und sie im Arsch zu füllen. Schon waren meine Söhne dabei, es mir nachzumachen. Zwei Männer schienen kein Problem zu sein für sie, dabei war der Haupteingang noch offen. Sie arbeitete hart dafür, die Poststation samt Herberge schuldenfrei zu übernehmen. Wo zwei Männer willkommen waren, würde ein Dritter ebenfalls seinen Platz finden. Drei weitere Striche auf der Wochenlohnliste. Sie hat meine Söhne wunderbar eingeführt in die Begegnung mit Frauen, war oft genug sehr geduldig, statt auf raschen Lohn aus zu sein.
Ein Jahr und sechzehn Wochen rechneten wir zusammen am Ende der Woche, fast zehn Männerwünsche pro Tag. Nirgends war sie vor meinen Söhnen sicher, selbst in der Küche musste sie das Kochen unterbrechen. Noch neun Wünsche musste sie zum Abschied aushalten, ich habe aus Dankbarkeit auf zwei Jahre hochgerechnet, schließlich hatte sie mich seit längerer Zeit entspannt. Sein Abschiedsgeld aus dem Militär und dazu ihr verdienter Liebeslohn ermöglichten es, dass sie die Station schuldenfrei übernehmen konnten und sogar eine kleine Rücklage hatten. Immer, wenn ich dort übernachte, beginnt das Gerangel. Sie will mir freie Einreise gewähren, ich möchte meinen Zoll entrichten. Ihr Mann hat einen sehr vernünftigen Kompromiss gefunden. Mit einem Bezahlen sind alle drei Eingänge die ganze Nacht geöffnet. So sollte meine Frau sein, wenn ich denn noch eine finde, nicht prüde, ideenreich, offen vielleicht für meine Söhne auch.
Inzwischen ist das nächste Problem da. Meinen Söhnen fehlte die willige Köchin, wo sie endlich gekostet hatten vom Vergnügen der Erwachsenen. Ganz unaufgeregt hatten sie bald festgestellt, dass eigentlich nur der frauliche Eingang fehlte. Ungewollt hörte ich, dass sie es auswürfeln wollten, wer die Frau sein sollte. Männer sind eher nicht neugierig, doch wenn es um ihre Söhne geht…
Mitten im Wohnzimmer lagen sie nackt auf dem Teppich und würfelten. Mein großer Sohn sperrte den Mund auf, ihm würde so offensichtlich das Vergnügen zuteil, den Bruder im Mund zu empfangen. Als ob sie es längst geübt hätten, nahm er den Bruder. Beim folgenden Würfeln gewann er. Schon hockte der Kleine sich hin und nahm seinen großen Bruder ohne Klagen. Ich bin mir sicher, dass ich es viel zu spät entdeckt habe, so, wie sie miteinander umgingen. Zudem bemühten sie sich nicht im Geringsten, sich zu verstecken, sie wollen mich offenbar einbeziehen. Doch ich will nicht, dass sie dieser Linie auf Dauer frönen. Helft mir, Prinz, pardon, Graf, eine Frau würde sehr hilfreich sein, zur Not würde ich eine Frau mit meinen Söhnen teilen.“
„Viel verlangt! Redet mit Euren Söhnen. Wer auch immer zuerst eine Frau findet, sie sollte nicht nur auf den einen Mann fixiert sein. Ideal, wenn drei Frauen gefunden werden. Ich werde Ausschau halten.“
„Ich stehe in Eurer Schuld, Graf. Seid Ihr ungehalten, wenn ich umgehend abreise, um dieses kostbare Gewand Eurer Mutter vorzulegen? Ich habe nichts Besseres und Schöneres gefunden in meinem Leben. Natürlich bezahle ich den Preis, den Ihr fordert. Ich versichere Euch, dass Ihr in mir stets einen ergebenen Diener findet. Wendet Euch während meiner Abwesenheit an unseren Bürgermeister Faustino, ein sehr unkonventioneller Mann, und vielleicht gerade deshalb so beliebt. Er könnte bestimmt ein weiterer Vertrauter für Euch sein.“
„Ich danke Euch, Vicario, meine Reise scheint doch unter einem guten Stern zu stehen. Ich bin gespannt auf die Bewohner, die ich hier treffen werde. Das Kleid wurde mir geschenkt, Ihr werdet das nicht erwähnen. Denkt Euch aus, wo Ihr es erworben habt. Fordert nichts, nehmt, was die Königsfamilie dafür geben wird. Zwei Fragen hätte ich dennoch. Wie werdet Ihr reagieren, wenn Eure Söhne noch deutlicher werden? Und wie viele Stuten sind unter Euren Pferden?“
„Ich weiß es nicht, ich weiß es wirklich nicht. Ich hatte noch nie intimen Kontakt zu einem Mann, meine Söhne gehen damit um, als ob sie nie anderes versucht hätten. Ich kann mich doch nicht blamieren vor ihnen. Bei den Pferden kann ich besser Auskunft geben. Sechs Stuten und zwei Wallache. Ein Hengst könnte unterwegs Probleme machen, wenn eine der Stuten rossig wird.“
„Was haltet Ihr davon, meinen Hengst zu Euren Stuten auf die Koppel zu führen? Die eine oder andere wird bereit sein, ihn zu empfangen. Er ist ein erlesenes Zuchttier, sie bekämen prachtvolle Fohlen im nächsten Jahr. Eure andere Sorge können wir gern sofort klären. Wir machen uns gegenseitig den Hengst. Ich hatte wirklich eine perfekte Erziehung, ich kenne es mit Männern wie mit Frauen. Wenn mein Vater das Gewand sieht, geratet Ihr nach meiner Erfahrung umgehend ins Schlafgemach und dort zwischen meine Eltern. Der König wird sich nicht scheuen, Euch einzureiten, während die Königin in der Frauen eigenen Art Euch danken wird. Wie gesagt, ich kann Euch die Unsicherheit nehmen und ein wenig Erfahrung geben.“
Der Tuchhändler schaute den Prinz verunsicherter denn je an, als er begann, sich die Hose aufzuknöpfen.
„Dann macht mir den Hengst. Euer Hengst kann warten, bis ich abgereist bin.“

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