Die Stiefmutter

Die deutlich längere Geschichte erzählt von einem romatischen Tabu zwischen einer verheirateten Frau und einem ziemlich jungen Mann aus seiner Sicht.

Die Stiefmutter

Zwei Leiber lagen verschwitzt auf einer Matratze, die Zudecke knödelte sich unbequem unter den Körpern. Trotzdem wagten sie es nicht sich zu bewegen. Durch die offene Balkontüre drang eine leise erfrischende Brise und romantisches Mondlicht. Etwas entfernt sah man in der Dunkelheit die Lichtreflexe des Sees schimmern. Die Atmung hatte sich etwas beruhigt, nicht so die Herzschläge.

Es war etwas geschehen womit sie im Grunde nicht rechneten, was besser auch hätte nicht geschehen sollen. Nur was nun? Es war traumhaft schön. Es war nicht einfach nur einen dicken Hals loswerden. Hormone regeln. Nein – beide erkannten dass sie soeben etwas vollzogen hatten was sich über Monate ganz subtil irgendwie anbahnte, was sie versuchten krampfhaft zu Vermeiden und doch irgendwann Unvermeidlich wurde.

Es war kein Sex. Es war Liebe machen. Der horizontale Ausdruck ihrer wahren Gefühle zueinander die jetzt nicht mehr zu leugnen waren. Eine Liebe welche von der Gesellschaft so nicht geduldet wird. Konventionen, Normen, Vorschriften. Aber echte Liebe hält sich nicht an so etwas. Liebe sucht sich ihren Weg, Gefühle wollen hinaus und erwidert werden. Interessen suchen sich Gleichgesinnte. Menschen suchen Aufmerksamkeit und Zuwendung. Findet man den perfekt passenden Menschen wird es sehr schwierig dagegen anzugehen.

Nur was kommt jetzt? Wie geht es weiter? Die Gefühle füreinander sind raus. Was kann man davon in den Alltag retten? Zwei Köpfe zermarterten sich schweigend in der Nacht nebeneinander über wohl das selbe Thema. Streichelten sich liebevoll. Der eine hatte eine weiche Haut wegen seiner Jugend, die andere weil sie sich immer gewissenhaft pflegte und vielleicht die genetische Veranlagung dazu hat. Das alleine aber war es nicht. Es war eigentlich das tiefe unbedingte Vertrauen, das Gefühl uneingeschränkt genau so genommen zu werden wie man eben war….

Aber halt, langsam, alles ganz von Vorne:

Hi! Ich bin Michael. In meinem Alter eher Mike. Viele Jahre lebte ich jetzt mit meinem Vater alleine. Eine Männer-WG sozusagen. Das funktionierte so eigentlich ganz prima. Auf jeden Fall besser als meine Mutter noch mit uns lebte. Die ist vor sechs Jahren gegangen weil sie sich was besseres gesucht hatte. Also einen Typen mit Haus, Garten, Pensionsanspruch, Pauschalurlaub und Limousine.

Seither war ich weitgehend auf mich selber gestellt. Mein Vater muss arbeiten wie viele andere auch. Oft im Ausland. War er Zuhause dann vertrieb er sich seine Freizeit mit den Kumpels. Genau wie ich auch, mit meinen Kumpels halt. Mein Leben bestritt ich mit etwas Taschengeld und Zeitung austragen.

Wir leben jetzt auch in einem Haus – allerdings nur ein Reiheneckhaus und gemietet. Für mich ganz in Ordnung, ich habe den Dachboden zur alleinigen Nutzung. Ausgebaut, mit kleinem Bad und kleiner Kochnische. In der Garage kann ich in Ruhe basteln. Am Moped.

Mal hatte mein Vater eine Freundin, mal nicht, so genau hat mich das nie interessiert was er da unten im Haus eigentlich macht. Ich habe ja oben mein eigenes Reich. Wenn ich spät nach Hause kam ging ich leise die Treppe hoch, dann hat er nie mitbekommen wann ich heimkam. Wir gingen uns halt so gepflegt aus dem Weg, jeder macht was er meint solange es keinen Ärger gibt. Sah ich ihn mal haben wir schon bisschen nett zusammen gequatscht, aber so richtig fanden wir nie den Draht zusammen.

Wichtig für mich sind Mopeds. Früher hochgradig getunte Roller, gleich wo ich 18 wurde hab ich richtig aufgerüstet. Neben einem Roller für den gewöhnlichen Alltag kam eine Huzuki GSXR 750. Mit 34 PS – auf dem Papier wegen dem Stufenführerschein. Real fast das fünffache. Meine Kumpels sind auch alle Need for Speed. Schon immer. Einfach nur Mopedfahren, am See paar Bierchen knallen und paar Würstchen grillen, bisschen Musik und das Leben ist in Ordnung. So einfach kann es sein. Glücklicherweise sind die sonst ganz Anständig, also keine krummen Sachen und so. Nur Moped. Und da haben sie uns früher auch noch nie erwischt. Denn entweder dein Moped ist original Lahm oder so schnell dass die Sherriff’s nur blöd schauen. Zwischendrin gibt’s nix.

Zu der Zeit verdiente ich mein Geld als Azubi in einer Spedition, bald hätte ich ausgelernt. Taschengeld gibt’s immer noch, Dad hat anscheinend vergessen den Dauerauftrag zu löschen. Ist mir recht. Heute muß ich auch nicht mehr zur Türe reinschleichen, ich darf offiziell ausbleiben so lange ich noch früh zur Arbeit aufstehen kann. So hätte es eigentlich noch ewig weiter gehen können.

Bis sich langsam dunkle Wolken zusammenbrauten. In Form einer Frau. Erst sah ich sie ewig nicht, hab nur gehört wie sie manchmal unten geredet haben. Oder gefickt – aber das war nicht sehr oft und beschämend kurz. Von der Stimme her schien es immer die Gleiche zu sein. Und im Treppenhaus standen immer mehr Schuhe vor Dad’s Türe. Eine kleine Größe. Wie gesagt ist mir egal was Dad unten macht, ich bin eh kaum Zuhause. Man sah sie nun auch öfters im Ort zusammen. Und die Leute tuschelten.

Der Keller ist der einzige Raum den wir zusammen nutzen, weil da die Waschmaschine steht. Im Heizraum hing jetzt oft auch ihre Wäsche auf der Leine. Und meine Klamotten daneben, die hatte sie wohl offensichtlich mit gewaschen. Soll mir recht sein.

Irgendwann sah ich sie dann doch mal, wie sie zusammen neben der Garage aus seinem Auto ausstiegen. Da wurde sie mir offiziell vorgestellt: Misaki. Eine Reisfrau. Also eine Quergeschlitzte, wenn du weißt was ich meine. Bisschen jung für seine Verhältnisse vielleicht, keine Ahnung wo er die her hatte. Ich meine die sind ja schon immer irgendwie ganz süß, vielleicht aus Thailand importiert, wie man so oft von älteren Männern hörte? Meine Hand wollte sie aber dann doch nicht schütteln, nur wegen dem bisschen schwarzen Kettenfett an der Pfote. Na ja, Frau halt. Wenn ich die künftig so oft sehe wie das letzte halbe Jahr kann es mir eh egal sein.

Anfangs schien mein Dad wohl öfters Zuhause zu sein, irgendwann ging er seinem alten Trott wieder nach. Genau jenem, der auch meine Mutter zur Weißglut und damit aus dem Haus trieb. Ich denke er mochte Misaki durchaus, genau wie meine Mutter, er war nur zu Bequem seine Gewohnheiten anzupassen oder zu Egoistisch etwas Rücksicht zu Nehmen.

Natürlich muß man sich in meinem Alter auch öfters einen Abschütteln wenn man keine Freundin hat. Sonst fängt man bei absolut jedem Rock zu sabbern an, wird man im Alltag auf Dauer einfach unerträglich und tendiert auch dazu sich wegen Mädchen zu Blamieren. Stichwort Notgeil.

Ich nutzte die bewährte Methode der Wixvorlage am Laptop aus dem Netz, bisschen Titten gucken und unter dem Schreibtisch oder in der Dusche mit der Hand ausleeren. Dann ist wieder Ruhe für paar Tage und man kann Mädchen gelassener gegenüber treten. Seit wir eine Quergeschlitzte im Haus hatten erweiterte sich mein Interesse mehr auf Bildchen und Filmchen mit dieser Rasse, aus purer Neugierde. Sind schon echt ganz lecker diese Frauen. Ob die wohl in echt beim Ficken auch immer so Quietschen? Von meinem Dad unten höre ich nur manchmal das Bett rumpeln und sein blödes Grunzen. Eher zum Abgewöhnen.

Keine Ahnung was Misaki unten im Haus so machte, einer meiner Kumpels sah sie in der Stadt mal morgens in eine Sprachenschule gehen. Fast täglich ging sie Joggen. Oder fuhr mit meinem alten Mountainbike. Manchmal kam Misaki an der Garage vorbei und wollte bisschen Quatschen, aber ich verstehe die ja kaum. Über was soll ich mit der auch reden? Wenigstens schien sie in Reisland auch ein Moped zu haben. Eine 400-er Sonda. Sagte sie. Drüber raus gab’s kaum Berührungspunkte. Trotzdem kam sie immer wieder mal vorbei. Nicht dass sie unsympathisch war, sogar ganz im Gegenteil. Aber eine andere Welt eben.

Eines Sonntag Abends kam sie mal mit zwei Bier zur Garage, meine Kumpels waren gerade alle gefahren. Das hört man immer recht deutlich, noch zwei Häuserblocks weiter. Misaki setzte sich auf mein Moped und fragte ob wir reden können. Wenigstens mal eine Frau die genau weiß wie man sich auf ein Moped am Seitenständer setzen muß, damit es nicht versehentlich umkippt. Das mit der 400-er Sonda glaube ich jetzt eher.

Ich saß auf einer umgedrehten Bierkiste und musste zu ihr aufsehen. So wie sie am Bock flezte hätte sie auch beim Fotoshooting für ein Bikermagazin sein können. Zumindest sah sie so aus, das erste Mal dass ich sie genauer ansah. Schwarze lange Haare bis an den Arsch, hellbraune ebenmässige Haut, schmale dunkle Augen, ziemlich dünn und klein im Körperbau. Ihre Bekleidung stand etwas im Kontrast zu ihrem Auftreten, sie schien bei genauerem Betrachten eher über 30 zu sein, war stets sehr konservativ gekleidet.

„Klar können wir reden Misaki, was gibt’s?“

„Macht es dir etwas aus ohne Dialekt zu sprechen, ich verstehe dich dann besser?“

„Kann ich machen, Misaki. Was willst du quatschen?“

„Sieht wohl so aus als wenn ich nun öfters da wäre.“ begann sie etwas zögerlich, ich musste genau zuhören um sie zu verstehen und sah dabei auf ihren Mund. Schöne volle Lippen, gute weisse Zähne. Angenehme harmonische Stimme.

„Ja, sieht wohl so aus. Auf was willst du hinaus?“

„Weisst du dass ich mit deinem Vater verheiratet bin?“

„Gulp…..“ fast hätte ich den letzten Schluck Bier auf den Boden gespuckt.

„Er hat dir das nicht gesagt?“

Kopfschütteln.

„Kann es sein dass du mir etwas aus dem Weg gehst, Mike?“

Längeres Überlegen. „Nein Misaki, aus dem Weg gehen ganz sicher nicht. Es ist eine gepflegte Gleichgültigkeit. Sonst nix, also nix persönliches. Ich kenne dich ja kaum. Wo kommst du überhaupt her? Woher kennst du meinen Vater?“

„Aus der Arbeit. Ich komme daher wo deine Huzuki her kommt. Hamamatsu Shizuoka.“

„Japan?“

„Japan!“ Längeres Zögern. Dann fuhr Misaki fort: „Weisst du, bei uns ist die Familie ein sehr hohes Gut. Ich will dich nicht nerven, wenn du mir aus dem Weg gehen willst respektiere ich das. Es tut mir nur etwas weh. Dein Vater ist auch etwas Abweisend geworden.“

Jetzt tat sie mir direkt Leid. Es hatte sie sicher ziemlich Überwindung gekostet mich anzusprechen.

„Das mit meinem Dad darfst du nicht so eng sehen, er ist halt ein Eigenbrötler. Ich denke der mag dich schon ganz gerne. Aber er ist eher so der Typ einsamer Wolf. Er kommt gelegentlich aus dem Wald um sich zu Paaren oder ein Schaf zu reißen aber sonst sieht man ihn nicht. Nur manchmal heult er Nachts den Mond an. Du siehst selber wie oft er mit mir redet und wir haben rein garnichts gegeneinander. Der war schon immer so. Ich gehe dir auch nicht aus dem Weg, ich weiß halt nicht was ich reden soll. Das ist alles.“

„Dann können wir uns besser kennenlernen?“ Ihre Miene erhellte sich etwas.

So wirklich Begeistert war ich nicht, sagte aber trotzdem zu: „Klar, können wir.“

„Würdest du mich mal auf deinem Motorrad mitnehmen? Ich vermisse das aus meiner Heimat und hier darf man ja so schnell fahren wie man will?“

Auch das noch. Eine Frau auf meinem Moped. Kurzes Überlegen. Ach was soll’s, die 50 Kilo hinten drauf machen das Kraut nicht Fett, einmal geht schon und dann ist Ruhe. Je eher umso besser.

„Am kommenden Samstag? Da fahren wir an den Stausee?“

Misaki lächelte. „Samstag. Hast du Schutzkleidung für mich?“

„Nein, Kindergröße hab ich nichts.“

Sie grinste. „Gut, ich schicke heute noch eine SMS nach Hause, lasse mir mit Luftfracht meine Sachen von meinen Eltern schicken, das kommt noch bis Freitag an. Dann bis Samstag!“

„9 Uhr hier vor der Garage.“

„Gute Nacht!“

Misaki sprang behende vom Bike und ging erleichtert. Ich war weniger begeistert, spülte das restliche Bier die Kehle hinab und räumte das Werkzeug in die blaue Kiste. Auf was hatte ich mich da jetzt wieder eingelassen? Egal. Sie hatte recht. Wenn man schon unter einem Dach lebt muss man sich ja nicht aus dem Weg gehen. Irgendwie schien sie ganz in Ordnung. Holte nochmal den 5-er Inbus aus der Kiste und schraubte den abdeckenden Höcker vom hinteren Teil der Sitzbank. Da saß noch nie wer hinten drauf.

Die Arbeitswoche verging ereignislos, der Arbeitsweg und die allabendliche Eisdiele war mit dem Roller billiger zu bewältigen. Vor allem einen Roller klaut keiner. Ich freute mich auf den Ausflug mit den Kumpels. Was ich von Misaki und der Reaktion meiner Kumpels auf meine Stiefmutter halten soll war noch nicht ganz eindeutig. Jedenfalls kam ihr Paket aus Japan offensichtlich rechtzeitig.

Ebenso rechtzeitig stand Misaki am Samstag von meinen Kumpels viel beachtet neben der Garage, als ich mein Moped hinter dem Roller hervor pulte und in die morgendliche Sonne schob. Man sah genau wie die Jungs sie Aufmerksam musterten, deren Gedanken konnte man Erahnen.

Misaki’s Bekleidung in Form der Lederkombi wirkte abermals etwas unpassend zu ihrer sonstigen Erscheinung, das abgetragene Leder war in den Werksfarben von Sonda, hatte zahlreiche Kratzspuren und der Helm in den Farben eines bekannten Sponsors lackiert, mit mehreren Abreissvisieren versehen. Die Knie und Ellenbogen recht ausgeleiert, abgeschliffene Pad’s auf den Klettflächen, seitlich abgeriebene Sohlen an den schweren Stiefeln. Seltsam. Sehr seltsam!

Wenige Augenblicke lief der Motor warm, derweilen stopfte sie ihren kleinen Rucksack in den meinigen und nahm diesen selbstverständlich auf den Rücken, kletterte dann umständlich hinter mich auf den erhöhten Soziasitz. Ich als einziger mit Sozia, alle anderen alleine. Auch ein neues Gefühl. Aber ihr Federgewicht merkte man kaum, sie wusste genau sich unauffällig zu Verhalten, nach nur wenigen Metern verschmolz sie mit Moped und Fahrer. Mehrmals musste ich mich vergewissern ob sie noch da war.

Der Weg zum Stausee ist so ein Thema für sich. Kleine Nebenstrecken, wenig Verkehr. Erst fängt immer alles ganz gemütlich an, man tuckert so vor sich hin. Also das was die Jungs halt tuckern nennen. Der Haufen ist immer ganz bunt zusammen gewürfelt, die einzige Verbindung ist Mopped. Die Jungs unterscheiden sich sehr in den Charakteren. Von einem extrem bis zum Anderen. Der eine ist Hilfsarbeiter am Bau, holte sich einen Kredit für seine Ninja. Einer ist Berufsoldat. Ein anderer ist von Beruf einfach nur Sohn, Bernd ist doof wie Stroh, obwohl er das teuerste Bike hat ist er nie der schnellste. Elmar ist Krankenpfleger, vielleicht gut so jemand mit in so einer Clique zu wissen. Die meisten anderen sind Azubi wie ich.

Das andere extrem ist Franz, eigentlich ein Kumpel von meinem Vater. Er fährt gerne oft mal einen heissen Reifen, hat jedoch das Dilemma dass die Biker in seinem Alter in den Kurven immer nach innen Umfallen, mit seitlich zwei Finger breitem Schißrand an den Reifen. Mit Airbag-Weste auf dem Moped und Hämorrhoiden-Kissen an der Sitzbank.

Franz hat eine bayerische Gummikuh. Noch die alte, welche beim vollen Beschleunigen eine Handbreit hinten ausfedert. Praktisch vor dem Überholen: Kommt was? Anfangs belächelten sie ihn. Keine Ahnung was der an seinem Motor gebastelt hat, die hat Druck ohne Ende. Man munkelt der Motor kam direkt von einem aufgelösten BOT (Battle of Twins)-Rennstall. Was das Fahrwerk nicht hergibt macht er mit Erfahrung wett. Mit dem Messer zwischen den Zähnen hält er erstaunlich lange mit, auch wenn er gegen eine moderne R1 oder Feuerklinge in letzter Konsequenz abstinkt. Zumindest hat er manchmal eine mäßigende Wirkung auf die Heißsporne, alle mögen ihn.

Irgendwie schaukelt sich das aber bei allen Ausfahrten immer weiter hoch. Das ist jedesmal so. Blöd ist auch dass ich fast das kleinste Mopped habe. Nur Konrad hat eine 675-er Daytona, aber die ist so stark getunt dass sie fast so schnell ist wie meine 7½ -er. Dazu noch mein Ballast hinten drauf. Ich hätte im Frühling beim Kauf gleich die 1000-er nehmen sollen.

So entwickelt sich die letzte halbe Stunde dann immer eine regelrechte Hatz, wie eine Treibjagd. Konrad – der Hirnloseste – vorneweg. Dahinter Fireblade, R1 oder paar grüne Ninja’s bunt gemischt, je nachdem wer alles mitfährt. Hinten ich, hab ja erst paar Wochen die große Pappe. So ein mächtiger 4-Zylinder ist halt doch was anderes wie ein getunter 125-er Roller. Ganz hinten Bernd mit seiner Brutale Corsa.

Wir kamen dann also am Stausee mit kompletter Mannschaft an, ich betone das so ausdrücklich weil das nicht immer selbstverständlich ist. In der Rollerzeit starben unterwegs immer reihenweise die frisierten Motoren wie die Fliegen. Mit den großen Moped’s bleibt schon mal der eine im Acker liegen oder der andere „parkt“ unter einer Leitplanke. Glücklicherweise ist noch nichts schlimmeres passiert.

Wir finden dann auch immer gleich einen passenden Platz am Stausee, bei so einer Horde schwer belederter Jungs wollen brave Familienväter meistens keine Territorialansprüche durchsetzen. Obwohl wir eigentlich ganz Harmlos sind. Kam es mir nur so vor oder belauerten alle irgendwie Misaki? Jeder tat so gleichgültig wie möglich, trotzdem schielten alle zu meiner Stiefmutter.

Es dauerte etwas bis sie sich mit wilden Bewegungen der Hüfte und des Oberkörpers aus dem engen Leder gepult hatte. Darunter trug sie weiße Shorts und direkt gleich ihren weissen Badeanzug. Sie zog ihren Rucksack aus dem meinigen heraus, fischte daraus ein großes Handtuch und eine kleine Plastikflasche, breitete jenes Handtuch auf der Wiese aus. Täusche ich mich oder war es noch nie so Ruhig wenn wir wo ankamen? Die Jungs drapierten ihre Luftmatratzen in respektvollem Abstand, so dass mir der Platz direkt neben Misaki blieb.

Die Frau setzte sich, öffnete ihren Zopf und begann sich mit einer Bürste die langen schwarzen Haare zu kämmen. Das dauerte ewig, jede Bewegung interessiert verfolgt. Nicht nur von den Jungs, sondern auch von besagtem benachbarten Familienpapi. Anschließend begann sich Misaki auf der Vorderseite mit Sonnencreme einzureiben. Gütiger, was für ein sinnlicher Anblick. Keine Ahnung ob sie merkte was sie in diesem Moment anrichtete, ob sie sich der Aufmerksamkeit bewusst war. Zwei der Jungs legten sich auf den Bauch, ich konnte mir schon denken warum. Vielleicht war sie einfach den Umgang mit vielen Männern gewöhnt?

Dann ein suchender hilfloser Blick um sich herum mit der Tube in der Hand, es war klar was sie wollte. Unterstützung. Glücklicherweise blieb der Blick dann an mir hängen, mit einem entschuldigenden Lächeln reichte sie mir die Tube und drehte mir den Rücken zu, nahm die offenen langen Haare nach vorne über die Schulter, streifte die elastischen Träger vom Rücken und hielt den Badeanzug mit überkreuzten Händen vor den Brüsten. In diesem Moment beneideten mich 8 Jungs. Und der Nachbar.

Etwas Vorsichtig und Unsicher begann ich die weisse Lotion auf Nacken, Rücken und Schultern zu verteilen. Am Nacken hätte man sich das sparen können bei dieser wallenden Haartracht. Soweit dachte ich nicht, wollte Pflichtbewusstsein demonstrieren. Etwas irritierte mich ihr Körperbau. Eigentlich schlank, Oberarme und Nacken jedoch steinhart und Verhältnismäßig stark konturiert.

Die Wirbelsäule zeichnete sich deutlich durch die glatte Haut. Von hinten sah sie aus wie ein ganz junges Mädchen, nur im Gesicht konnte man vielleicht ihr wahres Alter vermuten. Wobei wir Europäer die Asiaten eh schlecht schätzen können und paarunddreissig Jahre ist ja auch kein Alter, wenn es noch so dermassen lecker dargeboten wird wie im Falle von Misaki. Wenigstens einen guten Geschmack hat mein Dad. Jede Rundung, jeden Muskel, jede Kontur a Rücken, Schultern und Nacken versorgte ich gewissenhaft mit Lotion.

„Du darfst jetzt aufhören Mike, die Haut wird schon ganz blass vom vielen Reiben. Danke!“

„Äh jaa, entschuldigung…..“ Die Jungs kicherten. Keine Ahnung, das war die erste Frau die ich einschmierte, wegen mir hätte es noch durchaus gründlicher sein dürfen?

Misaki legte sich auf den Bauch, legte die Haare neben den Kopf, ließ sich den Rücken von der Sonne schmeicheln. Vom Po konnte man nur Vermuten wegen den weiten Shorts. So kehrte langsam etwas Ruhe ein, jeder döste bisschen vor sich hin, las Zeitung oder sah den Nachbarn zu.

Nach einer Zeit schien Misaki vom Schlaf aufzuschrecken, orientierte sich kurz, sah mich an.

„Mike, gehen wir etwas schwimmen?“

„Klar, deswegen sind wir da?“

Behende stand Misaki auf, die weite Short war schnell am Boden abgelegt. Jetzt sah man ihren atemberaubenden Po. Zwei kleine harte Kügelchen, der straffe elastische Stoff rutschte etwas zwischen die Backen, betonte damit den Hintern auf waffenscheinerforderliches Niveau. Wir gingen zum Wasser, begannen zu Schwimmen. Wobei ich nicht lange mithalten konnte.

„Ich kehre dann mal wieder um….“

„Gut Mike, ich drehe noch eine Runde…..“, dann erhöhte Misaki abermals ihr Tempo und wechselte ins Kraulen. Da hätte ich nie mitgehalten. Langsam plantschte ich zurück, blieb im flachen Wasser neben Eddy sitzen, pisste unauffällig aus der weiten Boxershort heraus in den See (Grüße nach Neudorf, der Stausee ist euer Trinkwasser!), quatschte eine ganze Zeit mit Eddy über seine Ninja und wir begafften zusammen fachmännisch andere Mädchen.

Irgendwer bemerkte irgendwann zu mir: „Wo ist eigentlich deine Mutter?“

„Meine Stiefmutter!“ verbesserte ich, suchte den Horizont bis zum gegenüberliegenden Ufer ab. Wir sahen weit draussen einen Schwimmer, waren uns nicht sicher. Gingen zum Bademeister auf dem Hochstuhl. Ob ihm eine kleine Frau aufgefallen ist? Wir vermissen jemand.

„Ja, die ist mir länger schon aufgefallen,“ er führte sein Fernglas nach, „die schwimmt da draußen. Aber kein Grund zur Sorge, das sieht bei der absolut professionell aus, die zieht voll durch und macht sowas anscheinend öfters. Wenn sie Müde ist wird sie schon wieder kommen.“

So war es dann auch. Nach zwei Stunden. Und vier Runden um den kompletten See. Die Frau war ein Konditionswunder. Joggen, Mountainbike, jetzt war der Triathlon komplett. Wenn ich nur ein viertel ihrer Energie hätte….

Viel beachtet dann ihr wackeliges verlassen des Wassers auf dem steinigen Grund. Ihre kleinen harten Muskeln vom kalten Wasser und der vielen Bewegung stark konturiert, die langen Haare klebten am Körper. Die winzigen Brustwarzen wollten durch den dünnen Stoff stanzen, der Schamhügel erhob sich gut sichtbar unterhalb des flachen Bauch.

Keine Ahnung ob ihr das bewusst war, aber der Badeanzug war an den wichtigen Stellen leidlich Transparent, das heisst man sah die dunklen Brustwarzen leicht durchschimmern und obwohl im Schritt aufgedoppelt blieb es so durchsichtig dass Schamhaare eben nicht erkennbar wurden. Dafür zog es das elastische Gewebe etwas in die kleine Pflaume.

Obwohl sie ziemlich klein ist erschienen ihre schlanken Beine mit diesem hoch ausgeschnittenen Badeanzug im Verhältnis zum Körper ellenlang. Seitlich am Brustkorb durch die Ausschnitte der Brustansatz zu Vermuten. Sie ging langsam und andächtig, legte sich auf ihr Handtuch. Und drei Jungs legten sich plötzlich auf den Bauch. Der einzige Mann der halbwegs vernünftige Reaktionen zeigte und nur eine Moped-Zeitung las war Franz. Frauen waren ihm anscheinend für den Moment etwas suspekt.

Wie immer machten wir, oder besser die Anderen später am See Blödsinn, vor allem nachdem paar Bierdosen geleert waren. Diesmal vielleicht sogar etwas mehr Unfug wie sonst, der Eine oder Andere musste sich wohl vor der schönen Frau profilieren. Ich hielt mich zurück, wollte nicht unangenehm auffallen, keine Ahnung ob oder was sie Dad erzählen würde. Franz war aus Erfahrung unbedingt diskret.

Die Zurückhaltung wurde dann zu meinem Nachteil, denn ich holte mir eine Verletzung an der Hand beim toben der Anderen, irgend ein Trottel trat drauf als ich in der Sonne döste. Die Schwellung ging trotz kühlen im See bis zum Abend nicht zurück. Heimfahren damit schwer möglich. Misaki sah sich das genau an, sagte dann: Sie fährt!

„Also Misaki, das ist ein echtes Motorrad, kein 400-er Moped.“ Sagte ich etwas Überheblich.

„Ich weiß.“ Sie lächelte milde. „Wir können ja aber auch mit dem Bus heimfahren und dein Moped inzwischen hier stehen lassen?“

Volltreffer. Sie wusste das käme niemals für mich in Frage. Also saurer Apfel und unter den spöttischen Blicken der Kumpels hinten drauf klettern. Misaki kam mit den Zehenspitzen gerade eben so auf den Boden, musste sich weit an die Stummellenker recken, wir mussten im Stand sehr vorsichtig balancieren. Als die Fuhre dann mal rollte ging es halbwegs. Sie machte mehrere Bremsproben und Einlenkversuche, fuhr einen kurzen imaginären Slalom, probierte etwas mit Hebeln und Bedienelementen. Schon nach wenigen Kilometern war sie im Element, sie muss wohl Zuhause recht viel gefahren sein, so fährt keine Anfängerin.

Die Kumpels wollten sie anscheinend testen, fuhren fast genauso schnell wie sonst auch. Schon nach 50 Kilometern blieb Misaki eng hintendran. Nach einer Stunde wurde sie mit den Drehzahlen mutiger, vor allem beim Überholen. In den Kurven ließ sie stehen, paarmal flitzten Begrenzungspfosten in Kopfhöhe an mir Vorüber. Ich bekam echt Angst.

Das letzte Stück bog sie plötzlich zackig auf die Autobahn ab, ließ die anderen auf der Landstraße davon ziehen, ich schiss mir fast in die Hose. Was hat sie vor? Das heisst Autobahn, mein Moped war noch nie da drauf. Wenn man dort mit dem Motorrad was zu suchen hätte hieße es auch Mopedbahn? Was sagte Misaki noch? Hier darf man so schnell fahren wie man will? Erst wollte ich noch lautstark protestieren. Wollte.

Denn sie zog noch in der Auffahrt den Hahn voll auf. Zweiter Gang fast ausgedreht um die Kurve, die Fußraste kratzte Leicht am Boden, die Drehzahl schwankte Unregelmässig, das heisst das Hinterrad hatte Schlupf. Beim dritten Gang voll wurde das Vorderrad noch etwas leicht. Ist die Bescheuert? Am Ende der Beschleunigungsspur kam der vierte und Misaki zog durch.

Klar, mein Moped ist komplett entdrosselt, auch die Leistungsbegrenzung in den ersten drei Gängen. Aber noch nicht eingefahren. Ich hatte bis dahin ehrlich keine Ahnung was geht, war selber Überrascht….. nicht….. Ich hatte nackte blanke Angst.

Die Autobahn hat zwei Spuren. Eigentlich, dachte ich. Und mein Moped hat hervorragende Bremsen. Verflucht, warum benutzt sie die dann nicht? Sie war im sechsten Gang, voll ausgedreht. Der lärmende Fahrtwind riß an meinem Helm, Misaki war klein genug dass sie komplett hinter der schlanken Verkleidung verschwand. Festkrallen mit einer gesunden Hand, die Bauchmuskeln schmerzhaft angespannt vom reinstemmen in die hohen Fußrasten.

Zwei Spuren? Anscheinend hatte ich in der Fahrschule etwas versäumt oder in Japan ist die Standpur zum Überholen da und der Meter Bahn vom Mittelstreifen bis zur Leitplanke extra für die schnellen Mopeds freigehalten? Hupen hörte ich niemand, zu schnell flitzten die Autos an uns vorbei. Von Vorne nach Hinten. Dann wurde der Fahrtwind endlich wieder leise und kurze Zeit später waren wir Zuhause.

Ich war nicht mal mehr wütend, sondern nur noch geschockt und tief erleichtert.

„Frau, bist du bescheuert? Hast du Kamikaze-Gene im Blut?“ meine Stimme klang sicher nicht sehr freundlich.

Misaki grinste nur fröhlich. „Geht echt gut, dein Moped. Habe ich vergessen zu erzählen dass ich in Japan unter anderem früher den Sonda Markenpokal auf einer RS 400 mitgefahren bin?“

Jetzt wurde mir so einiges klar, aber in Ordnung war das sicher nicht.

„Trotzdem gelten bei uns noch Verkehrsregeln!“

Wahrscheinlich war ich mehr wütend über mich selber dass ich mir von einer Frau den Schneid hatte abkaufen lassen.

Die Frau grinste immer noch in sich hinein, schien komplett Entspannt. „Danke für den schönen Tag, hoffentlich nimmst du mich mal wieder mit?“

„Gute Nacht!“

Meine Wut verrauchte langsam. Nochmal mitnehmen? So sicher war ich mir da nicht. Nicht nochmal so einen kriminellen Stunt! Aber eigentlich war sie echt ganz in Ordnung, ich hatte sie nur völlig Unterschätzt, begann sie in einem ganz anderen Licht zu sehen.

Mit schlurfenden Schritten in den schweren Stiefeln und mit quietschender Lederkombi ging sie zum Haus, nahm unterwegs ihren Helm ab und schüttelte die langen Haare aus. Ein schöner Anblick.

Unter der Woche sah ich sie manchmal wenn sie mit ihren hautengen Gymnastikhosen vom Joggen kam oder in ihrer klassischen Bekleidung zum Einkaufen. Immer öfters entspann sich ein kurzer oberflächlicher Plausch, ich begann sie in meinem Umfeld zu Akzeptieren. Ertappte mich manchmal dabei ihre Gesellschaft zu Genießen.

So unternahmen wir dann doch noch öfters was zusammen, so schnell können Vorsätze kippen. Frauen machen eigene Regeln denen ich noch nicht gewachsen war. Misaki kam nun auch Abends gelegentlich mit an die Eisdiele, zur Freude meiner Kumpels. Der lockere unkomplizierte Kontakt zu meinen Freunden ließ sie aufblühen, trotzdem hatte sie strikte Grenzen was baggern betraf. Ab einem bestimmten Zeitpunkt blieb sie total Altmodisch und Konservativ. Mein Dad war zu der Zeit kaum noch Zuhause.

„Mike, du arbeitest doch in einer Spedition?“ fing sie eines Abends mal an.

„Ja, warum?“

„Dann könnte ich mir mein Motorrad von daheim schicken lassen und du hast dein Moped wieder für dich alleine? Doppelten Spaß für uns Beide?“

„Klar, gute Idee! Ich frag gleich morgen mal meinen Vorarbeiter.“ Innerlich zweifelte ich ob die Idee tatsächlich so gut war, ich hatte mich mittlerweile an das schöne Gefühl mit ihr hinten drauf durchaus gewöhnt. In meiner Ansicht waren Frauen als Zierde für den Rücksitz wesentlich geeigneter, noch dazu wenn wie bei Misaki die langen Haare sorgsam zu einem Zopf gewunden am Rücken baumelten.

So stand also drei Wochen später eine Holzkiste im Hof vor der Garage. Mit zwei großen Schraubendrehern begannen wir die Holzplatten aufzuhebeln. Langsam wurde ein Motorrad sichtbar auf einem provisorischen Lattengestell, wild in Luftpolsterfolie eingewickelt. Auch diese wich dem Teppichmesser.

„Mensch, das ist ja eine echte RS 400!“

„Sagte ich doch.“

„Schon! Replika’s gibt’s viele. Aber die ist Original! Eine V4!“

„Ja, eine von vielleicht 80 Stück.“

„Wo hast du die Kohle her? Die kostet minimum 90.ooo Euro?“

Misaki zuckte nur lässig mit den Schultern. „Ich hab sie so bekommen, das ist eine lange Geschichte.“

Ich begann zu suchen. „Wie willst du die auf der Straße fahren? Die hat ja weder Licht, noch Blinker oder Spiegel. Und Slikreifen! Gut, Reifen mit Profil können wir hier besorgen, aber das andere?“

„Schau mal in dem Karton da, ich sagte sie sollen mir alles mitschicken was man für die Straße braucht. Wir müssen nur noch montieren. Hilfst du mir, Mike?“

Ich wühlte in einer großen Schachtel. „Hier ist ja sogar ein Nummernsc***d mit dabei! Original Japan, das versteht hier garantiert keiner. Und ein kompletter Kabelbaum, eine kleine Batterie, Lichtanlage. Das wird ziemlich Arbeit. Wir warten bis Konrad heute Abend kommt, der ist Elektriker und kennt sich aus mit sowas.“

Wir bastelten noch bis spät in die Nacht. Dann der Moment der Probefahrt. Kanister Sprit in den Tank. Zündschlüssel oder gar Lenkschloss war nicht, nur ein mit einer roten Klappe abgedeckter Schalter, wie bei einem Kampfjet.

>>>Klak<<mit dem Hinterrad lenken>>Lebe wohl! Bitte Entschuldige, Miky! Ich kann es nicht erklären! Übernächsten Sonntag, 22 Uhr Herosport. Misaki.<<>>Für Mike, meine große Liebe! Schenke ich dir zum Andenken an mich. Halte es in Ehren!<<>>Bitte verzeih mir Miky!<<>Pling!<>Pling<>Pling<mit dem Hinterrad lenkenHarutoHaruto< hörte sah ich wieder auf einen Fernseher. Der Reporter im englischsprachigen Fernsehen überschlug sich ebenfalls. „Haruto ist im Endergebnis zwar nur Vierter, aber absoluter Sieger der Herzen. Mit seiner furiosen Aufholjagd verkörperte er die japanische Tugend. Aufstehen und sein Bestes geben! Egal in welcher Situation: Stand up and fight! Das wollen die Menschen sehen. Und seine gnadenlose Fahrweise. Trotz seines deutlichen Bierbauches hatte er mit einer konditionellen Energieleistung und einem mentalen Kraftakt mal wieder gezeigt wo im Team der Hammer hängt. Haruto ist zurück. Wo wäre er gelandet wenn das Rennen nur eine Stunde länger gedauert hätte? Was können wir von ihm erwarten wenn er sein altes Kampfgewicht wieder hat?“

Die schlechte Stimmung in der Box schien zum Greifen, alle räumten Missmutig irgendwelches Zeugs in irgendwelche Kisten, putzten Werkzeuge, ordneten Kabelstränge. Ich verdrückte mich Unauffällig, suchte die Umkleide. Irgendwann musste sie hier aufkreuzen? Sie hatte all ihre Sachen noch im Spint, denn sie meidete das Motorhome ihres Vaters wie ein Teufel das Weihwasser. Schlief eigentlich mit der Küchencrew zusammen in einem Trailer.

Misaki kam dann erst eine Stunde nach Rennende an die Box zurück, ganz still und heimlich mit dem „Lumpensammler“. Einem Golfcart des Veranstalters, welches in regelmässigen Runden Fahrer einsammelt oder Offizielle wo hin bringt.

Sie zog sich Eiligst um, kickte die Stiefel von den Füßen achtlos in eine Ecke. Pulte sich mit wilden Bewegungen aus der engen Lederkombi, behielt den stark verschwitzen seidenen Unterzieh-Overall einfach an, zog nur zivile unauffällige Klamotten darüber. Stopfte ihr Rennzeugs achtlos in den Blechschrank, warf den Helm scheppernd oben drauf. Eine Base-Cap vom konkurrierenden Rennstall und eine scheußliche große Sonnenbrille komplettierte die „Tarnung“. Weg, schnell weg schien die Devise. Auf allerlei abenteuerlichen Umwegen erreichten wir den Paddock 4, wir nutzten kurz beide eine öffentliche Toilette.

Ein Mitarbeiter des Teams und guter Freund von Ihr nahm uns in sein Auto, als hätte er bereits gewartet. Ein sportlicher Van mit tief getönten Scheiben. Dann ordneten wir uns in den obligatorischen Stau vor der Strecke. Wenigstens schien es nicht mehr zu Eilen.

„Wo hast du eigentlich Geschlafen, Miky?“

„In der Jugendherberge in Kyoto.“

Kurz gab sie dem Fahrer auf Japanisch eine Anweisung, der tippte etwas in sein Navi ein, dann Stauten wir uns gemütlich weiter. Ich sah Misaki nur fragend an, wollte sie in keine Richtung bedrängen. Zögerlich fing sie zu Sprechen an:

„Das war heute mein letztes Rennen, Miky. Diesen endgültigen Entschluss traf ich am Start. Du hast alles Aufgegeben nur um mich zu sehen. Deine Freunde, dein Umfeld, hast deine berufliche Zukunft in Frage gestellt. Jetzt weiß ich: Wir gehören zusammen. Ich hingegen gebe nur etwas auf was ich eh nicht mehr liebe. Ich hatte keine Freude mehr am Fahren, alles war nur noch ein Zwang. Ich bin zu Alt für diesen Scheiß, sollen die anderen sich um Blechvasen streiten. Nach dem Rennen heute habe ich in der Crew eh Verschissen weil ich unkollegial war.“

„Aber nur durch dich kamen sie überhaupt noch so weit vor!“

„Trotzdem habe ich die beiden anderen Fahrer brüskiert. Das macht man nicht. Ich war egoistisch, wollte etwas Beweisen. Das war keine Teamleistung.“

„Du hast auch etwas bewiesen. Du bist die Beste im Team. Vielleicht heute sogar der beste Fahrer auf der Strecke?“

„Ich WAR die Beste. Und ebenso schnell wie Haruto früher, ich habe es meinem Vater eindrucksvoll demonstriert. Jetzt aber kommt ein neuer Lebensinhalt.“

Dann kicherte Misaki. „Ich bin bloß froh dass ich nur ein Rennen in der halben Saison gewonnen habe. Denn alle Sieger und der Zweitplatzierte müssen automatisch immer zum Pinkeltest wegen Doping, beim dritten ist es Ermessenssache der Stewards. Bei dem einen Sieg konnte ich mich mit viel Glück davor drücken, weil ich früher davon geschlichen bin. Beim nächsten Rennen fragte niemand mehr danach. Unüblich! Das wäre ein Spaß geworden wenn sie meinen Urin getestet hätten!“ Bei diesem Gedanken mussten wir beide herzhaft lachen, der Fahrer sah fragend in den Rückspiegel. Klar, Deutsch versteht er nicht.

„Warum hast du bei diesem scheiß Rennen dein Leben riskiert? Für die goldene Ananas? Für mich sah das oft aus wie einen Schritt vor der Holzkiste? Selbst die abgebrühten Mechaniker erschraken häufig oder hielten sich die Augen zu.“

„Ich habe die Ehre von Haruto wieder hergestellt. Er versank nach dem heimlichen Unfall ohne jeden Laut von Heute auf Morgen in der Versenkung, die Leute dachten vielleicht er wurde vom Team ausgebremst, vergaßen ihn langsam. Er kam wieder mit einem Paukenschlag und lieferte das beste Rennen der Saison, verschaffte dem Team die Vizemeisterschaft und damit die Voraussetzungen für einen neuen Werksvertrag. Er geht jetzt als Held und freiwillig, nicht weil er es nicht mehr drauf gehabt hätte. Jetzt will man sich lange an ihn erinnern. Und ich wusste es wird mein letztes Rennen. Ich wollte es allen und mir selber nochmal beweisen. Man geht leichter auf seinem Höhepunkt.“

Dann versank sie wieder in Schweigen und sah zum Fenster hinaus. Nahm nur meine Hand und legte diese auf ihrem Oberschenkel ab. Wo zum Teufel bleibt die Ehre von Misaki? Dachte ich bei Mir. Verstehe einer die Japaner? Langsam wurde der Verkehr flüssiger, wir bogen auf eine Schnellstraße.

In der Jugendherberge raffte ich nur kurz mein weniges Zeugs zusammen, leerte den Schrank. Dann nochmal eine längere Fahrt in einen Vorort von Tokyo. Wir sprachen vor allem über das Rennen, Misaki sezierte alle Szenen bis ins Detail, unterbrochen von gelegentlichen Einwürfen unseres offensichtlich fachkundigen Fahrers. Wohl ihre Art sich mit dem künftigen Ruhestand auseinander zu setzen und die Vergangenheit zu Verarbeiten.

„Wo sind wir hier?“ fragte ich als wir ein eine Einfahrt bogen.

„Bei Noriyuki und seiner Familie. Ich lebte hier die letzten Wochen in meiner wenigen Freizeit. Mit ihm ging ich damals schon zur Schule. Er ist echt ein ganz ein Lieber, seine Frau auch. Du wirst schon sehen.

Im Haus wurden wir von vier Kindern bestürmt, wie die Orgelpfeifen. Sie wurden nur für den Moment etwas schüchtern wie sie mich sahen. Seine Frau war auch supernett. Klein, zierlich. Total förmlich mit dem traditionellen Auftreten gegenüber einem Gast. Sie hatten mit dem Essen auf uns gewartet.

Wir saßen am Boden um einen niedrigen Tisch herum, ungewohnt für uns Europäer. Die Dame des Hauses war sehr aufmerksam, sie reichte mir ein dickes Kissen als ich mich unbequem wand und eine Position für meine Füße suchte. Sie unterhielten sich in Japanisch, Misaki übersetzte das wichtigste oder wenn Fragen an mich gerichtet wurden. Es war nett, trotzdem anstrengend.

Deshalb war ich froh als wir uns zurückziehen durften. Es war ein kleiner Pavillon im Garten, wieder im typisch japanischen Stil. Ursprünglich wohl mal ein Gartenhaus, innen nur ein Bett und ein Schreibtisch, davor ein Bürostuhl, darauf ein moderner Laptop, darunter ein kleiner elektrischer Heizlüfter. Misaki's wenige Sachen in einem großen Koffer am Boden. Die Dusche im Freien hinter der Hütte, das Klo daneben ein Plumpskloo hinter einem Vorhang, das ganze auf einem hölzernen Lattenrost. So lebt also ein Star.

Eine Herausforderung für den Winter, denn es gibt in Japan Schnee wie bei uns auch. Offensichtlich nutzte sie die Zeit hier zum Nachdenken, zur Selbstfindung und zur Orientierung. Ich legte den Umschlag meines Dad's auf den Tisch, holte frische Unterwäsche und Waschzeug aus dem Rucksack, stopfte den dann unter das Bett.

Griff mir das Handtuch, welches über der Lehne des Bürostuhles hing, entkleidete mich. Wahrscheinlich hatte ich noch nie so schnell in meinem Leben geduscht, sogar zum Pissen ließ ich einfach laufen. Hauptsache schnell bevor sich mein Pimmelchen nach innen umstülpte. Eilig in die frische Unterhose gesprungen, mit klappernden Zähnen eilte ich in die Hütte, hechtete unter die Bettdecke.

Misaki saß auf dem Tisch, war gerade dabei den Umschlag zu durchforsten. Darin: Ihr Familienbuch, eine notariell beglaubigte Scheidungseinwilligung auf der Rückseite einer Kopie von Dad's Ausweis, noch zwei andere gesiegelte Urkunden. Ein handschriftlicher Brief.

„Miky, hör mal zu was dein Dad schreibt: Liebe Misaki, jetzt da du nicht mehr da bist bin ich sehr Erleichtert. Du hast dein Leben wieder in deine eigenen Hände genommen, das ist gut so. Ich war dieser Verantwortung nicht gewachsen. Es war ein Fehler dich zu Heiraten. Nicht in deiner Person, du bist echt schwer in Ordnung. Und unglaublich schön. Das war es was mich den Fehler begehen liess. Du hättest damals Unterstützung gebraucht die ich dir nicht geben konnte.“

Kurz sah sie mich an, ob ich auch zuhörte. „Jetzt kommt es!“

„Im Grunde bin ich Asozial. Also nicht im wirtschaftlichen Sinne, sondern in meiner sozialen Kompetenz. Kontakte mit Menschen sind für mich schwierig, jedes Jahr ziehe ich mich mehr zurück. Darunter musste auch schon Michael und seine Mutter leiden. Ein Wunder dass der Junge so normal wurde. Ich werde Konsequenzen daraus ziehen und künftig alleine Bleiben. Dir wünsche ich dass du einen Menschen findest der zu Dir passt, wenn du den nicht schon gefunden hast.
Anbei alles schriftliche was du zu einer Scheidung brauchen könntest. Die Adresse meines Anwalts, falls Notwendig: Blablabla. Er wird dich bei allem Notwendigen unterstützen, ich möchte dass es mit Würde und Anstand endet wo es so schön begann. Du hast dir nichts Vorzuwerfen. Von Herzen und Aufrichtig alles Gute für deine Zukunft!“

„Wow!“ Ich staunte.

„Ja Wow! Hättest du ihm so etwas zugetraut? Im Grunde war das auch eine Entschuldigung an Dich?“

„Niemals dachte ich sei er zu so etwas fähig.“ Ich drehte mich auf den Rücken, starrte an die Decke.

Misaki zog sich aus, warf die Klamotten achtlos in eine Ecke. Der weiße verschwitzte seidene Underall hatte deutlich sichtbare Schweißränder. Misaki löschte das Licht bevor sie ganz ablegte. Als sie die Türe öffnete beleuchtete kurz der Mondschein von draußen ihre Silhouette, betonte besonders einen rundlichen Bauch. Ich dachte nach. Über meinen Dad. Misaki duschte draussen hörbar. Für vielleicht 15 Minuten, Eiskalt. Diese Frau ist echt eine Kampfsau.

Mit leise patschenden Füßen und kichernd kam sie in das Gartenhaus zurück, schloß die Türe. Verriegeln ging wohl nicht, aber vor wem sollten wir Angst haben? Ich hatte ja meinen Bodyguard. Ob sie wohl auch Karate oder Kung Fu kann? Das lernen in Japan viele Schüler in der Schule. Ich kann nur Mikado und Sudoku.

Sie schlüpfte Nackt unter die Bettdecke. Eiskalt. Aber die Haut fühlte sich aufregend an. Im schmalen Bett wurde es ziemlich eng, die steinharten Brustwarzen ritzten fast meinen Oberkörper und der feste runde Bauch drückte an den meinen. So wirklich weiblich ist ihr Körper nicht. Zumindest im Moment. Wäre da nicht die göttliche Muschi und der schwangere Bauch, ich hätte Bedenken bekommen das Ufer gewechselt zu haben. Denn dieser wohlige Schauer der mir in dem Moment über den Rücken lief zeigte mir: Ich liebte sie immer noch! Vielleicht sogar mehr wie je zuvor, obwohl ihre früher so femininen Reize fehlten. Ich liebte also eindeutig den Menschen Misaki, ihren Intellekt, ihre Interessen.

Sofort griff sie mir wieder mit einer Hand an die Beule im Slip. Knetete etwas daran.

„Was denkst du, Schatz?“

„Über meinen Dad. Weil er so in sich gefangen ist und nie aus sich heraus kam.“

„Zumindest sieht er es. Man weiß jetzt: Auch wenn es sein Umfeld schmerzt, er macht es nicht bösartig. Das lässt es verzeihlicher erscheinen.“

„Genauso sehe ich das auch. Unsere Gedanken ähneln sich auffallend oft?“

„Ja, scheint so. Und was denkst du hierbei?“ Sie knetete meine Beule heftiger.

„Hmmmmmmmm…… Ich denke nicht, ich geniesse!“

„Zieh doch mal dieses Ding hier aus, das brauchst du doch jetzt nicht?“ sie rüttelte ungeduldig an meiner Unterhose. Langsam wurden ihre Haut und ihre Füße auch wärmer.

Als Mein Pimmel befreit war reagierte er sogleich mit einer teilweisen Auferstehung, Misaki konnte ihn mit der ganzen Hand umgreifen und sanft daran drücken. Ich streichelte nur ihr Gesicht.

„Du bekommst wohl nie genug davon?“

Man merkte das Grinsen in ihrer Stimme: „Ich kann auch nichts dafür und du musst Verständnis für mich aufbringen. Das sind meine Hormone, die sind Schuld! Sonst wäre ich längst in ein Kloster gegangen, denn Sex ist ätzend! Versaut nur die Figur und macht dicke Bäuche.“

Ihren Humor! Ich vergaß in der Aufzählung ihren liebenswerten Humor zu Erwähnen. Schmiegte meinen Schwanz in ihre Hand hinein. Misaki verkantete etwas, bog am Schaft. Vielleicht um die Härte zu prüfen?

„Du Miky, ich glaub ich könnte schon wieder!“

„Ich weiß schon, nur wegen den Hormonen! Armes gequältes Mädchen…“

Misaki drehte mich ganz auf den Rücken, kniete sich über mich. Ohne jedes Vorspiel zog sie sich die Eichel durch die Pflaume. Sie kann wirklich schon wieder! Nach dem reichlich Schleim zu Urteilen der meine Eichel und Vorhaut benetzte. Hielt die Spitze in passende Position, dann senkte sie das Becken. Das erste Eindringen war etwas schmerzhaft für mich, bei ihrer Anatomie müssten wir uns künftig vielleicht noch eine Regelung einfallen lassen? Dann begann sie ihr Becken zu heben und zu senken. Ganz langsam. Der Schleim verzog sich am Schaft, die Gruft umschloß mich fest.

Diesmal ritt sie ganz Leise und Vorsichtig auf mir. Mit einer Hand auf meinem Bauch, die kalten kleinen Füßchen neben meinen Knien. Sie kontrollierte aufmerksam die Tiefe. Mit der anderen Hand und flachen Fingern kreiste sie mit hohem Druck auf ihrer Clit, ich spürte das Rütteln bis an meinen Schwanz. Spielte mit ausgestreckten Armen an ihren harten Brüsten, mit Daumen und Zeigefinger an den winzigen Brustwarzen. Sie weiß dass ich es nicht lange in ihr aushalten könnte. Wenn das für den Moment ein kleiner Kompromiss ist dass sie sich selber dabei behilft….

Ich begann mich in Gedanken fallen zu lassen, den Ritt zu Geniessen. Stellte mir in Gedanken ihre Brüste vor wie sie noch Zuhause waren. Handschmeichler, knackig und Fest. Busen eben die diese Bezeichnung verdienten. Die kalten Füßchen rieben an meinem Oberschenkel, irgendwann stöhnte sie für ihre Verhältnisse ungewöhnlich leise, wollte wohl Noriyuki nicht verärgern.

Das Rütteln der Finger an der Fut ergab ein leises schmatzendes Geräusch, die andere Hand krallte sich nun fest in meine Brust. Wieder gut dass die Nägel jetzt kurz waren. Misaki kam erstaunlich früh. Ganz Sanft und Weich. Leise vor allem. Man hörte nur ein schnelles tiefes Einatmen und ein langsames lautes Ausatmen. Der Unterleib zuckte innerlich leicht und die Muskeln kneteten etwas pochend am Schaft, das ließ mich erst den Höhepunkt vermuten.

„Erster!“ kicherte sie in die Dunkelheit.

Ich musste brüllend loslachen. Das Ficken vergaß ich. Misaki legte ihren Oberkörper auf meine Brust, wurde vom Lachen noch etwas geschaukelt. Ich nahm sie einfach in den Arm und drückte sie ganz feste. Ließ den Pimmel stecken, der schrumpfte ganz langsam ein. Trotz des immensen umfassenden Drucks um ihn herum. Trotzdem war ich einfach nur Glücklich.

„Miky, ich liebe dich so sehr!“

„Ich dich auch, Misaki. Ich dich auch!“

Ich zog nur die Bettdecke an den Seiten Dicht und so schliefen wir dann ein, sie liegend auf mir, ich kraulte sanft ihren Nacken, der weiche Schwanz noch eine ganze Zeit in die feste Muschi gekeilt. Wie lange noch? Keine Ahnung.

Misaki übergab den Papierkram paar Tage später irgendeinem Anwalt, keine Ahnung was genau daraus wurde. War mich auch egal. Dass wir beide, also Misaki und Ich heiraten wollten schien irgendwie beschlossene Sache zu Sein. Ohne eine echte Diskussion oder einen förmlichen Antrag. Es ging nie um ob oder ob nicht. Es ging seit unserem Wiedersehen nur noch um wie und wann. Sie redete oft davon, über das wie.

Und sie begann mit Vorbereitungen. Erst subtil, begann dann immer offener mich in die Planungen mit einzubeziehen. Sie verknüpfte das mit Plänen wie das mit der Geburt ablaufen könnte. Die Ehe mit meinem Dad war nur auf dem Papier, sowas ist halt in Europa wichtig. Misaki aber wollte ausdrücklich meinen Eid im Tempel. Vor Buddha. Das ist etwas ganz anderes, unabhängig vom Papier.

Die Geburt war absehbar, ein Termin abgeschätzt. Im Grunde hatten wir nichts zu Tun, dennoch waren unsere Tage voll mit Besorgungen und Organisieren. Ein historisches traditionelles Brautkleid für sie, ein Anzug für mich. Einladungen schreiben, mit den Mönchen im Tempel reden. Für mich war alles nur WOW! Die Kultur und der Alltag sowas von anders wie alles was ich bisher sah, die einzige Konstante blieb Misaki, die sich Menschlich langsam wieder dahin zurück verwandelte wie ich sie aus Deutschland kannte. Vor allem im Bett. Sie ist ja immer noch Schwanger und ihre Hormone…..

Viermal musste Misaki noch als Haruto offiziell auftreten für Autogrammstunden. Saß nur dicht hinter einer hohen Theke und unterschrieb Basecaps, Fotos, Poster und Programmhefte. Verbarg damit ihren beträchtlichen Babybauch. Redet möglichst wenig, denn ihre Stimme könnte sie verraten. Dann verebbte auch dieser Rummel. Ich denke sie war Froh darum. Endlich so etwas wie Freiheit und Normalität. Wenn auch nur bedingt. Zumindest ab diesem Zeitpunkt ließ sie ihre Haare und die kräftigen Fingernägel wieder wachsen. Eine Rückreise nach Deutschland wurde kein einziges Mal Diskutiert.

Es wurde langsam Winter. Wenigstens das kannte ich aus Europa. Ich bekam eine wattierte Jacke über Noriyuki, mit dem Logo von Sonda. Kostenlos. Das war gut, denn ich war Pleite und lebte nur noch von Misaki. Meine Reisekasse war längst aufgebraucht, an eine „Anschlussfinanzierung“ hatte ich nicht gedacht. Mein Arbeitgeber wird längst die Lohnzahlungen eingestellt haben, das müsste ich auch noch dringend regeln. Sie waren immer fair zu mir. Also Chef, solltest du das lesen, das ist eine aufrichtige Entschuldigung!

Ich drängte mehrfach dass sie mir helfen sollte wegen einem eigenen Job, sie wiegelte ab und verschob es hinter die Geburt. „Du darfst noch nicht Arbeiten, du bist als Tourist hier. Japan hat genug eigene Arbeitslose, die Arbeitgeber sind auch nicht unbedingt scharf auf Ausländer.“

Im Gartenhäuschen kämpfte der kleine Heizlüfter tapfer aber fast vergebens gegen die Temperaturen. Duschen gingen wir nur noch in einem Hallenbad in der Nähe wo Misaki auch ihren obligatorischen Sport erledigte. Aus Solidarität schwamm ich mit. Ich 20 Bahnen, sie 100. Oder mehr. Trotz ihrer beträchtlichen Wasserverdrängung. Wie Moby Dick: Wal, da bläst er!

So heiraten Misaki und Ich nur Buddhistisch in einem alten Tempel. Misaki wenige Tage vor der Niederkunft mit einem spektakulär prallen Bauch. Bei dieser Frau ist wohl alles im Leben spektakulär? Auf dem Papier und im Pass trugen wir eh schon die selben Nachnamen. Wen interessierte schon der Rest?

Es kamen nur 3 Kumpels aus dem Morgenland: Konrad und Eddy, völlig überraschend auch Franz. Ich war gerührt, mein Dad schickte tatsächlich Franz und seine Glückwünsche zur Hochzeit. Keine Ahnung wie er das erfuhr, wahrscheinlich hatte er noch Kontakte ins alte Team und die steckten ihm das. Irgendwer muß doch auf seinen Jungen aufpassen. Für die Verhältnisse meines Dad's waren das ungeahnte Gefühlsausbrüche. So saß also unser gemeinsamer Kumpel an seiner Stelle mit vor den Mönchen am Boden.

Eine buddhistische Hochzeit ist ein recht bewegendes Ritual. Die anwesenden werden viel mit einbezogen. Die Mönche singen ihren monotonen brummenden Gesang und es wird bei einem Gebet langsam Wasser aus einem Krug in eine kleine Schale gegossen. Das muss jeder Anwesende machen. Mir taten Arsch und Beine höllisch weh weil man viel Sitzen und Knien muss. So gesehen habe ich meine Ehe hart erarbeitet. Daran würde ich noch lange denken.

Hinter dem Tempel ist das Feuerhaus, wo die Toten verbrannt werden. Neben dem Tempel ist eine Halle mit einer großzügigen Kochmöglichkeit im Freien. Diese Halle wird für alles mögliche genutzt. Wandernde Mönche wohnen manchmal darin oder Obdachlose bekommen eine warme Mahlzeit. Trauerfeiern oder Geburten, Gemeindeversammlungen, was auch immer. Oder eben unsere Hochzeitsfeier.

Die Mönche hatten alles sehr schön organisieren lassen, offene flackernde Ölfeuer heizten und beleuchteten die mystische und kunstvolle Einrichtung. Gekocht wurde von allen anwesenden Frauen gemeinsam auf 4 riesigen Wok, das war echt Toll. Und alle aßen gemeinsam im Kreis am Boden. Nur die vier Europäer mit einem Kissen unter dem Po.

Franz sagte mir später auch dass mein Dad das mit Misaki lange ahnte, meine höchst aggressive Reaktion auf die Nachfrage nach seiner Frau hätte ihm das bestätigt. „Er versteht das, trägt dir nichts nach. Er ist inzwischen Umgezogen in eine kleine Wohnung, bleibt wohl alleine. Alles wichtige aus deinem Zimmer und alles aus deiner Garage hat er in einen Container packen lassen, dieser lagert gegen eine monatliche Gebühr bei deinem Arbeitgeber auf dem Gelände. Jetzt kannst du in Ruhe überlegen was du machen willst.“

Gänzlich unerwartet erschien später dann der alte Horitake auf der Feier, die Zeremonie hatte er wohl absichtlich geschwänzt. Mit einem Transporter, rückwärts direkt an die historische Halle neben dem Tempel. Er öffnete die Ladebordwand, zog eine große Holzkiste mit dem Hubwagen aus dem Aufbau über den kunstvollen Fliesenbelag. Alle wunderten sich. Misaki wirkte genervt, ich war eher Neugierig.

„Dad, was soll das?“

„Ich habe dein letztes Motorrad neuwertig herrichten lassen. Ich wollte es Euch schenken als Andenken an das spannenste Rennen in der Stallgeschichte.“

„Dad, ich will das nicht!“

„Misaki, lass ihn, ich denke er meint es gut. Das ist eben seine Art etwas zu Zeigen.“

Der Alte fuhr an Mich gerichtet fort: „Mit Lichtanlage und einem neuen Motor, den ursprünglichen hatte meine wilde Tochter beim abschließenden Donut auf der Strecke verheizt. Nur die Zündung etwas zurück genommen für Tankstellen-Sprit und eine leisere Auspuffanlage, damit dich Nachts nicht die Nachbarn vom Bike schießen. Hat aber immer noch mehr Dampf als alles was du im Laden kaufen kannst.“

„Nein Miky. Das ist nichts für junge Männer, solche Motorräder machen Witwen.“ Misaki redete Deutsch mit mir. „Mich würde nichtmal wundern wenn uns mein Vater sogar genau deswegen das Bike schenkt. Ich will auch nicht mehr an diese Zeit erinnert werden. Mir wäre es am liebsten wenn wir es in der Kiste lassen wie es ist und als Notgroschen für schlechte Zeiten aufheben. Ich habe überhaupt nichts gegen deine 750-er, aber das hier ist eindeutig zu krass.“

Weiter konnten wir nicht mehr entgegnen, der Alte hatte sich am nächsten Tisch eine Flasche Reiswein gegriffen, sah sich in der Menge um. Erkannte in dem ahnungslosen Franz einen der wenigen Gleichaltrigen und „beglückte“ diesen erstmal mit seiner Gesellschaft. Legte Kumpelhaft seinen Arm um dessen Schulter und führte ihn etwas Abseits: „Hallo, ich bin Hori. Wie gefallen ihnen denn die japanischen Frauen? Ich wüsste vielleicht für später noch ein interessantes Etablissement……“

Wie immer auf solchen Feiern hatte das Brautpaar wenig Zeit zusammen. Die Gäste forderten Aufmerksamkeit. Ich weiß nicht wie Misaki in einer der wenigen Pausen für uns ausgerechnet auf dieses Thema zu sprechen kam:

„Miky, unser gemeinsames Haus bringe ich mit in unsere Ehe. Egal wo es stehen wird. Ich erwarte von dir nur das Essen für unsere Familie. Ein Auto bekommen wir von meinem ehemaligen Arbeitgeber, dem Sonda-Werk gestellt. Sie werden sich nicht lumpen lassen.

„Wo hast du das Geld für ein Haus her?“

„Stell dir vor, ich habe mit meinem Job mal richtig Kohle verdient? Miky, mir ist gleichgültig was du machst. Ob du in deinem erlernten Beruf arbeitest, als Müllmann oder wir kaufen eine Farm die du bewirtschaftest. Ich will nur dass mein Mann arbeiten geht wenn das Kind da ist. Von 8 bis 17 Uhr.“

„Darf ich auch Überstunden machen?“ flachste ich.

Misaki lächelte obszön. „Nur wenn du dabei deine häuslichen Pflichten nicht vergisst. Wir wollen für unsere Tochter noch ein Geschwisterchen?“

„Echt, du weisst schon was es wird? Ah, ich vergass du stehst auf Schmerzen. Und nirgends geht es so strong zu wie bei einer Geburt?“

Sie klapste mir auf den Hintern. „Komm zu den Gästen!“

„Moment noch, Misaki!“ Sie zögerte kurz. „Ich darf wirklich machen was ich will?“

„Solange du keine Hanfplantage machst oder Moonshine brennst….“

Ich musste Lachen. Langsam festigte sie auch ihren Humor wieder.

„Was ist mit einem Motorradgeschäft?“ fragte ich?

Misaki sah mich überrascht an, dachte den einen kurzen Moment zu lange nach. „Darüber werden wir noch ausführlicher sprechen, aber nicht jetzt!“

Wir gingen also zurück zu den Gästen, mir fiel nicht auf dass sich Misaki gezielt zu ein paar Leuten vom Sonda-Werk trollte, welche in einer Clique um einen Häppchen-Tisch lungerten. Sie fing ein Gespräch an, separierte dann unauffällig einen ganz bestimmten Mann. Redete wohl eine halbe Stunde ziemlich Intensiv mit diesem, bis ihre Mutter sie loseiste: „Kindchen, so lass doch mal die Arbeit Ruhen, heute ist ein Freudentag!“ Der Mann kritzelte sehr Eilig noch etwas auf eine Visitenkarte die Misaki annahm und geschwind in ihrem winzigen Handtäschchen verstaute.

Die Tage nach der Hochzeit verbrachten wir schon im Krankenhaus. Mit warten und dem Lesen der vielen Gratulationskarten, mit dem Aussuchen von Bildern für ein kleines Heftchen, welches wir den Gästen schicken wollten. Der Nachwuchs drängte eigentlich raus. Ging aber nicht so einfach, denn meine europäischen Gene hatten das Ungeborene für asiatische Verhältnisse unerwartet groß werden lassen. Dazu ihr muskulöser Körper und ihre kleine Muschi. Viele Stunden heftigste Wehen, schon beim Zusehen und Mitfiebern eine Qual. Was musste es dann erst für Misaki sein? Bevor sie platzte – nein – eine körperliche Versehrtheit von Mutter oder Kind zu befürchten war wurde Misaki durch einen Kaisserschnitt befreit.

Als die kleine Yoko das Licht der Welt erblickt hatte war das wie ein Neuanfang. Die Stunde 0 von dem was wir sehr viele Wochen herbeigesehnt hatten. Damit begannen wir uns auch mehr konkrete Pläne statt nur Gedanken über die gemeinsame Zukunft zu Machen. Vor allem: WO wollten wir in Zukunft leben, wie sollte es nun weiter gehen? Misaki überraschte mich mit einem Besuch eines reiferen Herren noch auf der Neugeborenenstation. War das nicht der Mann mit dem sie bei der Hochzeit so ungewöhnlich intensiv diskutiert hatte?

Er legte einige Papiere auf den Rollwagen neben dem Bett, die ich natürlich nicht lesen konnte. Sie wechselten ins Englische. Er hätte sich in der Hauptverwaltung nach einem geeigneten Vertriebsgebiet erkundigt. Es gäbe da noch mehrere blinde Flecken auf der Landkarte wo die Marke unterrepräsentiert ist. Misaki sah interessiert über die Papiere, anscheinend Exposé vom Vertrieb. Dann hielt sie mir ein Blatt davon unter die Nase. Ich konnte es immer noch nicht lesen.

„Miky, was ist mit Neuseeland? Wäre das etwas für uns?“

„Keine Ahnung? Soll schön sein da.“

„Laut dieser Beschreibung geht es hier um eine Kleinstadt auf der Nordinsel. Ich fände das Toll! Neuseeland ist gut, wunderschöne Natur, klares Wasser, normale Menschen, gemäßigtes Klima, keine Kernkraftwerke. Dort kann man Kinder noch im Vorgarten spielen lassen ohne sie mit der Pumpgun bewachen zu müssen.“

Ich schmunzelte. Neuseeland….. Down under….. Auf der Rückseite des Exposé waren einige Zahlen. Eine Landkarte. Einzugsgebiet, Einwohnerzahlen, Altersstruktur, Wirtschaft in der Stadt. Eine seriöse Vermutung über Absatzmöglichkeiten. Wow. So also werden in den oberen Etagen Geschäfte gemacht. Eine völlig neue Welt für mich, aus meinem provinziellen Speditionsbüro heraus.

„Was ist Miky?“

Ich zuckte unschlüssig mit den Schultern. Der Mann fragte:

„Sie haben eine kaufmännische Ausbildung? Technischen Verstand?“

Ich nickte eifrig. „Kaufmann. Mit Zeugnis!“

„Sie würden nicht im Regen stehen. Sie bekommen vom Werk die Werbematerialien wie Leuchtreklame, Prospektständer, Teppiche mit Logo, Aufkleber für die Scheiben und Plakate. Dazu Werkstatthandbücher und Produktschulungen hier in Japan. Eine Ersatzteil-Grundausstattung welche sie das erste Jahr auf Kommissionsbasis führen, erst danach kaufen müssen. Einzige Bedingung von uns: Einen Exclusiv-Vertrag mit uns akzeptieren. Wenn sie von der Qualität unserer Produkte überzeugt sind sollte das kein Problem sein, oder?“

Ich sah Misaki fragend an.

„Also nichts mehr mit Huzuki in Zukunft…. ! Abgesehen davon würde ich dir das zutrauen, Miky. Du schraubst schon ewig an Bikes, du kannst mit etwas Anlauf die Buchführung machen und ich kenne mich auch etwas mit Mopeds und in der Branche aus? Für mich sind das gute Voraussetzungen. Nicht?“

„Können wir uns das vorher mal in Ruhe ansehen?“ Fragte ich den japanischen Mann mit der kleinen runden Brille.

„Müssen sie sogar! Sie handeln als Unternehmer absolut eigenverantwortlich auf eigenes Risiko. Sie haften mit ihrem Privatvermögen. Sie müssen dort leben, die erforderlichen Genehmigungen selber beschaffen. Geeignete Räumlichkeiten stellen. Kredite beantragen. Wir fördern sie etwas, aber Pampern sie nicht.“

So saßen wir schon bald darauf im Flugzeug. Zuerst nach Auckland, danach weiter mit einem gemieteten Camper. In die Sonne hinein und ins warme Klima, mitten in den Südhalbkugel-Sommer, gerade rechtzeitig noch für frische Erdbeeren. Unglaublich wie schnell Misaki die Geburt körperlich wegsteckte. Nur mit unseren elterlichen Aufgaben haderten wir noch etwas unbeholfen, aber das gab sich langsam. Eine verschissene Windel bei einem zappelnden Baby wechselt sich eben anders als Zündkerzen. Und warum fing die kleine Göre grundsätzlich zu Pissen an wenn die Windel aufging? Ich sollte einen Regenmantel beschaffen.

Misaki übernahm ganz diskret alle anfallenden Lebenshaltungskosten. Lässig, mit einer kleinen Plastikkarte. Über Geld hatten wir nie gesprochen, ebenfalls nicht in Deutschland. Zumindest schien es auch jetzt kein Problem zu Sein. Misaki mietete ein Wohnmobil. Gegen unser Gartenhaus bei Noriyuki war das ein Traumpalast. Durch das warme Wetter konnten wir auch sehr viel draußen machen.

Wir fuhren nicht direkt an unser Ziel, Misaki wollte sich das Land insgesamt etwas Ansehen, wir umkreisten sozusagen das Ziel Spiralförmig und kamen ihm mit den Wochen immer Näher. Als wir in der Kleinstadt ankamen hatten wir schon ein recht gutes Bild von Land und Leuten. Ein schönes Land, nette unkomplizierte Menschen. Deutschland vermisste ich keinen Augenblick, alles was mir im Leben wichtig war kam mit im Camper.

Die kleine Yoko verschlief die meiste Zeit. Gut für die unerfahrenen Eltern, die damit langsam in ihre Rollen hineinwachsen konnten. Nur den Säugling bekam Misaki auf natürlichem Wege nicht satt, wir mussten eigentlich von Anfang an mit dem Fläschchen „Zufüttern“. Muskeln geben keine Milch. Ein bisschen kam sicher, jedoch nicht annähernd genug. Ob ihre schönen Busen jemals wieder kommen würden? Wir werden sehen.

Trotzdem beschäftigte ich mich ausgiebig mit Misaki's winzigen Brustwarzen, da diese bei entsprechender Bearbeitung die Eintrittskarte in die Lustgrotte darstellten. Nuckeln und ein paar wenige Tropfen Milch ergattern, zartes Knabbern, flitzende Zungenspitze, deftiges Saugen. Wenigstens empfindlich sind sie geblieben. Wenn auch die Brust als solche eher maskulin wirkte. Die Eltern hatten für sich im Heck des Campers eine erstaunlich großzügige Liegefläche, Yoko nächtigte in einem großen Körbchen aus geflochtenen Weiden (eigentlich ein riesiger Wäschekorb) auf der Dinette.

So konnten wir in Ruhe und ohne jedes schlechte Gewissen…. uns gegenseitig Gute-Nacht-Geschichten Vorlesen. Die ersten Male musste ich sie wirklich immer regelrecht ausdauernd verführen, da sie wegen der langen Naht am Bauch wohl erhebliche Bauchschmerzen beim Ficken hatte. Ich begann mit ausgiebigem Streicheln und Küssen, im Gesicht, am Körper, an den Beinen, betonte mehrfach dass ich ja garnicht wollte, nur bisschen Kuscheln.

Ihr Körperbau war die ersten Wochen aufgrund des vorangegangenen heftigen Trainings immer noch ziemlich Männlich, da sie zwar nun weniger Sport machte aber trotzdem etwas Sport nahmen die Muskeln nicht wirklich ab. Geblieben sind ihre zarten Füßchen mit den Knabberzehchen und die gute wohlriechende Haut. Auch ihre schönen Fingernägel ließ sie wieder wachsen.

Der Geruch und Geschmack ihrer Muschi blieb ebenfalls gleich, also war genug an ihrem Körper wie früher um sie wieder zu erkennen. Vor allem ihre Muschi! Ich liebte es sie mit der Zunge zu verwöhnen! Einerseits die heftigen Reaktionen ihres Körpers zu erfühlen, wenn sie kam und meinen Kopf zwischen ihren kräftigen Oberschenkeln einpresste war das im wahrsten Sinne des Wortes Atemberaubend.

Andererseits hatte ich auch eine diabolische Freude daran ihre Mischung aus Schmerz und Lust zu Sehen, denn sie hatte auch Schmerzen im Bauch und in der Narbe nur durch den Orgasmus, weil sie so kräftige Bauchmuskeln hat. So war nie ganz zu Unterscheiden ob der gequälte Höhepunkt nun ein Lust- oder Schmerzschrei war. Seltsamerweise verzichten wollte sie aber auch nie darauf, obwohl ich das natürlich stets voller Fürsorge und Mitleid angeboten hatte. Ich wollte ja garnicht (offiziell), ich könnte jederzeit aufhören wenn sie das will. Jaaa, so bin ich eben!

Hörte ich tatsächlich auf, rein aus Fürsorge (?) presste sie sofort ungeduldig meinen Kopf mit der Hand tief in den Schritt. Nur bisschen Muschi schlecken noch, Misaki? Schau mal wie du rinnst und tropfst, das kann man doch nicht alles in die Matratze sickern lassen? Im Camper muss man etwas Wasser sparen, dann könnte ich mich doch auch an deiner Quelle laben? Nur nichts vergeuden!

Hatte sie sich erst mal etwas arrangiert mit dem Wundschmerz vom Schnitt konnte ich etwas forscher an der kleinen Pflaume werden. Musste immer mit höchster Disziplin vermeiden loszukichern wenn sie mit lautem Auauaua ihren Höhepunkt bekam. Meinen Kopf aber kein ein einziges Mal aus dem Schritt hinaus schob. Weder vor noch nach dem Höhepunkt.

Im Gegenteil, ab einem bestimmten Zeitpunkt war sie so wie früher, ich durfte das magische Dreieck nur nach Oben hin robbenderweise Verlassen, denn das Ding musste rein. Mein Ding. Rein in ihren Körper, in diese schleimige glitschige Höhle hinein, in das was sie noch von einem männlichen Körper unterschied. Ab einem bestimmten Zeitpunkt schien das dann kein Problem mehr zu sein, die Frau steht anscheinend wirklich auf Schmerzen?

Glücklicherweise war sie innerlich nun etwas Weiter geworden. Ein kleines bisschen jedenfalls, trotz des Schnittes bei der Geburt. Ich merkte das weil ich nun statt 5 Minuten volle 7 Minuten durchhalten konnte. Gefühlt, oder so, gestoppt habe ich das natürlich nie. Na ja, wie beschreibt man das als Nicht-Gyno? Innen, der Anschlag war nicht mehr so hart. Nur die Pflaume vorne umschloß den Schwanz noch kräftig, nach innen hinein wurde es einen Hauch nachgiebiger. Ehrlich, mir ist das lieber so.

Meist schliefen wir an Campingplätzen, da man dort prima Duschen kann und oft auch für Kleinkinder alle notwendigen Installationen vorhanden sind. Die sind in Neuseeland meist genauso groß und großzügig ausgelegt wie das Land selber ist. Das war gut so, denn wir suchten uns immer einen Platz am Rande des Geländes. Mir reichte das Grinsen des Mechanikers wie er mir erzählte dass er Misaki in Österreich Nachts durch das halbe Fahrerlager plärren hörte. Nun, sie ist nicht wesentlich leiser geworden. Es klang zu dieser Zeit nur anders. Ahhhhh, Auaauaaua, Jaaaaahhhh! Jedoch mit den Tagen verheilte natürlich die Narbe.

Ich wurde dadurch um einen fiesen diabolischen Teil meiner Freude gebracht und auch um meine Selbstbestimmung beim Bumsen, denn Misaki wollte von sich aus um so öfter, wie der Schmerz im Bauch dabei nachließ. Davor schob sie es immer auf die Hormone während der Schwangerschaft. Jetzt auf die Hormonumstellung nach der Geburt. Das Ergebnis war stets das Selbe. Bumsen!

Im Alltag betonte sie durch besonders feminine Garderobe ihre restliche weibliche Note. Da es in Neuseeland meist angenehm warm ist, zumindest im Tiefland, bietet sich sommerliche Kleidung einfach an. Kurze Röckchen, knappe Höschen. Bei den Top's trug sie immer so ausreichend Stoff, dass darunter noch ein großzügig wattierter BH Platz hatte. Bei den Schuhen bevorzugte sie fast nur noch die ganz hohen und ganz zierlichen Modelle, in Verbindung mit ihren sorgsam gepflegten Füßchen wahrlich ein Augenschmaus. Frau um jeden Preis!

Abends nach dem Duschen gingen wir noch etwas Spazieren mit Yoko im Kinderwagen, Misaki deutete dann manchmal ganz Unauffällig an dass sie wohl nach dem Duschen versehentlich den Slip vergessen hatte. Dann noch eine Stunde spazieren mit diesem Gedanken im Hinterkopf, das ist auch eine Form von Qual. Immer wieder kam es vor dass ich Unterwegs schon nachsehen musste ob das wirklich so war und die Zunge schon mal durch die Ritze zog, in Neuseeland findet sich immer ein einsames Plätzchen in der Natur für sowas.

Bis wir dann am Camper zurück waren standen meine Hormone schon wieder auf Krawall, ich konnte es kaum erwarten bis Yoko's Windel erneuert war und das Baby in ihrem Körbchen schlummerte, ich mich ein wenig um Misaki kümmern konnte, ihr also eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen konnte. Von reifen Pflaumen, von starken Baumstämmen, von sprudelnden Quellen und dunklen Höhlen.

Vom neugierigen Höhlenforscher, der sich gaaaanz tief in die Grotten verirrte und dann hektisch den Ausgang suchte aber statt dessen nur einen rauen seltsamen Punkt fand. In seiner Verzweiflung nannte er diesen Punkt den Geh-Punkt, denn ab da nahm alles seinen Gang. Eindrucksvoll und nachdrücklich illustriert durch meinen Zeigefinger. Nach dem ersten Höhepunkt ersetzt durch meinen stämmigeren Höhlenforscher. Der illustrierte die Geschichte dann mit deutlich mehr Nachdruck, er hämmerte die Handlung tief in den Unterleib hinein. Wie ein Steinzeitmensch seine Malereien in die Höhlen meisselte. Genauso steinzeitlich klangen die Laute aus Misaki's Mund, wenn sie sich unter meinem Körper wand, aufgespießt und hart gebumst.

Weswegen waren wir noch mal hier? Egal, erst mal Poppen. „Du Miky, die Kleine schläft gerade.“ „Was willst du mir damit sagen?“ Ein direkter Griff ins Gemächt und ein ruchvoller lasziver Blick dazu wirkte Selbsterklärend. Also Poppen. „Du Miky, ich kann nicht einschlafen, kannst du mich noch bisschen Entspannen?“ Lecken oder Poppen. „Aaach Miky, ich bin noch so Müde. Kannst du meinen Kreislauf etwas in Schwung bringen oder einen Kaffee kochen?“ Das wird dann ein Morgen-Quickie.

So ganz nebenbei, also Quasi als versehentliche Nebensache zum Bumsen fanden wir auch unseren Zielort. Ohne Campingplatz, dafür mit einer einsamen Tankstelle am Ortsrand und einem großzügigen Besitzer, der uns den Platz hinter dem Gebäude nutzen ließ und mit Wasser samt Strom versorgte, dazu mit reichlich Informationen über den Ort und die Leute. Also das was ich vom Ort so mitbekam (neben dem ständig fordernden Körper von Misaki) war wirklich Toll. Das Leben Preiswert, die Lebensmittel Natürlich und Frisch, alle Grundstücke die wir uns ansahen erschwinglich. Zumindest anscheinend für Misaki, nicht für mich.

Bald darauf der offizielle Umzug nach Neuseeland, wir hatten das Land tatsächlich nicht mehr Verlassen, also der Umzug nur auf dem Papier und im Kopf. Bei mir war die tatsächliche Umsiedlung nur ein Rucksack, den ich eh von Anfang an dabei hatte. Bei Misaki ein paar große Koffer die ihre Mum nachschickte, wir fingen also bei 0 an. Hatten nur uns Beide und ein wundervolles Kind. Doch man wird überall auf der Welt mit offenen Armen empfangen wenn man genügend Eigenkapital mitbringt. Ich hatte keines. Aber in der Geschwindigkeit wie Visa, Arbeitserlaubnisse, Gewerbescheine und Steuernummern verteilt wurden musste Misaki's Hintergrund wohl für den Staat lukrativ erscheinen.

Misaki kauft ein kleines neuwertiges Haus mit riesigem Garten und wir gaben den Camper zurück. Sie lässt eine Halle von etwa 200m² aus Sandwichpaneelen und mit Fensterfront zur Hauptstraße hin aufstellen, so eine moderne Bausatzhalle. Unser neues Reich! Sozusagen Garage ins Quadrat. Es gab eine kleine Feier nach Fertigstellung, dazu kamen viele Nachbarn, Misaki's Mom, unsere ersten flüchtigen Bekannten und ein paar offizielle vom Sonda-Werk. Also der Verkaufsleiter vom Land und so und noch ehemalige aus dem Team, die sich neugierig umsahen, sich versuchten die künftige Nutzung der Halle vorzustellen.

Neuseeland ist von Japan nicht mehr so weit und Sonda-Leute sind Reisen gewöhnt. Man sah ihnen an dass sie sich vielleicht auch mal einen festen Arbeitsplatz gewünscht hätten, nicht immer nur das unstete und hektische Vagabundenleben.

Misaki hatte sich von ihrer Mom eigens aus Japan ein winziges Holzhäuschen mitbringen lassen, eine Art Miniatur-Pagode sozusagen. Den Pflock hat sie eigenhändig in den Boden eingegraben, ich dachte zuerst flapsig an ein Vogelhäuschen. Nein – es ist ein Geisterhaus! Da können die Geister drin Wohnen und die lassen die Menschen im Haus dann in Ruhe. Die Buddhisten sind absolut davon überzeugt. Wenn es hilft…. Ein Vogel jedenfalls hatte sich nie hinein verirrt.

Wir standen im künftigen Verkaufsraum, eine noch verpackte Theke, Prospektständer und ein Schreibtisch mit Sonda-Emblemen standen schon unmotiviert herum, hatte der Verkaufsleiter im Van mitgebracht. Dienten für den Moment noch als Bar und Häppchen-Tisch. Misaki gab mir in einem ruhigeren Augenblick ein Glas mit Orangensaft in die Hand, stieß mit mir an.

„So Miky, ich habe mein Versprechen Gehalten, ab jetzt liegt es an dir! Auf unser neues gemeinsames Leben! Mögen Aufregungen künftig nur noch freudiger Natur sein.“

Mit dem letzten Satz spielte sie bestimmt auf unsere kurze Trennung an, vielleicht etwas wie eine endgültige Entschuldigung. Ich wusste nicht was ich Antworten sollte. Ich nahm sie einfach in den Arm und küsste sie. Lange und innig. Bemerkte nicht ihre Mom, die mit Yoko am Arm etwas seitlich zu uns stand und zufrieden lächelte.

Zäune sind in Neuseeland verpönt. Man grenzt sich nicht zu den Nachbarn ab, jeder hilft noch jedem und jeder respektiert auch imaginäre Grenzen. Wenn der Nachbar halt mal keine Zeit hat zum Rasenmähen und man sitzt eh gerade auf dem Traktor, dann kurvt man eben paarmal um dessen Haus mit herum. Dafür füttert der einem seine Hühner oder den Hund wenn man mal nicht da ist. Leert den Briefkasten. Ohne Diskussion. Aber ohne plausiblen Grund betritt man niemals ein fremdes Grundstück, vor allem Nachts! Schrotflinten kauft man im Supermarkt, die Munition dazu gibt’s neben dem Hundefutter. Das diszipliniert.

Wir wurden gut aufgenommen, als Laden und als Nachbarn. Die umliegenden Einwohner begrüßten uns neugierig. Endlich mal wieder was los im Kaff. Was zum tratschen. Ein junger hübscher Mann und eine etwas reifere Asiatin, das spornt die Phantasie an. Meine ja auch immer.

An meinen ehemaligen Arbeitgeber habe ich dann noch ein offizielles Entschuldigungsschreiben verfasst und kurz die Umstände erläutert. Als Antwort schickten sie mir meinen Container und meine Zeugnisse. So fand die teure 400-er von Misaki den Weg in unseren Ausstellungsraum, wurde auf ein Podest an die Wand gehängt. Im Alltag fuhr ich wieder meinen alten Roller, sowas hat hier kein Mensch. Misaki fuhr mit dem Kind immer den Sonda-SUV. Und ich kam wieder zu etwas mehr Bekleidung und zu meiner Vergangenheit.

Meine geliebten Hypersport-Streetbikes rückten in weite Ferne. Sowas kauft hier auch kein Mensch. So freundete ich mich langsam an mit Dirtbikes und Enduro's, Misaki hatte damit mehr Erfahrung aus ihrer Jugend, konnte sowas unentschlossenen Kunden immer recht eindrucksvoll vorführen.

Ein klasse Anblick alleine schon wenn eine Frau mit kurzem Rock und sommerlichem Top mit Flipflops auf ein Moped steigt, weil dann der Rock zwangsläufig hochrutscht und viel Bein zeigt. Dem Vater das kleine Kind in die Hand drückt, einen astreinen Wheelie mit wehenden Haaren die ganze Straße runter hinlegte als wäre es das leichteste der Welt. Mit einem knackigen Stoppie vor'm Laden anhält, absteigt, das Baby nimmt und dem wieder das Fläschchen reicht. Das hat die Jungs immer wieder begeistert, spätestens da kauften sie das gewünschte Moped. Sie ahnten ja nicht wie viele Jahre Training für so etwas nötig ist.

Vor allem verkauften wir noch Quad's und ATV, Wasserpumpen und Stromaggregate, Rasenmäher. Alles OK solange man davon leben kann. Oder Muss. Das geschenkte wertvolle Superbike ihres Vaters war immer noch in der Kiste eingenagelt, stand in der hintersten Ecke der Werkstatt und verstaubte. Ein Kompressor werkelte auf dem Deckel. Misaki machte ernst.

Arbeitszeit 8-17 Uhr wurde Utopie. Trotzdem bekam ich von meiner Familie noch genug mit bei einem Arbeitsweg von ganzen 32 yards. Wenn es mal etwas ruhiger war konnte ich kurz zum Haus schlendern, eine Funktürglocke ließ mich dann rechtzeitig in den Laden zurück eilen. Der erste, schwierigste Schritt war tatsächlich geschafft. 90% davon verdankte ich Misaki, die sich das nicht ein einziges Mal heraushängen ließ.

Nach und nach in den nächsten Wochen sickerten allerlei Neuigkeiten bis zu Uns durch. Misaki hatte doch noch viele Freunde im Werk. Dem Vater wurde wie vereinbart ein Vertrag vom Werk angeboten über die weitere kostenlose Unterstützung mit aller notwendigen Technik für zwei volle Saison. Das ist nicht unerheblich: 8 komplette Motorräder, 8 Tauschmotoren und die Motorenüberholungen, alles in erster und bester Qualität. Entwicklungsleistungen zur ständigen Verbesserung. Dazu tonnenweise Abstimm- und Verschleißteile und elektronisches Equipment. Einen lukrativen Reifenvertrag mit einem bewährten Lieferanten.

Nur fehlte ihm ein oder mehrere Top-Fahrer. Der Nachwuchs in den unteren Rennklassen war Vielversprechend, brauchte aber noch Erfahrung. Mit seinen eigenen Fahrern hätte er innerhalb Japan durchaus erfolgreich fahren können. Horitake hatte einen anderen Anspruch: International, Weltmeisterschaft. Gegen die traditionell starken Italiener oder Spanier. Wohl auch deshalb hat er den Rennstall direkt an das Werk verkauft, das Horitake-Team hörte auf als eigenständiges Team zu Existieren. Die gesamte Infrastruktur diente als logistische Basis für das neue werkseigene Engagement. Alle Mechaniker und mehrere wesentliche Ingenieure wurden übernommen.

Eine große Kiste mit überzähligem Werkzeug und teurer elektronischer Ausrüstung fiel für uns ab. Starthilfe! Der alte Horitake schien sich langsam mit mir einzurichten. Wenn er mich schon nicht verhindern konnte so wollte er wenigstens sein Enkelchen ernährt wissen. Besucht hat er uns nie, nur mehrmals Misaki's Mutter.

Die ist echt eine Liebe. Genau wie die Tochter. Woher Misaki ihr gutes Aussehen hatte wurde Deutlich, wenn meine Frau mit 60 auch noch so toll Aussieht…. Lecker! Ein Mechaniker aus dem alten Team ließ durchsickern dass ihm der Reisestress zu groß geworden war, ob wir nicht einen Job für ihn hätten im Warmen für seine alten Knochen…..? Ein erfahrener Rennmechaniker! So kam ich zu meinem ersten Angestellten. Eine der unermüdlichen Ameisen.

Sonst hatten wir anfangs nur Uns drei. Vor allem wir Eltern kümmerten uns sehr um einander. Körperlich. Die alte Liebe war aufgeflammt als wäre nie etwas dazwischen gewesen. Mit der Folge dass Misaki bald wieder schwanger war. Sicher machte sie immer noch etwas Sport, jedoch lange nicht mehr so excessiv wie zu Beginn unserer Zeit. Ihre kleine Tochter hielt sie genug auf Trab. Erstaunlich wie Nahtlos Misaki auf ihre neue Bestimmung umschwenken konnte, wie gewissenhaft sie auch diese Rolle ausfüllen wollte. Sie wirkte dabei so Zufrieden – nein, Glücklich!

Ihre harten Muskeln wandelten sich mit der Zeit in weiblich gerundete Konturen. So schlank wie früher wurde sie nicht mehr. Aber alles war ziemlich fest. Sie bekam auch wieder richtige Brüste. Keine Glocken, aber deutlich erkennbare Höcker. Ein Push-Up hatte nun tatsächlich etwas zum Anheben. Die Hormonumstellung ihres Körpers hatte wieder die schon bekannten Auswirkungen auf meinen nächtlichen Schlaf, wenigstens gab es jetzt einen Grund den man vorschieben konnte.

Die zweite Entbindung wurde eine Regelgeburt im örtlichen kleinen Krankenhaus, ein ziemlicher Kampf mit Hilfe einer Hebamme und das arme Kindchen sah die ersten Stunden doch etwas…. naja, zerknautscht aus. Misaki ließ dann gleich unmittelbar nach der Geburt die Eileiter trennen, wenn der Bauch und der Eingang dazu eh schon gedehnt waren. Ihre seidigen schwarzen Haare reichten zu der Zeit schon wieder bis an die Schulter, was ihre feminine Note betonte.

Für mich hatte das normale Gebären unbestrittene Vorteile. Endlich war ihre Muschi so weit genug, dass man es etwas länger in ihr aushalten konnte. Mit ihren erwachten Höckern konnte sie unsere zweite Tochter fast vollständig Säugen. Und dem Vater ebenfalls große Freude damit bereiten. Da sie zwar immer noch ein wenig Sport machte, aber lange nicht mehr so extrem wie früher wurde ihre Figur etwas Weicher und Rundlicher, sie bekam richtig erotische Konturen. Misaki wurde die Vollfrau. Sie musste jetzt BH tragen. Das nutzte sie aus um ihre Titten immer besonders schön zu Verpacken, die damit noch mehr zur Geltung zu bringen.

Ihr wahres Alter sah man ihr immer noch nicht an, die meisten Nachbarn oder Freunde schätzten uns höchstens 10 Jahre auseinander. Wenn sie wüssten! Trotzdem bemerkte ich ganz subtil wie sich Misaki als Frau immer mehr um mich als Mann bemühte. Hätte sie nicht müssen, ich liebe sie über Alles! Dennoch beobachtete sie immer ganz genau wie ich mit Kundinnen oder Nachbarinnen redete, besonders wenn diese in meine Alterskategorie fielen.

Als erstes bemerkt man diese Sorge bei ihrer Bekleidung. Wurde es im Winter etwas kühler (Naja, Neuseeland und kühler….) trug sie gerne Strumpfhosen. Oder Strümpfe. So hauchzart dass diese Garantiert nicht wärmten. Blusen einen Tick transparent, zumindest soviel dass man den BH darunter erahnen konnte. Röcke nie zu kurz, aber stets genug Bein zeigend. Mittlerweile reichten ihre Haare schon wieder über die Schultern hinweg, ihre langen schlanken Fingernägel betonte sie gerne durch schillernde metallische Farben. Ihre leicht bräunliche Hautnote wurde durch die reichliche Sonne zur knackigen Bräune, deshalb verzichtete sie sonst weitgehend auf Schminken.

In der Nacht bemühte sie sich dann auffallend oft besonders um ihren jungen Miky. Als wollte sie mir etwas beweisen. Ich der kalendarisch Jüngere, sie die körperlich Jugendlichere. Natürlich sah man ihr die zwei Kinder etwas an, leichte Streifen am Bauch, weswegen sie nicht mehr Bauchfrei ging, auch nicht im Freibad. Etwas „zerkaute“ Brustwarzen, woran ich vielleicht auch nicht ganz Unschuldig bin.

Sanfte rundliche Konturen am Körper, ein Magnet für forschende Hände. Immer noch sorgsam Haarfrei gehalten, heute sehe ich das manchmal wie sie mit einer Pinzette alles störende einfach ausrupft. Ich könnte schon beim Zusehen zusammen zucken wenn sie direkt an den Schamlippen mit einem Ruck alles mitsamt der Wurzel zieht. Mit dem Effekt dass sie auch beim Schwitzen kaum Körpergeruch entwickelt und ihre Muschi mit dem Mund ein aufregendes Erlebnis bleibt.

Als Ganzes nicht mehr diese strahlende Schönheit wie damals in Deutschland. Aber immer noch eine durch und durch attraktive Frau mit Ausstrahlung. Erotische Ausstrahlung! Ihre wissenden Blicke, ihre lasziven Gesten wenn sie wollte, das zielgerichtete betonen ihres Körpers. Sinnlichkeit. Einem charmanten Lächeln. Ein schelmischer Gesichtsausdruck. Die charakterlich gefestigte Sicherheit einer erfahrenen selbstbewussten Frau.

Sie hatte im Leben wahrlich etwas erlebt, sie musste nicht krampfhaft etwas nachholen oder vermeintlichen Verzicht beklagen. Misaki ruht in sich und lässt mich daran Teilhaben, gibt mir stets das Gefühl ein bedeutender Teil von ihr zu sein. Kann mit anderen Männern so Unkompliziert und Kumpelhaft umgehen ohne dass es Missverstanden wurde.

Das Bumsen hat sich mit der Zeit gewandelt. Nicht mehr das a****lische triebhafte Karnickeln wie die ersten Jahre. Ich halte heute länger durch. Aus männlicher Erfahrung und wegen einem weiteren Unterleib meiner Frau. Aus Masse wurde Klasse. Lang anhaltende Liebesspiele. Endloses gefühlvolles Ficken. Das macht auch sehr viel mehr Spaß wenn man nicht permanent Angst haben muss zu Früh zu kommen. Wenn man im Gegenteil dazu zum Schluß noch einen Endspurt hinlegen muß um ausreichend Reize für beide zu Erzeugen.

Beim Lecken konnte ich die schmierige Pflaume leichter offen halten, mir kam vor dass sich ihre Clit auch etwas prägnanter darstellte. Die Schamlippen bekamen über die Jahre dunklere Ränder, was den Kontrast zum hellrosa Inneren stark betonte.

Ihr Geruch und Geschmack des Mösensaftes hat sich etwas verändert, wie ein guter Wein der über die Jahre gereift ist. Mit zwei Kindern hat man nicht mehr soviel Zeit füreinander, weswegen man die wenigen Stunden besser Nutzt. Obwohl Arbeit und Zuhause räumlich so nah beieinander lagen war ich durch gestiegene Kundenzahlen ziemlich eingespannt. Wir lebten definitiv gut von meinem Einkommen, nicht mehr von Misaki's Erspartem. Ich hatte deshalb manchmal den Verdacht dass ihre Achtung vor mir als Mann dadurch etwas gefestigt schien. Ihr Vertrauen in mich war Gerechtfertigt. Wobei ich gestehen muss ich wurde nur zu dem was ich bin wegen Misaki und ihrem motivierenden Vertrauen.

Und trotz Allem hatte sie das Bedürfnis sich um mich als Mann noch bemühen zu wollen. Das schmeichelt. Eine Frau die leicht die Hälfte der männlichen Bevölkerung der Kleinstadt haben könnte bemüht sich um mich. Kaschiert Nachts ihre nicht Nennenswerten körperlichen „Makel“ und die paar Narben aus der Zeit als Rennfahrerin sorgsam mit traumhafter Nachtwäsche. Hauchzarte transparente Stoffe, manchmal stark formende Corsagen. Dazu im Bett hohe Absätze die dann immer seitlich meine Beine dabei so zerkratzen wenn sie mich Ritt. Alleine das schon Aufregend zu erforschen. Gibt mir immer noch das Gefühl „Ihr Mann des Lebens“ zu sein. Manchmal wird mir das schon unheimlich wie viel Glück ich doch habe.

Denke oft daran wie weit unten ich schon war, wie knapp es manchmal hergehen kann und zwei Menschen verpassen sich. Man darf nie Vergessen wie vergänglich Glück auch sein kann und von welchen Zufällen das Leben abhängt. Buddhisten Glauben an Charma und das was für einen bestimmt wird.

Von Dad hörte ich nie wieder etwas. Die Kumpels gingen nacheinander manche zum Militär, manche an den Traualtar, dann verloren sich langsam die Spuren in die alte Heimat. Sogar Franz fand den Gerüchten nach wieder eine Frau, eine kleine hübsche zierliche Japanerin. Wo die beiden heute leben weiß ich nicht. Keine Ahnung was der alte Horitake damit zu tun hatte. Wir sind jedenfalls jetzt hier fest verwurzelt. Sozial und Geschäftlich. Meine Töchter wachsen mit Englisch als Muttersprache auf. Und hoffentlich bleibt jetzt alles so wie es ist.

The End!

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